AMD : Was ergeben vier CPU-Kerne und vier GPUs? Neben jeder Menge Spaß bei aktuellen und zukünftigen Computerspielen auch ein neues Konzept für PCs, dass sich Chip-Produzent AMD ausgedacht hat. Der Name des Kindes: AMD 4x4

Konkret soll das zunächst kryptisch anmutende 4x4 folgendermaßen aussehen: Zwei CPU-Sockel und zwei PCI-Express Steckplätze bilden die Grundlage. Besetzt man nun beide Sockel mit je einer Dual-Core-CPU und die beiden PCIe-Steckplätze mit je einer Dual-GPU-Grafikkarte kommt man insgesamt auf vier CPU-Kerne und vier GPUs. Davon abgesehen verspricht AMD, dass es sich um ein ganz neues Design handelt; lediglich eine Desktop-Variante bereits ähnlich aussehender Opteron-Systeme sei nicht genug für den anspruchsvollen High-End-Gamer. Im Übrigen kann ein Mainboard, das in einem 4x4-System eingesetzt wird, natürlich anfangs auch erst einfach besetzt werden; sprich: eine CPU und eine Grafikkarte. Nach und nach könne man danach sein System entsprechend erweitern, so AMD.

Dass dies aber noch nicht der Weisheit letzter Schluss ist, macht AMD selbst klar. 2007 soll nämlich 4x4+ folgen, das mitunter auch Quad-Core-CPUs schlucken kann. Diese mit Third-Level Cache ausgerüsteten Prozessoren sollen Mitte nächsten Jahres auf den Markt kommen und einige nette Features, wie besondere Stromspartechnologie und erweiterte Busstrukturen, vorweisen können. 2008 dann soll sogar 4x4++ nachgeschoben werden; bis dahin wird DDR3-Arbeitsspeicher erwartet.