Zukunft von Xbox : Die Xbox One kriegt wohl zwei neue Evolutionsstufen: Zunächst eine Slim-Variante im Spätsommer 2016, zum Weihnachtsgeschäft 2017 folgt dann eine Überarbeitung mit Scorpio. Die Xbox One kriegt wohl zwei neue Evolutionsstufen: Zunächst eine Slim-Variante im Spätsommer 2016, zum Weihnachtsgeschäft 2017 folgt dann eine Überarbeitung mit Scorpio.

Die Meldungen überschlagen sich: Nachdem Kotaku und Thurrott kurz aufeinander Leaks zur Zukunft der Xbox-Hardware veröffentlicht haben, legt nun auch Polygon mit angeblichen Insiderquellen nach. Laut den Kollegen können sie alle bisherigen Informationen bestätigen und sogar noch neue Details liefern.

Laut Polygons Quellen wird die Xbox One Slim im August 2016 an den Start gehen und einen neuen Controller bieten, es soll sich um die beim Maß des Gehäuses kleinste Xbox aller Zeiten handeln. Der Preis stehe noch nicht fest, 4K-Inhalte sollen abspielbar sein. Das gilt natürlich in erster Linie auf Streaming- und Video-Inhalte. Rein theoretisch können aber auch Spiele in 4K laufen, solange die Leistung ausreicht. Die wird sich gegenüber der Xbox One nicht ändern.

Die Xbox One »Scorpio« werde erst spät im Jahr 2017 veröffentlicht und wohl auch erst Anfang 2017 angekündigt. Es soll Microsofts Antwort auf die PlayStation 4 Neo sein. Und was für eine: Laut Polygon will man mit den kommenden Konsolen offensichtlich wieder bei Leistung vorne liegen, und zwar deutlich. Scorpio soll gegenüber Neo fast 50 Prozent mehr Teraflops Leistung bringen.

Die vorläufige Leistungstabelle in der Übersicht:

  • Xbox One: Etwa 1,32 Teraflops

  • PlayStation 4: Etwa 1,84 Teraflops

  • PS4 Neo: 4,14 Teraflops

  • Xbox One Scorpio: 6 Teraflops

Weiter heißt es, dass Neo und Scorpio so gebaut werden, dass sie vollständig mit der PS4, beziehungsweise Xbox One kompatibel sind. Alle Apps und Spiele der Xbox One sollen mit Scorpio problemlos funktionieren.

Unsicherheit herrscht den Insidern nach bei zwei Themen: Der Preis, und wie man den Konsumenten den Wechsel von Konsolen-Generationen, hin zu schneller aufeinanderfolgenden Evolutionsstufen erklärt. Die Branche möchte sich nämlich wie die Automobil-Industrie oder Apple mit IPhone-Produkten ausrichten: Nach der Neuentwicklung einer Plattform folgt nicht die nächste Generation, sondern zunächst mehrere Evolutionsstufen mit einigen Verbesserungen.

Wieso sich die Spieleindustrie gerade in diese Richtung entwickelt, kann man unter anderem in einem passenden und sehr ausführlichen Blogpost des Brancheninsiders ZhugeEX nachlesen.

Zu den ersten Leaks: Kotaku und Thurrott berichten von Scorpio