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Intel - Will Stephen Hawking schneller kommunizieren lassen

Neue Systeme von Intel sollen dem Physiker dabei helfen, wesentlich schneller als bisher kommunizieren zu können.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 22.01.2013 ; 16:23 Uhr


Intel : Der theoretische Physiker Stephen Hawking kann aufgrund seiner Krankheit nur noch mit Hilfe von Computern kommunizieren. Seit den späten 90er-Jahren hilft Intel dem bekannten Wissenschaftler dabei, sich mit der Außenwelt in Verbindung zu setzen, doch das Fortschreiten der Krankheit machte dies immer schwieriger.

Nach einem Treffen mit Hawking will der Technik-Chef von Intel, Justin Rattner, laut Scientific American durch neue Methoden dafür sorgen, dass die Geschwindigkeit der Kommunikation wieder auf die frühere Marke von fünf Wörtern oder sogar auf zehn Wörter pro Minute erhöht werden könnte. »Bis heute war die Technik nicht gut genug, um jemanden wie Stephen zufrieden zu stellen, der viel Information produzieren möchte«. Momentan verwendet Hawking einen Tablet-Rechner mit Webcam für Skype, während ein Infrarot-Sensor an der Brille Muskelbewegungen durch die Veränderung des Lichts erkennt. Diese Daten werden verarbeitet, um Buchstaben zu selektieren.

Bisher nicht genutzte, noch mögliche Muskelbewegungen im Gesicht könnten zusammen mit einem neuen System samt besserer Wortvorhersage dabei helfen, Hawkings Kommunikation wieder zu verbessern. Intel prüft auch die Möglichkeiten, über Gesichtserkennung die Auswahl von Wörtern oder Buchstaben zu beschleunigen. Letztlich soll die Arbeit mit Hawking auch zu Ergebnissen führen, die anderen Menschen helfen. Dabei denkt Intel sowohl an intelligente Gadgets für jedermann als auch an unterstützende Technik für ältere Menschen.

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Avatar Schneemesis
Schneemesis
#1 | 22. Jan 2013, 16:29
Was alles möglich ist, unglaublich!
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Avatar BoMbY
BoMbY
#2 | 22. Jan 2013, 16:35
Wäre das Monitoring von Hirnwellen in diesem Stadium nicht sinnvoller und effektiver? Diese Methode der Computereingabe ist ja auch nicht gerade eine neue Erfindung ...
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Avatar Mc-Awesome
Mc-Awesome
#3 | 22. Jan 2013, 16:40
Zitat von BoMbY:
Wäre das Monitoring von Hirnwellen in diesem Stadium nicht sinnvoller und effektiver?

Die Technik ist mMn noch lange nicht ausgereift genug.
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Avatar Vadersfear
Vadersfear
#4 | 22. Jan 2013, 16:42
Ich denke mal, das Hirnwellen einfach noch zu ungenau sind.
Mit ein wenig training, kann man seine Muskeln so bewegen, das der Computer richtig reagiert.
Ein Algorhythmus filtert dann, ob das gerade eine Eingabe oder einfach nur eine normale Bewegung ist.

Wenn mich mein letzter Kentnisstand nicht täuscht, ist das mit den Hirnwellen bei weitem noch nicht so gut und verlässlich.

Allerdings würde ich meine Hand für die Aussage nicht ins Feuer legen ;)
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Avatar stetel
stetel
#5 | 22. Jan 2013, 17:03
Wir wärs denn mal wenn den Millionen "Normalsterblichen" auch geholfen wird? Ist ja eine gute Sache, dass sie Hawking helfen, aber warum muss jemand erst weltberühmt werden, damit sich ne Firma drum kümmert?
Gibt noch viel mehr Behinderte die auch mit sowas mehr Lebensqualität erreichen könnten, sofern sich mal jemand drum bemüht etwas zu entwickeln.
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Avatar stonemaster92
stonemaster92
#6 | 22. Jan 2013, 17:06
Zitat von stetel:
Wir wärs denn mal wenn den Millionen "Normalsterblichen" auch geholfen wird? Ist ja eine gute Sache, dass sie Hawking helfen, aber warum muss jemand erst weltberühmt werden, damit sich ne Firma drum kümmert?

Ich glaube du hast die Kernaussage nicht verstanden...
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Avatar Scorp
Scorp
#7 | 22. Jan 2013, 17:09
Zitat von BoMbY:
Wäre das Monitoring von Hirnwellen in diesem Stadium nicht sinnvoller und effektiver? Diese Methode der Computereingabe ist ja auch nicht gerade eine neue Erfindung ...
Um damit sinnvolle und tatsächlich bessere Ergebnisse zu produzieren, bräuchte man Technik und Rechnerkapazität, die man nicht so einfach mit dem Rollstuhl transportieren kann. Außerdem sind wir noch lange nicht so weit, dass man mit Hilfe von Gedanken Sätze oder Buchstaben auslesen kann.

Was funktioniert ist soetwas wie eine Ja-Nein-Messung, damit kann man aber nicht so einfach Sätze bilden und schon garnicht schneller als bisher.

Zitat von stetel:
Wir wärs denn mal wenn den Millionen "Normalsterblichen" auch geholfen wird? Ist ja eine gute Sache, dass sie Hawking helfen, aber warum muss jemand erst weltberühmt werden, damit sich ne Firma drum kümmert?
Gibt noch viel mehr Behinderte die auch mit sowas mehr Lebensqualität erreichen könnten, sofern sich mal jemand drum bemüht etwas zu entwickeln.
Genau das tut man. Das was man bei Hawking einsetzt ist Cutting-Edge-Technologie, mit deren Erforschung Möglichkeiten getestet werden, mit denen man auch anderen Behinderten helfen kann.
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#8 | 22. Jan 2013, 17:12
Nach wie vor finde ich es unglaublich, dass man es geschaft hat, Hawking überhaupt noch die Kommunikation zu ermöglichen!

Wenn es noch schneller wird, dann ist es umso besser!
Er muss uns ja noch einiges sagen...
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Avatar kingsli
kingsli
#9 | 22. Jan 2013, 18:24
wünsche ich ihm! einer der größten geister unserer zeit!
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Avatar JimRaynor89
JimRaynor89
#10 | 22. Jan 2013, 18:43
Zitat von SixGen:


Das Monitoring gibt es schon, ist der Öffentlichkeit bisher jedoch in diesem Stil verschwiegen worden bewusst.

Es werden momentan "Tests an Menschen" gemacht, die unfreiwillig daran teilnehmen. Momentan ist jedoch der aktuelle technische Stand, dass so gut wie sämtliche Gedanken, Bilder, Videos, die das Gehirn projeziert, durch Technik abgefangen werden kann, und das fast glasklar.

Siehe Google: "Mind Control"


Das Einzige was man jetzt hinkriegt ist Information dem Gehirn zu geben und diese wieder zu entschlüsseln.
also man schreibt ein EEG(oder besser f MRT) sagt "hallo" und guckt welche Hirnregionen aktiv werden, wenn man das oft genug macht, kann man anhand der Bilder das wort "hallo" rekonstruieren.

das gleiche geht(und wurde) mit Bildern gemacht.
Wirkliches Gedankenlesen ist das nicht, weil bekannte Information eingespeißt wird, aber es ist ein Schritt in die Richtung.
http://www.sciencedirect.com/science/artic le/pii/S0028393299000536
oder
http://en.wikipedia.org/wiki/Thought_ident ification#Decoding_brain_activity_to_reconstruct_words
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