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Megaupload - »Weltuntergangs-Gerät« zu weltweiten Serverlöschung bei Kim Dotcom vermutet

Je mehr Details zur der Aktion der neuseeländischen und US-Behörden gegen Kim Dotcom bekannt werden, umso peinlicher scheinen sie zu werden.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 13.08.2012 ; 09:58 Uhr


Megaupload : Wie der New Zealand Herald meldet, hatte das FBI der Polizei in Neuseeland vor der Durchsuchung des Anwesens von Kim Dotcom erklärt, dass dieser ein Gerät bei sich trage, das weltweit alle Server von Megaupload löschen könne. Dieses Gerät, das inzwischen »Doomsday Device« genannt wird, existierte natürlich nicht, was Kim Dotcom auf Twitter auch mit »Willkommen in Hollywood« kommentierte.

Da die Behörden jedoch der Aussage des FBI glaubten, war es für sie besonders wichtig, Kim Dotcom schnell aufzufinden. Es dauerte jedoch 13 Minuten, bis man nach einem Hinweis des Bodyguards von Dotcom den Zugang zum »Sicherheitsraum« fand, da man sich vorher keine genauen Pläne des Anwesens angesehen hatte. Das wäre genügend Zeit gewesen, das vermeintliche Gerät zu verwenden.

Ebenfalls peinlich für die Polizei ist, dass ein verhafteter Megaupload-Mitarbeiter über eine Stunde lang weiter im Besitz seines iPhones war und damit ebenfalls Serverlöschungen hätte veranlassen können, die angeblich von jedem Smartphone, Laptop oder anderem Computer möglich sein sollten.

Dass der beteiligte Hubschrauber des Sondereinsatzkommandos nicht korrekt angefordert wurde, man den Zeitpunkt der Aktion absichtlich so gelegt hatte, damit Kim Dotcom möglichst lange keinen Anwalt kontaktieren konnte und der Durchsuchungsbefehl wie bekannt an sich nicht gültig war, sind fast schon Nebensächlichkeiten im Verfahren in Neuseeland, während in den USA gar nicht sicher ist, ob es dort zu einem Prozess kommen kann. Der Einsatz in Neuseeland ist auch auf YouTube als Beitrag von 3News zu sehen.

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Avatar Avon82
Avon82
#1 | 13. Aug 2012, 10:05
made my day !
PS. Wieso wusste man von dem diese News sind ? ohne das man schaute ? :D naaaaaaa ? ;)
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Avatar E.s|Chuck
E.s|Chuck
#2 | 13. Aug 2012, 10:07
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Bastilino
Bastilino
#3 | 13. Aug 2012, 10:09
Wird ja immer peinlicher.
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Avatar RedRanger
RedRanger
#4 | 13. Aug 2012, 10:10
Dieser Kim Dotcom ist ein gefährlicher Terrorist. Der hat in seinen Körperöffnungen auch noch bestimmt einen Internet Ein/Aus-Schalter versteckt!

Aber ganz ehrlich, ich mag diesen Typen nicht unbedingt, aber was da die USA und Neuseeland veranstalten ist schon absolut peinlich.
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Avatar krucki
krucki
#5 | 13. Aug 2012, 10:10
Herrlich, kaum wird ein Cyberkrimineller verhaftet schon zerreißt die Community, bzw. die Reporter jedes kleinste Detail der Vorgehenweise der Justiz. Hätten sie mit einem Blümchen in der Hand brav klingeln sollen?
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Avatar KingLamer
KingLamer
#6 | 13. Aug 2012, 10:10
"Doomsday Device" ist das neue "weapons of mass destruction" :)
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Avatar Avon82
Avon82
#7 | 13. Aug 2012, 10:12
Zitat von krucki:
Herrlich, kaum wird ein Cyberkrimineller verhaftet schon zerreißt die Community, bzw. die Reporter jedes kleinste Detail der Vorgehenweise der Justiz. Hätten sie mit einem Blümchen in der Hand brav klingeln sollen?

öhm normal hast du recht ABER!! nicht in diesem fall !
weil dieser ganze prozess von anfang bist ende ist eine Farce !
Und gegen wie viel gesetzt mitlerweile die Ermittler verstoßen haben... so viel Gesetze kann Kim Dotcom gar nicht gebrochen haben.
Und ab diesem Punkt gehts in eine richtung wo eben genau die Reporter die kleinen Details ansprechen müssen.
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Avatar PbVeritas
PbVeritas
#8 | 13. Aug 2012, 10:13
Oh boy... Jetzt ist Kim Dotcom schon Americas Most Wanted... Nächste Meldung: Kim Dotcom "versehentlich" bei Routineüberprüfung erschossen worden
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Avatar Mad_P
Mad_P
#9 | 13. Aug 2012, 10:16
Die News gab es schon am Freitag in der Bild zu lesen...aber danke für die Mühe ;)
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Avatar Rock Lee
Rock Lee
#10 | 13. Aug 2012, 10:19
Angeblich hat er also Massen(Daten)vernichtungswaffen....soso :lol:
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