AMD Radeon HD 9000-Serie : Stellt AMD im Oktober 2013 seine neue Radeon HD 9000-Serie vor? Stellt AMD im Oktober 2013 seine neue Radeon HD 9000-Serie vor?

Die chinesische Webseite ChinaDIY will »genaue Informationen« über die Pläne von AMD im Bereich Grafikkarten erhalten haben. Bislang ist durch Roadmaps nur bekannt, dass AMD bis zum Ende des 3. Quartals keine neuen Modelle plant.

Das soll sich jedoch laut der Meldung im 4. Quartal ändern, denn angeblich wird AMD noch im Oktober 2013 seine neuen Grafikkarten mit »Volcanic Islands«-GPUs präsentieren. Die neuen Modelle sollen aber nicht als Radeon HD 8000-Serie vorgestellt werden, sondern schon als Radeon HD 9000-Reihe firmieren. Damit würde AMD auch Verwirrungen verhindern, die durch OEM-Grafikkarten entstehen könnten, die schon jetzt als Radeon HD 8000-Modelle bezeichnet werden.

Laut den Quellen von ChinaDIY will AMD mit der Radeon HD 9000-Serie wieder an den Erfolg der legendären Radeon 9000-Serie von ATI anschließen, von der in Asien vor allem die Radeon 9550 besonders beliebt war. In Europa waren vor allem die ATI Radeon 9700 Pro und die ATI Radeon 9800 XT sehr erfolgreich.

Update: Laut Guru3D gibt es immer mehr Hinweise aus verschiedenen Quellen, die eine Vorstellung der AMD Radeon HD 9000-Serie für Oktober 2013 andeuten. Die ersten Modelle tragen demnach die Codenamen Curacao und Hainan und sollen wie die aktuellen GPUs mit 28-Nanometer-Strukturen hergestellt werden. Der Curacao XT-Chip soll mit 2.304 Shader-Einheiten, 144 Textur-Einheiten, 48 Raster-Operatoren und einem 384-Bit-Speichercontroller ausgestattet sein.

Die kleinere Hainan-GPU würde dann mit 1.792 Shader-Einheiten, 112 Textur-Einheiten, 32 ROPs und einem 256-Bit-Interface für den Videospeicher antreten. Vermutlich dürfte es sich bei den Grafikkarten mit diesen Chips um die AMD Radeon HD 9970 und Radeon HD 9950 handeln. Eine offizielle Bestätigung gibt es, wie bei solchen Gerüchten üblich, nicht.

ATI Mach (ab 1991):
Abgebildet ist die ATI Mach 64 aus dem Jahr 1994, die mit maximal 8 MByte Speicher schon ein recht fortgeschrittenes Modell darstellte. Die Mach 64 war für die nicht mehr genutzten Anschlüsse ISA und VLB (VESA Local Bus), aber auch für den noch immer existierenden PCI-Slot erhältlich. 3D-Beschleunigung war damals noch ein Fremdwort, doch 2D-Beschleunigung bereits wichtig.