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Intel - Offizielles zum Larrabee

Intel hat einige Details zum Larrabee bekannt gegeben. Wie vermutet, basieren die Larrabee-Kerne auf einem älteren Pentium-Design aus den 90er-Jahren, besitzen aber mehr Cache, 64 Bit-Fähigkeiten, besseres Prefetching, eine Vektoreinheit (quasi ein Shader) und können dank HyperThreading mehrere Threads gleichzeitig verarbeiten.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 04.08.2008; 15:28 Uhr


Intel : Larrabee Skalierung Larrabee Skalierung Intel hat einige Details zum Larrabee bekannt gegeben. Wie vermutet, basieren die Larrabee-Kerne auf einem älteren Pentium-Design aus den 90er-Jahren, besitzen aber mehr Cache, 64 Bit-Fähigkeiten, besseres Prefetching, eine Vektoreinheit (quasi ein MIni-Shader) und können dank HyperThreading mehrere Threads gleichzeitig verarbeiten. Die Anzahl der Kerne scheint auf der Grundzahl Acht zu basieren, denn in einem Skalierungunsbenchmark wird gezeigt, dass die Leistung des Larrabee abhängig von der Anzahl der Kerne (8, 16, 24, 32, 40 und 48) in F.E.A.R., Half-Life 2 Episode 2 und Gears of War quasi linear ansteigt, erst bei 40 auf 48 Kerne gibt es einen kleineren Anstieg.

Zur Berechnung der Grafik teilt der Larrabee das Bild in "Tiles" (Kacheln) auf, die in den Cache eines Kerns passen. Wen dies an die Kyro-Grafikchips von Power-VR erinnert, liegt nicht falsch, denn Intel hat bereits 2002 eine Lizenz von PowerVR erworben. Die eigentliche Revolution des Larrabee ist wohl, dass es abgesehen von den Fähigkeiten der Kerne keine Grenzen für das gibt, was der Larrabee berechnen kann. Das heißt, der Larrabee könnte, einen entsprechenden Treiber vorausgesetzt, DirectX 9 genauso berechnen wie DirectX 10, DirectX 10.1 oder OpenGL 3.0.

Kommt eine neue API heraus, zum Beispiel DirectX 11, so wird theoretisch nur ein neuer Treiber benötigt, nicht jedoch eine neue Grafikkarte. Denn alles, was der Larrabee im Grunde kann, ist Software-Rendering. Es gibt keine in Hardware festgeschriebenen Grafikfähigkeiten. Was er berechnet, hängt vom Treiber bzw. den Programmen ab. Diese Flexibilität bedeutet aber auch, Intel nicht nur gute Hardware, sondern auch ebenso gute und kompatible Treiber entwickeln muss. Gelingt das, könnte Larrabee die Welt der Grafikkarten wirklich revolutionieren.

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Avatar Dark Duki
Dark Duki
#1 | 04. Aug 2008, 15:40
Wenn der wirklich für alle neu erscheinenden APIs nur einen neuen Treiber braucht und die Leistung stimmt, hört sich das wirklich sehr, sehr gut an!
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Avatar geisst
geisst
#2 | 04. Aug 2008, 15:47
Das hört sich echt geil an. Wenn der Preis stimmt ist das Ding gekauft!
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Avatar NoProff
NoProff
#3 | 04. Aug 2008, 15:49
Ob das was wird, statt einer spezialisierten recheneinheit einen Generalisten zu benutzen.

Die ganzen x84 uns x86 CPUs zeigen doch schon daß man mit generalisten immer am schlechtesten Fährt, wenn man nur eine bestimmte klar umrissene Aufgabe bewältigen möchte. Ein optimierter Chip ist dort bei Rechenleistung zu Energieverbrauch IMMER überlegen.
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Avatar Cromkor
Cromkor
#4 | 04. Aug 2008, 15:56
wenn sich daß bewahrheitet sehe ich intel, in zukunft auch im bereich der grakas, als absoluten marktführer! ganz ganz schlechte aussichten für amd also-diese entwicklung gefählt mir trotz der technischen revolution für den kunden nicht besonders, weil es nie gut ist wenn es zu einer absoluten monopolstellung kommt.
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Avatar Aeron
Aeron
#5 | 04. Aug 2008, 15:59
Da scheint Intel ein heißes Eisen im Ofen zu haben.
Bin mal gespannt was AMD dem entgegenzusetzen hat.
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Avatar FX
FX
#6 | 04. Aug 2008, 16:05
Also so wie ich gelesen habe, ist der Treiber für Intel X3100 größter Scheiß. Ist also nicht's mit guten und kompatiblen Treibern. ;)
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Avatar Darmstadtium
Darmstadtium
#7 | 04. Aug 2008, 16:09
Zitat von Cromkor:
wenn sich daß bewahrheitet sehe ich intel, in zukunft auch im bereich der grakas, als absoluten marktführer! ganz ganz schlechte aussichten für amd also-diese entwicklung gefählt mir trotz der technischen revolution für den kunden nicht besonders, weil es nie gut ist wenn es zu einer absoluten monopolstellung kommt.


Naja, es ist nichts über die Geschwindigkeit gesagt worden, es hat seinen Grund warum sich Softwarerendering nicht durchgesetzt hat. Der Stromverbrauch von ca. 300W wird sein übriges tun. Ich warte erst mal ab bis reale Leistungswerte vorliegen.
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Avatar CopyCat
CopyCat
#8 | 04. Aug 2008, 16:11
Hört sich echt gut an.
Ich fände das vor allem super, wenn man nicht für jede neue DirectX Version mit neuen Funktionen auch neue Hardware brauchen würde.
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Avatar DerToteAmOzean
DerToteAmOzean
#9 | 04. Aug 2008, 16:35
Was hört sich daran gut an?

Das man dann DX 11 darstellen kann mit 2 FPS,
wärend DX 10 noch mit 10 FPS liefen? xD

Kann mir nicht vorstellen das man per Software Emulation, aktuelle Hardware Emulieren kann.
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Avatar CMD_elite
CMD_elite
#10 | 04. Aug 2008, 16:37
Jetzt bin ich noch gespannter auf die Larrabee und Benchmarks. Das muss ja doch ne richtig gute Karte werden. :)
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