ATI : Anfang der Woche berichteten wir über ATIs vollmundige Aussagen bezüglich der Nutzung einer GPU im Crossfire-Modus für Physikberechnungen. Sogar von einem sogenannten Triple Play, drei Grafikkarten der Radeon X1000-Serie im Crossfire-Modus, wobei eine davon Physikaufgaben übernimmt, war die Rede. Nun hat sich Ageia, Produzent der PhysX-PPU-Karten dazu geäussert und sich vehement gewehrt.

"Graphics processors are designed for graphics. Physics is an entirely different environment. Why would you sacrifice graphics performance for questionable physics? You'll be hard pressed to find game developers who don't want to use all the graphics power they can get, thus leaving very little for anything else in that chip." war der Kern der Aussage. Kurz gesagt: GPUs sollen ihrem Metier treu bleiben und nicht im Physik-Bereich wildern. Spiele-Entwickler würden lieber alles aus der Grafikkraft der Karten herausholen wollen, als für Physikberechnungen zu verzichten. Ausserdem würden nur PhysX-Karten "echte Physik" liefern können; die Resonanz unter Entwicklern, die laut Aussage von Ageia schon bald einige Titel mit entsprechender Unterstützung veröffentlichen wollen, würde das bestätigen. "PhysX gibt es schon jetzt, ATIs Lösung noch nicht." schließt das Statement ab.

Eine Reaktion von Ageia zu dem Thema war zu erwarten. Man muss sehen, wie gut ATIs Lösung im Endeffekt sein wird und ob dadurch zusätzliche Physik-Karten überflüssig werden.