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AMD lässt Bank »Optionen« prüfen - Spekulationen über einen möglichen Verkauf

Laut Medienberichten hat AMD die Investmentbank JPMorgan beauftragt, die Optionen des Unternehmens zu prüfen. Auch ein Verkauf soll dabei nicht ausgeschlossen sein.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 14.11.2012 ; 07:32 Uhr


AMD lässt Bank »Optionen« prüfen : Wie die Chicago Tribune meldet, haben drei verschiedene Quellen aus dem Umfeld von AMD gegenüber Reuters erklärt, dass AMD die Investmentbank JPMorgan Chase & Co beauftragt hat, die Optionen des Unternehmens zu prüfen, die auch einen Verkauf von AMD einschließen könnten. Der Verkauf des Chipherstellers sei aber nicht die Hauptoption, auch ein Verkauf von Patenten sei möglich.

AMD hat inzwischen über einen Sprecher zu den Berichten Stellung genommen und erklärt, dass das Management des Unternehmens an die aktuelle Strategie glaube, die zu einem längerfristigen Wachstum führen soll. Einen Verkauf von AMD oder signifikanter Werte strebe man nicht aktiv an. Die Frage, warum AMD JPMorgan beauftragt habe, wollten aber weder AMD noch JPMorgan beantworten.

Die Spekulationen über einen möglichen Verkauf gehen daher weiter. So gibt es die Vermutung, ein Technologie-Unternehmen könnte daran interessiert sein, »Apple zu emulieren« und AMD als Hardware-Hersteller zu kaufen, um selbst alle notwendigen Komponenten für seine Produkte herstellen zu können.

Manche Analysten halten AMD wegen der starken PC-Abhängigkeit für fast unverkäuflich, während andere Beobachter zumindest die Bereiche für Konsolen-Grafikchips und Embedded-Prozessoren für attraktiv halten. Dementsprechend werden neben Microsoft auch Google, Samsung, Intel und sogar Facebook als Interessenten am gesamten Unternehmen oder Teilbereichen genannt.

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Avatar Feschpa-Willi
Feschpa-Willi
#1 | 14. Nov 2012, 07:53
oh oh das hört sich gar nicht gut an. aber vllt findet sich ja eine starke firma, die dann hinter amd steht und die forschung wieder auf vordermann bringen kann.
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Avatar Morrich
Morrich
#2 | 14. Nov 2012, 08:09
Ich befürchte, dass AMD wohl wirklich langsam am Ende ist. Schade, die hatten immer mal wieder wirklich gute und interessante Produkte.

Aber leider werden die APUs in zu wenigen Geräten (besonders bei Notebooks) verbaut und die aktuellen Desktop CPUs sind ja bekanntlich auch nicht wirklich der Kracher. Die geringere Leistungsfähigkeit wäre ja gar nicht das Problem, wenn die FX CPUs nicht gleichzeitig auch noch massiv Strom verbrauchen würden.
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Avatar HombreNachos
HombreNachos
#3 | 14. Nov 2012, 08:11
Im Moment sind das alles noch Spekulationen, mal sehen wie sich das entwickelt.
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Avatar Locuza
Locuza
#4 | 14. Nov 2012, 08:11
Intel als Übernahmekandidat: Hohoho hahaha trololo

Aber mitunter echt schrecklich zu sehen, wie dreckig es dieser Firma geht, die so ein ungeheures Potential in sich trägt, aber die Mauer nicht durchstoßen kann, weil ihr die finanzielle Power zur Realisierung fehlt.
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Avatar TheWalker76
TheWalker76
#5 | 14. Nov 2012, 08:15
AMD stellte nachbörslich klar, dass sie nicht zum Verkauf stehen, noch ein Veräusserung von Teilen geplant sei... :-)

:-)

Schääns Tääägli :-)
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Avatar badtaste21
badtaste21
#6 | 14. Nov 2012, 08:22
Ja, das hört sich in der Tat nicht gut an. Allerdings kauft AMD z.Z. auch ein bisschen knowhow ein. Vielleicht hängt diese Meldung damit zusammen.

Schließlich kann es gut sein das man durch den Verkauf von Teilsparten wieder Geld einnehme möchte das dann in Entwicklungsprozesse reinvestiert wird.

Dazu kommt massiver Stellenabbau.
@ TheWalker: Mag sein, dennoch werden auch die Verkaufsoptionen überprüft. Es kann also gut sein das sehr wohl Sparten veräußert werden. Natürlich wurde das erstmal dementiert, steht ja noch nicht fest und beeinflusst sonst nur den Aktienkurs.

Langfristig soll es laut Aussagen des Konzernchefs ohnehin darauf hinauslaufen dass das tablet - Geschäft ausgebaut wird.
So oder so, ich denke sie werden erstmal noch weiter chips produzieren.

Das die Lage ernst ist wissen sie ja selbst bei AMD. Immerhin hat die Aktie seit März 75 % des Werts verloren.
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Avatar kidow
kidow
#7 | 14. Nov 2012, 08:32
Zitat von TheWalker76:
AMD stellte nachbörslich klar, dass sie nicht zum Verkauf stehen, noch ein Veräusserung von Teilen geplant sei... :-)

:-)

Schääns Tääägli :-)


Quelle?
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Avatar Pflegefall
Pflegefall
#8 | 14. Nov 2012, 08:35
AMD ist schon seit geraumer Zeit im Niedergang begriffen. Nur noch eine Frage der Zeit, bis das Unternehmen das ein oder andere Ende findet.

Der Aktienkurs spricht auch Bände:
http://www.finanzen.net/chart/AMD
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Avatar Senekha
Senekha
#9 | 14. Nov 2012, 08:41
Bis jetzt ist alles reine Spekulation. Aber selbst wenn sie gekauft werden, also einen Geldgeber bekommen, könnte das, je nach Käufer, wieder bergauf gehen. Was AMD aktuell fehlt ist Geld welches sie in F&E stecken können, daher rennt ihnen Intel auch davon.

Nen dicker Geldgeber könnte bei AMD Wunder bewirken. Solche Meldungen müssen daher nicht zwangsläufig negativ sein. Zerschlagen wird AMD sicherlich nicht, ist es doch der Einzige Konkurrent zu Intel im x86 Geschäft und daher niemandes (außer Intels) Feind.
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Avatar KingLamer
KingLamer
#10 | 14. Nov 2012, 09:00
google? :p
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