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»If I die« - Facebook-Eintrag nach dem eigenen Tod

Israelische Entwickler haben ein Programm geschrieben, mit dem Facebook-Nutzer das soziale Netzwerk auch nach ihrem Tod noch einmal nutzen können.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 23.02.2012; 15:20 Uhr


»If I die« : Selbst der fleißigste Facebook-Nutzer muss seine Aktivitäten im sozialen Netzwerk nach seinem Tod zwangsläufig einstellen, zumindest war das bisher so. Die Entwickler des israelischen Unternehmens Willook sehen das allerdings anders und haben genau für diesen Zweck eine App mit dem Titel »If I die«, also »Falls ich sterbe« geschrieben.

Das Programm erlaubt es dem Nutzer, für den Fall des eigenen Todes eine geschriebene Botschaft zusammen mit einem Video zu hinterlegen. Stirbt der Nutzer und wird der Tod von drei vorher bestimmten Facebook-Freunden bestätigt, werden das Video und der Text auf der Facebook-Pinnwand des Verstorbenen gepostet.

Empfohlen werden laut Fudzilla das Schreiben der eigenen Lebensgeschichte oder das Eingestehen von Dingen, über die der Nutzer vor seinem Tod stets geschwiegen hatte.

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Avatar Gondel
Gondel
#1 | 23. Feb 2012, 15:28
Nette Idee; ich habe aber den Eindruck, als könnten viele Facebook-Nutzer gar nicht mehr ohne dieses Netzwerk leben. Langsam nimmt das Ganze wirklich Überhand.
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Avatar Sarnar
Sarnar
#2 | 23. Feb 2012, 15:29
Umm...nett? Wobei mir ziemlich egal wäre, was wie auf facebook von mir gepostet wird, wenn ich tot bin.
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Avatar Morrich
Morrich
#3 | 23. Feb 2012, 15:29
Und wie erkennt die App nun, dass der Nutzer verstorben ist? Irgendwie muss ja die Bestätigungsmöglichkeit für die drei festgelegten Facebook Freunde auch eingeschaltet werden.
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Avatar xHiob
xHiob
#4 | 23. Feb 2012, 15:30
Na da freut Facebook sich doch bestimmt: da kann man noch neue Daten einer Person sammeln nachdem sie gestorben ist ... fantastisch !!
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Avatar Sarnar
Sarnar
#5 | 23. Feb 2012, 15:30
Zitat von Gondel:
Nette Idee; ich habe aber den Eindruck, als könnten viele Facebook-Nutzer gar nicht mehr ohne dieses Netzwerk leben. Langsam nimmt das Ganze wirklich Überhand.


Ich habe zur Zeit eher das Gefühl, dass das ganze etwas zurückgeht. Ich selber schau mitlerweile auch wesentlich seltener auf Facebook als noch vor z.b. 2 Jahren.
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Avatar selince
selince
#6 | 23. Feb 2012, 15:30
Ich finde es Geschmacklos!
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Avatar Jigsaw
Jigsaw
#7 | 23. Feb 2012, 15:30
Zitat von Gondel:
ich habe aber den Eindruck, als könnten viele Facebook-Nutzer gar nicht mehr ohne dieses Netzwerk leben. Langsam nimmt das Ganze wirklich Überhand.


In der Tat. Als ich kürzlich die Ankündigung für die Verfilmung des Buches Daemon gelesen habe, in dem ein Dämon-Programm das Internet infiziert, da musste ich gleich an Facebook denken. ;)
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Avatar MarZ91
MarZ91
#8 | 23. Feb 2012, 15:31
Und wie verhindert man ein "wir melden irgendwen als tot, brauche noch 2 Leute die mitmachen" und dann kann man die Botschaft schon vor dem Ableben der Person gucken^^

Edit: ok wenn die vorher bestimmt werden, kann man sich dann nicht an die beiden anderen auserwählten wenden und trotzdem ihn fälschlicherweise tot melden...^^
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Avatar Tha_ED
Tha_ED
#9 | 23. Feb 2012, 15:31
Unaufhaltsam rollt der Dystopia-Express aus dem Bahnhof...
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Avatar Loroner
Loroner
#10 | 23. Feb 2012, 15:31
Zitat von Gondel:
Nette Idee; ich habe aber den Eindruck, als könnten viele Facebook-Nutzer gar nicht mehr ohne dieses Netzwerk leben. Langsam nimmt das Ganze wirklich Überhand.


Kann ich zustimmen. Bei manchen Kollegen bei mir denke ich schon, dass das Smartphone mit Facebook-App mit der Hand fest verwachsen ist, 24 Stunden am Tag.
Aber an sich ist die Idee gut für diejenigen, die zu Lebzeiten etwas quält und sich so auch nach dem Tode reinwaschen wollen
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