Intel : Der theoretische Physiker Stephen Hawking kann aufgrund seiner Krankheit nur noch mit Hilfe von Computern kommunizieren. Seit den späten 90er-Jahren hilft Intel dem bekannten Wissenschaftler dabei, sich mit der Außenwelt in Verbindung zu setzen, doch das Fortschreiten der Krankheit machte dies immer schwieriger.

Nach einem Treffen mit Hawking will der Technik-Chef von Intel, Justin Rattner, laut Scientific American durch neue Methoden dafür sorgen, dass die Geschwindigkeit der Kommunikation wieder auf die frühere Marke von fünf Wörtern oder sogar auf zehn Wörter pro Minute erhöht werden könnte. »Bis heute war die Technik nicht gut genug, um jemanden wie Stephen zufrieden zu stellen, der viel Information produzieren möchte«. Momentan verwendet Hawking einen Tablet-Rechner mit Webcam für Skype, während ein Infrarot-Sensor an der Brille Muskelbewegungen durch die Veränderung des Lichts erkennt. Diese Daten werden verarbeitet, um Buchstaben zu selektieren.

Bisher nicht genutzte, noch mögliche Muskelbewegungen im Gesicht könnten zusammen mit einem neuen System samt besserer Wortvorhersage dabei helfen, Hawkings Kommunikation wieder zu verbessern. Intel prüft auch die Möglichkeiten, über Gesichtserkennung die Auswahl von Wörtern oder Buchstaben zu beschleunigen. Letztlich soll die Arbeit mit Hawking auch zu Ergebnissen führen, die anderen Menschen helfen. Dabei denkt Intel sowohl an intelligente Gadgets für jedermann als auch an unterstützende Technik für ältere Menschen.