Dass die virtuelle Realität auch über die Videospiel-Branche hinaus neue Möglichkeiten bieten und Trends setzen würde, war bereits abzusehen. Immerhin experimentieren erste Freizeitparks bereits mit Virtual-Reality-Achterbahnen - also klassischen Zugmaschinen, deren Mitfahrer VR-Headsets aufhaben und damit passend zu den realen Bewegungen durch virtuelle Welten fahren.

Auch die Idee von Lasertag-Arenen mit Virtual-Reality-Elementen ist keine neue. Allerdings ist der Spielentwickler und Publisher Sega nun mit einer der ersten Hersteller, der das Konzept umsetzt.

Virtuelle Realität auf echten 400 Quadratmetern

In Tokio errichtet das Unternehmen zur Zeit in Zusammenarbeit mit der australischen Firma Zero Latency einen gigantischen Virtual-Reality-Lasertag-Eventbereich. Auf über 400 Quadrametern treten mehrere Spieler entweder kooperativ gegen Zombies oder gegeneinander an.

Das jeweilige Setting kann dabei »on the fly« aus dem laufenden Spiel heraus geändert werden - von der postapokalyptischen Zombie-Außenwelt hin zur Doom-artigen Fantasie-Umgebung zum Beispiel.

Authentische Plastik-Waffen

Die Spieler greifen dabei auf realistische Accessoires zurück. Ein Militärunternehmen liefert zum Beispiel die authentischen Plastik-Gewehre, die auch im Werbe-Video zu sehen sind. Hinzu kommen Rucksäcke, in denen nicht nur die benötigte Elektronik samt Akkus untergebracht ist, sondern die auch sensorisches Feedback wie Vibrationen, Hitze und Gerüche liefern sollen.

Wann die Virtual-Reality-Lasertag-Arena in Tokio öffnen wird, ist bisher nicht bekannt. Auch zu möglichen Expansionsplänen nach Europa oder in die USA äußerte sich Sega bislang nicht.

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