Arbeitsspeicher-Preise fallen weiter : Obwohl mit Windows 8 ein neues PC-Betriebssystem in den Startlöchern steht, gehen die Marktforscher von DRAMeXchange davon aus, dass die Bestellungen für PCs und Notebooks dieses Jahr weiter sinken werden.

Neben der allgemeinen Wirtschaftslage sollen dafür auch Tablet-Rechner und Smartphones verantwortlich sein, die dafür sorgen würden, dass PCs nicht mehr nach 2 bis 3 Jahren, sondern erst nach 4 bis 5 Jahren ersetzt würden. Dementsprechend sei auch die Nachfrage nach DRAM-Modulen für PCs niedrig.

Das wirkt sich auch auf den Handel aus. Die Preise für DDR3-Module sind inzwischen auf ein historisches Tief gesunken, so kostet beispielsweise ein Kit mit 2 x 2 GByte DDR3-1600 des bekannten Herstellers Kingston aktuell knapp 21 Euro, während 2 x 4 GByte DDR3-1600 der gleichen Marke gerade einmal 10 Euro mehr kosten. Andere Hersteller liegen preislich sogar noch knapp darunter.