Zum Thema » 10 Meilensteine Auf dem Weg zur Geforce GTX 680 » Nvidia Geforce GTX 660 im Test Kepler-Geforce für weit unter 200 Euro » Nvidia Geforce GTX 680 im Test Turbo-Geforce setzt neue Maßstäbe Nvidia nimmt mit seinem neuen Programm »Geforce Experience« vor allem weniger technikaffine oder bequeme Spieler ins Visier. Laut einer vom Grafikkarten-Hersteller durchgeführten Umfrage unter Spielern (uns liegen weder die Fallzahl noch die Umfrage direkt vor) sollen annähernd 90 Prozent der Befragten Spiele so spielen, wie es ihnen der jeweilige Titel vorschreibt. Statt die einzelnen Grafikoptionen auszuprobieren, reicht es laut Nvidia vielen schon, die Auflösung zu ändern – Kantenglättungsmodi, anisotrope Filterung und Co. werden angeblicht nahezu von jedem ignoriert. In weniger PC-affinen Ländern wie den USA können wir uns das noch vorstellen, in Deutschland liegt die Quote der erfahren Spieler mit Sicherheit weit höher.

Das Spiele in den Standard-Einstellungen nicht immer die optimale Grafikqualität oder Bildwiederholrate liefern, ist zumindest unter GameStar.de-Lesern bekannt – mit ein Grund für unsere ausführlichen Technik-Checks. Um die Grafik an die eigene Hardware anzupassen, müssen Spieler aber entweder die einzelnen Optionen durchprobieren oder sich im Internet Rat holen. Mit der Geforce Experience will Nvidia das nun ändern – zumindest bei Spielen mit einer Geforce-Grafikkarte. Das Tool »Geforce Experience« soll per Klick alle erkannten Spiele automatisch an die verbaute Hardware anpassen, wobei auch die CPU mit berücksichtigt wird.

Nvidia Geforce Experience : In der vom Spiel vorgeschlagenen Grafikqualität läuft der Titel zwar ruckelfrei, sieht aber aufgrund matschiger Texturen, fehlender Shader-Effekte oder Spiegelungen hässlich aus. Auf welchem System Modern Warfare 3 derart verunstaltet wird, wissen wir hingegen nicht.

Call of Duty Modern Warfare 3: Standard-Einstellungen
In der vom Spiel vorgeschlagenen Grafikqualität läuft der Titel zwar ruckelfrei, sieht aber aufgrund matschiger Texturen, fehlender Shader-Effekte oder Spiegelungen hässlich aus. Auf welchem System Modern Warfare 3 derart verunstaltet wird, wissen wir hingegen nicht.

So scannt das Programm den Rechner nach unterstützten Titeln und listet diese übersichtlich untereinander auf. Im rechten Teil der »Geforce Experience« listet das Tool die derzeit eingestellten Grafikoptionen auf, daneben stehen die vom Programm vorgeschlagenen Einstellungen. Per Klick auf »Optimize« nimmt das Programm die seiner Meinung nach passenden Einstellungen vor.

Nvidia Geforce Experience : Das Programm »Geforce Experience« richtet sich an weniger technik-affine Spieler und will für alle unterstützten Spiele die optimalen Grafik-Einstellungen per Mausklick kennen. Das Programm »Geforce Experience« richtet sich an weniger technik-affine Spieler und will für alle unterstützten Spiele die optimalen Grafik-Einstellungen per Mausklick kennen.

Laut Nvidia kümmert sich ein eigenes Team in Moskau darum, dass alle Kombinationen von CPU, RAM sowie Geforce-Karte durchgetestet und mit passenden Einstellungen versehen werden – das Tool unterstützt alle Geforce-Modelle ab der Geforce-GTX-400-Serie. In einer ersten Demonstration funktionierte das problemlos, die nun startende geschlossene Beta-Phase muss zeigen, ob das Programm die Versprechen halten kann. Technik-Freunde, die ohnehin jede Option im Spiel selber testen, werden GFE kaum brauchen, für Einsteiger oder weniger technikversierte Spieler kann das Programm aber Sinn haben. Wie bleiben dran und werden uns das Programm genau vornehmen, sobald wir es testen können.

Nvidia Geforce Experience