AMD Radeon HD 8000 : Nachdem AMD seine neuen, mobilen »Richland«-APUs vorgestellt hat, deren Grafikkern eine Radeon HD 8000er-Modellnummer trägt, aber noch auf der älteren Shader-Technik einer Radeon HD 6970 basiert, hat AMD nun auch das verwirrende Nummernschema gegenüber The Inquirer erklärt.

Laut Kevin Lensing, Director im Notebook-Bereich bei AMD, hat die Modellnummer überhaupt nichts mit der verwendeten Technik beziehungsweise Chip-Architektur zu tun. »Man muss sich in die Lage eines echten Endkunden versetzten, der nur einen Rechner kaufen will und nicht in die eines Tech-Journalisten, der wissen will, welche Architektur dahinter steckt... Endkunden kümmert das nicht, sie wollen wissen, wie hoch die Leistung ist«, so Lensing.

Die »8« in Radeon HD 8000 steht demnach auch nicht für die aktuelle Graphic Core Next-Technik (GCN), wie in einer Radeon HD 7970 , sondern für eine Produktreihe des Jahres 2013. »Die 8 sagt aus, dass es sich um eine GPU oder APU aus dem Jahr 2013 handelt, die zweite Nummer sagt, wie die Leistung innerhalb dieser Produktreihe ausfällt, egal ob Northern Island, Southern Islands, Sea Islands, Graphics Core Next oder was auch immer, der Endkunde interessiert sich dafür nicht. Es geht um die Leistung und wie man die einfach kommuniziert.«

Laut diesen Aussagen werden dann wohl auch neue »Kabini«- Prozessoren mit Grafikkern, die noch in diesem Jahr erwartet werden, eine Radeon HD 8000-GPU besitzen, obwohl dann tatsächlich GCN-Technik verwendet wird.

ATI Mach (ab 1991):
Abgebildet ist die ATI Mach 64 aus dem Jahr 1994, die mit maximal 8 MByte Speicher schon ein recht fortgeschrittenes Modell darstellte. Die Mach 64 war für die nicht mehr genutzten Anschlüsse ISA und VLB (VESA Local Bus), aber auch für den noch immer existierenden PCI-Slot erhältlich. 3D-Beschleunigung war damals noch ein Fremdwort, doch 2D-Beschleunigung bereits wichtig.