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Nvidia - Raytracing-Spiele frühestens in 10 Jahren

Die Grafikrevolution durch Raytracing bei Spielen ist laut Nvidia mindestens noch 10 Jahre entfernt.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 05.09.2010; 12:33 Uhr


Nvidia : hm3_Nvidia_Logo hm3_Nvidia_Logo Spiele-Grafik wird seit Jahren durch Rasterisierung dargestellt, bei der eine annähernd realistische Grafik durch geringen Rechenaufwand erreicht werden soll. Raytracing hingegen benötigt sehr viel Rechenleistung, da hier Licht und Material und deren Wirkung physikalisch korrekt berechnet werden.

Selbst aktuelle Hardware ist damit in Echtzeit und für Spiele sinnvollen Auflösungen und Details schlicht überfordert und dies dürfte laut Nvidia auch noch für ein weiteres Jahrzehnt so bleiben. Zwar werden zukünftige Grafikchips laut Bill Daily, dem Leiter der Forschungsabteilung von Nvidia, deutlich schneller rechnen und besser programmierbar sein. Dadurch werden die GPUs zwar vielseitiger einsetzbar, aber nicht unbedingt besser für Raytracing geeignet.

David Luebke, Director of Graphics Research, erklärte laut XbitLabs, dass man die Möglichkeiten für spezielle Raytracing-Hardwarefunktionen erforscht hätte. Aktuell habe er aber das Gefühl, dass es besser sei, die Grafikchips stattdessen lieber mit Verbesserungen auszustatten, die auch anderen Berechnungen zugutekommen. Langfristig würde diese Entwicklung dann auch Raytracing praktikabel machen.

Außerdem sei der Bereich der Grafik noch lange nicht komplett erforscht und gerade Spiele würden durch neue Berechnungsmethoden und Weg die Hardware zu verwenden die Innovation vorantreiben. Manche Probleme seien aber sehr komplex und durch Rasterisierung viel einfacher zu lösen, daher werde Rasterisierung auch noch mindestens weitere 10 Jahre lang nicht verschwinden, so Luebke.

» Grafik-Effekte einfach erklärt

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Avatar BGK
BGK
#1 | 05. Sep 2010, 12:57
Wenn Raytracing dann noch einzug in die Konsolen hällt, verabschiede sogar ich mich endgültig vom PC.

War bis dieses Jahr glühender Verfechter des PC´s, aber hab mir dann doch mal ne XBox360 und PS3 geholt, weil es einfach richtig viele gute Spiele mit epischen Storys nur für die Konsolen gibt. Um nur einige zu nennen FF XIII, Metal Gear Solid 4, Uncharted 1+2, Killzone 2, Red Dead Redemption.

Wenn überhaupt kommt da mal ne PC-Umsetzung immer mit Jahren verzug, das wollt ich mir nicht mehr geben.

Bei Multiplattform Titeln die auch auf dem PC erscheinen, greife ich nichtsdestotrotz aber meistens zur PC-Version, schon alleine wegen der besseren Grafik. Was sich dann aber mit Raytracing ändern dürfte, da dort Konsole und PC gleich aussehen müssten. :D
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mh0001
#2 | 05. Sep 2010, 13:05
Zitat von BGK:

Bei Multiplattform Titeln die auch auf dem PC erscheinen, greife ich nichtsdestotrotz aber meistens zur PC-Version, schon alleine wegen der besseren Grafik. Was sich dann aber mit Raytracing ändern dürfte, da dort Konsole und PC gleich aussehen müssten. :D


Wieso sollten sie? Auf den Konsolen wird dann z.B. nur eine Lichtquelle für den Schattenwurf berücksichtigt, während auf dem PC mehrere Lichtquellen samt indirekter Beleuchtung durch Reflexion einbezogen werden.
Bei der Reflexion kann man auch die Ebenen, die man berücksichtigt, frei skalieren.
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OwningMethod
#3 | 05. Sep 2010, 13:06
Ich würde mal eher sagen, dass ist Sache von Nvidia, denn wenn die wollen, dass Raytracing benutzt werden kann, dann würde man es vielleicht auch schneller schaffen, als wenn man mit der Einstellung beginnt, dass das sowieso erst in 10 Jahren möglich ist. Und wenn sich Nvidia dabei sehr viel Mühe gibt (haa, von wegen, was ich manchmal fantasiere...), dann könnten die Jungs auch für eine frühe Revolution in der Spielegrafik sorgen.
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Avatar Game(R)ST
Game(R)ST
#4 | 05. Sep 2010, 13:17
Zitat von OwningMethod:
Ich würde mal eher sagen, dass ist Sache von Nvidia, denn wenn die wollen, dass Raytracing benutzt werden kann, dann würde man es vielleicht auch schneller schaffen, als wenn man mit der Einstellung beginnt, dass das sowieso erst in 10 Jahren möglich ist. Und wenn sich Nvidia dabei sehr viel Mühe gibt (haa, von wegen, was ich manchmal fantasiere...), dann könnten die Jungs auch für eine frühe Revolution in der Spielegrafik sorgen.

Das stimmt so nicht. Bei RayTracing müsste jeder Pixel vollständig einzeln berechnet werden. Ein Bildschirm mit 1280 * 1024 würde also ca. 1,3Mio Strahlen bedeuten, die berechnet werden müssen. Bei der viel genutzten Auflösung von 1680 * 1050 sind es schon ca. 1,7Mio Strahlen, bei Full-HD 1920 * 1080 ca. 2 Mio. Strahlen.

Die meisten Echtzeit-Raytracing-Szenen auf Quake III und Quake 4 Basis laufen meist auf Rechnern, die man gerne zu Hause hätte oder im Verbund und auch meist in Auflösungen unterhalb von Full HD. Wenn man 1280 * 720 heute flüßig hin bekommt, wäre es toll.

Zudem gibt es einige weitere Probleme die gelöst werden müssen. 5 - 10 Jahre für eine vollständig neue Technik der Grafikberechnung in Echtzeit ist wohl ein realistisches Ziel.
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Avatar dawodo
dawodo
#5 | 05. Sep 2010, 13:23
Echtzeit-Raytracing kombiniert mit einer Physik-Engine in der Beispielsweise jedes Sandkorn am Strand als eigenständiges Objekt berechnet wird.
So sehr ich auch an die schnelle Verbesserung neuer Technik glaub, DAS kommt frühestens in 10-20 Jahren.
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Avatar soiTasTic
soiTasTic
#6 | 05. Sep 2010, 13:32
Zitat von dawodo:
Echtzeit-Raytracing kombiniert mit einer Physik-Engine in der Beispielsweise jedes Sandkorn am Strand als eigenständiges Objekt berechnet wird.
So sehr ich auch an die schnelle Verbesserung neuer Technik glaub, DAS kommt frühestens in 10-20 Jahren.


Ne, da musst du wohl noch auf den Quantencomputer warten. Es ist nicht abzusehen wann dort der Durchbruch in der Forschung kommt.
So langsam kommen wir auch an das physikalische Limit der Strukturbreiten von herkömmlichen Silizium Chips. Da gibts jetzt aber auch schon neue Ansätze mit anderen Materialien. Nur bis wann das dann wieder Marktreif wird ist auch nicht abzusehen.

Eigentlich ist die Zukunft vollkommen ungewiss.. Vielleicht haben wir in 10-20 Jahren 200 Kerne auf der Fläche eines heutigen Chips ohne Silizium oder doch schon Quantencomputer. Vielleicht auch irgendwas biologisches.. Man hat ja schon Nervenzellen mit nem Chip verwachsen lassen.
Die Frage ist nur wann der nächste Durchbruch in der Forschung kommt. Dann geht das ziemlich schnell.
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Avatar XtremTogi
XtremTogi
#7 | 05. Sep 2010, 13:34
"War bis dieses Jahr glühender Verfechter des PC´s, aber hab mir dann doch mal ne XBox360 und PS3 geholt, weil es einfach richtig viele gute Spiele mit epischen Storys nur für die Konsolen gibt. Um nur einige zu nennen FF XIII, Metal Gear Solid 4, Uncharted 1+2, Killzone 2, Red Dead Redemption."
Glühender Verfechter? Nun dann hast du entweder einen ziemlich schwachen Geist oder bist ein Heuchler. Denn wer einfach so von Pc auf Konsole umschaltet, sich aber trotzdem gerne als glühenden Verfechter sieht....
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Avatar dawodo
dawodo
#8 | 05. Sep 2010, 13:34
Wer weiß, wer weiß - ebenso wie sich die Hardware ändert, ändern sich auch die Software Lösungen und Methoden.
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#9 | 05. Sep 2010, 13:35
Wenn man aber bedenkt das durch Raytracing Material etc. berücksichtigt wird würd ichs mir schon gern wünschen das es jettz schon PC´s gebe die man sich leisten kann und die es können , man stelle sich einfach mal nen Shooter vor oder n Rennspiel wo sich das Material des Autos einfach anders verhällt als z.b. das des Baums den man gerade umfährt etc. :D

ein Ansatz in die Richtung hatte man doch bei Red Faction gewagt wo gewicht berücksichtigt wurde z.b. bei gebäuden die man in die luft jagen wollte , wenn man es genug geschwächt hat ist es unter dem eigenen gewicht zusammengebrochen , wäre schon toll solche gamez bald zu sehen ^^
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Avatar KrisTiasMusic
KrisTiasMusic
#10 | 05. Sep 2010, 13:39
wie wärs wenn wir uns langsam mal mühe geben uns von der anzeige durch pixel zu trennen?
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