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IBM - »Gedankenlesende Geräte sind in fünf Jahren Realität«

Nach Touchscreens und Spracherkennung ist laut IBM das Gedankenlesen der nächste große Schritt bei der Bedienung von Geräten.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 21.12.2011; 14:23 Uhr


IBM : Wie Kevin Brown von der IBM Software Group Emerging Technologies schreibt, war Spracherkennung lange Zeit der große Wurf bei der Bedienung von Computern, doch heute könne man Autos, Smartphones und automatisierte Telefonsysteme mit Sprache steuern.

Spracherkennung ist daher wie Touchscreens oder Gestenerkennung nichts Besonderes mehr, so Brown, der jedoch bis 2017 große Sprünge in »Bioinformatics« erwartet, also Sensoren, die Gedanken verstehen können. Schon jetzt gibt es Geräte wie EPOC, die komplett gelähmten Menschen durch an den Kopf angebrachte Sensoren helfen können, über einen Computer wieder mit der Außenwelt zu kommunizieren.

Die Fortschritte, die Brown in dem Bereich erwartet, sind enorm. So geht er davon aus, dass die Sensoren kleiner sind, nicht mehr direkt am Kopf befestigt werden müssen und beispielsweise in einer Baseball-Kappe Platz finden. Durch genaueres Erkennen von Gedankenmustern und der Verbindung zu Geräten wie einem Smartphone sei es dann beispielsweise möglich, sich in Gedanken zu fragen, ob es auf dem Nachhauseweg Stau gibt und direkt die Information zu erhalten, ohne dass dabei ein Finger gerührt werden müsste.

Wenn viele Menschen derartige Technik verwenden, ließe sich sogar der »Geisteszustand« einer ganzen Stadt ermitteln. Es wäre aber auch denkbar, dass Künstler nur durch ihre Gedanken gemeinsame Werke schaffen. Natürlich sind auch Einsätze in ganz anderen Gebieten denkbar. Der Spielebereich und auch medizinische Behandlungen könnten ganz neue Impulse erhalten.

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Avatar deathhimself
deathhimself
#1 | 21. Dez 2011, 14:28
Na das wird mit Sicherheit wieder die Verbraucherschützer zu Wort kommen lassen. Hier werden nur die Vorteile genannt, aber ich bin mir sicher man kann ne Menge Schaden damit anstellen...
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Avatar Brainshack
Brainshack
#2 | 21. Dez 2011, 14:29
Beängstigende Vorstellung dass meine Gedanken mit einem Smartphone verbunden sind. Wenn schon mein Surfverhalten hinterrücks analysiert wird, was für möglichkeiten bietet dass den Datensammlern dann erst?
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Avatar Keksus
Keksus
#3 | 21. Dez 2011, 14:30
Ich dachte das haben wir schon. :hmm:
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Avatar Rakyr
Rakyr
#4 | 21. Dez 2011, 14:31
Da es ja schon Teile wie die OCz Brainmouse gibt, halte ich derarte Gedankensteuerung innerhalb von 5 Jahren für realistisch, aber nicht garantiert. Ich werde mich aber hüten, solche Technologie leichtfertig zu nutzen, das würde ja sogar noch Facebook toppen.
Ein Gedanke an Essen und schon wird die Navi-Route zu McDonalds umgeleitet. Ein falscher Gedanke während man mit der Freundin unterwegs ist, schon fährt man ins puff...
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Avatar BudFan
BudFan
#5 | 21. Dez 2011, 14:32
Soviel zu "Die Gedanken sind frei"

Die sollten erstmal die Spracherkennung optimieren, die läuft ja auch nicht immer einwandfrei.

Zitat von deathhimself:
Na das wird mit Sicherheit wieder die Verbraucherschützer zu Wort kommen lassen. Hier werden nur die Vorteile genannt, aber ich bin mir sicher man kann ne Menge Schaden damit anstellen...


Zitat von GameStar:
[...]Natürlich sind auch Einsätze in ganz anderen Gebieten denkbar.[...]


Den Rest kann man sich vorstellen..
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Avatar SyRianFrey
SyRianFrey
#6 | 21. Dez 2011, 14:32
Oh man kacke, das klingt ja hervorragend:

Schlecht:
Hallo, hier ist ihr Finanzamt, wir haben festgestellt, dass sie mit dem Gedanken spielten, 10 € mehr in Ihre Steuererklärung einzutragen - mitkommen!

Noch schlechter:
Hallo, hier ist ihre Bundesregierung, wir haben festgestellt, dass sie eigentlich eine andere Partei gut finden - mitkommen!

Gut:
Hallo, hier ist ihr Kühlschrank, sie haben gestern an ein kühles Bier gedacht, ich habe mal sicherheitshalber ein paar bestellt - austrinken!

Perfekt: Hallo, hier ist ihr Publisher, wir haben festgestellt, dass sie bei dem ganzen DRM-Quark permanent fluchen und es total doof finden, daher haben wir ihn entfernt - weiterzocken!
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Avatar wollinux
wollinux
#7 | 21. Dez 2011, 14:34
Also ich finde das einfach nur gruselig!
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Avatar tulrich6uoa
tulrich6uoa
#8 | 21. Dez 2011, 14:34
Auf ins neue Zeitalter. :)
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Avatar Fipse
Fipse
#9 | 21. Dez 2011, 14:36
Man kann damit übrigens keine "echten" Gedanken lesen. Niemand kann dmait also euren Sexfetish herausfinden ;)
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Avatar HawkS73
HawkS73
#10 | 21. Dez 2011, 14:36
Blub. In 15-20 Jahren, okay, aber sicher nicht in 5.

Oder anders. Die viel gerühmten Holo-Datenspicher, die wir schon seit 5 Jahren in XYZ Terrabyte größen haben sollten .. wo sind die?

@ Überhautp werden hier keine "Gedanken" gelesen, sondern afair Nervenimpulse an Muskeln. Das eine ist nicht das andere.
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