Intel : Herzlich Willkommen, Woodcrest. Noch ist es zwar nicht soweit, aber am 19. Juni soll Intels neuester Server-Streich das Licht der Welt erblicken. In insgesamt sechs Versionen seien laut dem Inquirer in der Startriege: allesamt "Monster", wie unsere Quelle tituliert.

Interessant ist vor allem der wohl relativ niedrige Preis im Vergleich zur Leistung. Die sechs Woodcrest-Modelle werden sich im Bereich zwischen 1,6 GHz und 3,0 GHz ansiedeln, allesamt mit insgesamt 4 MB Level2-Cache ausgestattet sein und dabei zwischen 230 und 850 US-Dollar kosten; bei Abnahme von 1000 Einheiten versteht sich. Auch die Verlustleistung von vergleichsweise niedrigen 80 Watt ist beachtenswert, wobei dies lediglich der "typische Wert" ist und die Realität etwas höher ausfallen kann. Die beiden günstigsten Modelle mit 1,6 GHz und 1,86 GHz können mit einem Frontside Bus von 1066 MHz arbeiten, während die vier höher getakteten Varianten ausufernde 1333 MHz FSB unterstützen.

Betrachtet man also Preis und Leistung (inklusive der Verlustleistung), hat Intel Konkurrent AMD und damit die Opterons eingeholt und macht sich für den Massenmarkt bereit. Dies kann sich aber in nicht allzu weiter Zukunft wieder ändern: Wenn AMD Anfang 2007 seine neuen Server-Prozessoren vorstellt.