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UNODC - UN-Büro fordert weltweite Überwachung des Internets

Das UNODC (United Nations Office on Drugs and Crime) oder Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung fordert wegen der Möglichkeit von Terroristen, das Internet zu nutzen, eine totale Überwachung der digitalen Kommunikation weltweit.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 24.10.2012 ; 07:53 Uhr


UNODC : Das veröffentlichte UNODC-Dokument, das die Nutzung des Internets durch Terroristen behandelt, enthält einen Forderungskatalog mit Überwachungsmaßnahmen. Da »potentielle Terroristen« oft das Internet als anonymes. weltweites und preiswertes Kommunikationsmedium benutzen würden, sei das Fehlen einer weltweiten Regelung zur Vorratsdatenspeicherung und Inhaltsfilterung durch die Provider ein Problem für die Strafverfolgungsbehörden. Die »stark zunehmende Nutzung des Internets für terroristische Zwecke« fordere daher eine »proaktive und koordinierte Antwort« der UN-Mitgliedsstaaten.

Daher sollten laut cnet beispielsweise Dienste wie Skype oder auch Chats dazu verpflichtet werden, die Unterhaltungen der Nutzer aufzuzeichnen und diese Daten dann auf Anforderung an die Behörden zu übergeben. Suchmaschinen sollten »freiwillig« heikle, potentiell terroristische oder schädliche Inhalte zensieren. Das Dokument fordert auch die gesetzliche Regelung von WLAN-Hotspots, die überall nur noch nach Registrierung der Nutzer verfügbar sein sollten. Ansonsten könnten Terroristen statt Internet-Cafes zunutzen einfach auf andere Hotspots ausweichen.

Zu den weiteren Maßnahmen gehören unter anderem die Aufzeichnung der Standorte von Mobiltelefonen für die Strafverfolgungsbehörden, das Verbot von Videos mit terroristischen Inhalten oder von Videospielen, bei denen man einen »virtuellen Terroristen« spielen darf und die Bezahlung von Privatfirmen für die Zusammenarbeit bei Überwachungsmaßnahmen.

All dies widerspricht dem Bericht nach auch nicht etwa grundlegenden Menschenrechten, sondern diene sogar deren Schutz, auch wenn sie einen Einfluss darauf haben »könnten«, wie beispielsweise Redefreiheit, Privatsphäre und faire Gerichtsverfahren in Anspruch genommen dürfen. Der 148 Seiten lange Bericht des UNODC liegt als PDF (englisch) vor.

UNODC : Das Deckblatt des UNODC-Berichts. Das Deckblatt des UNODC-Berichts.

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Avatar Shintoraz
Shintoraz
#1 | 24. Okt 2012, 08:01
Ja ne is klar. Und somit werden dann automatisch alle internet nutzer als potentielle Terroristen gebranntmarkt.

Aber ich denke (vorallen dingen hoffe ich) das es nicht zu so einer mega überwachung kommt.
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Avatar UrielVentris
UrielVentris
#2 | 24. Okt 2012, 08:01
Ich hab gehört, dass sich Terroristen auch gegenseitig Briefe geschickt haben sollen. Finde, wir sollten nun Sicherheitshalber jeden Brief weltweit aufmachen und kontrollieren, er könnte ja von Terroristen geschrieben sein. Am besten noch allgemein jedes Handy und Telefon Gespräch aufzeichnen, auf jeder Wiese und in jedem Wald eine Kamera, sonst könnten die sich ja auch so treffen, um sicher zu gehen.

Finanzieren können wir es ja wie Facebook, dass wir Benutzerdaten an Werbefirmen verkaufen.
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Avatar Durandal
Durandal
#3 | 24. Okt 2012, 08:04
Am Besten alles abschalten!

Und wenn wir schon dabei sind ziehen wir alle wieder in irgendwelche Höhlen um, tragen Tierpelze und hauen uns gegenseitig die Köpfe mit Holzknüppel ein.
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Avatar Macro82
Macro82
#4 | 24. Okt 2012, 08:15
big brother wiedermal https://www.youtube.com/watch?v=o66FUc61MvU

das Individuum hat keine rechte den du bist Terrorist

Zitat von Durandal:
Am Besten alles abschalten!

Und wenn wir schon dabei sind ziehen wir alle wieder in irgendwelche Höhlen um, tragen Tierpelze und hauen uns gegenseitig die Köpfe mit Holzknüppel ein.


Das Internet abschalten ist sicher nicht drinnen.es wäre sicher nicht so einfach möglich .es wurde schon so konzipiert um Atomangriffe zu überleben.und ja ich verstehe deine scherzhaft gemeinte aussage

nur Terrorismus lässt sich mit diesen Methoden nicht verhindern
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Avatar Yash
Yash
#5 | 24. Okt 2012, 08:21
Wer interessiert sich schon für das was die UNODC erzählt? Sie erzählen ja schon in ihrem Kern"kompetenz"thema relativ viel Müll. Belanglose News über eine belanglose Organisation.
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Avatar Gr1Ng0
Gr1Ng0
#6 | 24. Okt 2012, 08:22
ok ..dann aber auch bitte überwachungs cam´s + livestream aus den polit büros .. jede transaktion transparent für jeden einsehbar .. jeder einzelne cent der von a nach b fliest will erklärt werden..

jeder polizist ..WELTWEIT.. bekommt ne headcam :) und muss die "angeblichen täter" immer im bild haben um auch jedliche art von missbrauch gegenüber dem "angeblichen täter" sofort zu unterbinden, ansonsten wäre eine (sehr harte..) strafe für den polizisten auszufassen....

und und und :) ..ihr wollt uns überwachen ..wo bleibt hier der spaß für uns ?
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Avatar StainX
StainX
#7 | 24. Okt 2012, 08:24
Klar warum nicht gleich noch nen Wahrsager befragen, damit könnte man Terroristen schon ausschalten bevor die überhaupt ans terrorisieren Denken!
Ich frag mich wer hier der eigentliche Terrorist ist....
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Avatar Spiritoger
Spiritoger
#8 | 24. Okt 2012, 08:24
Es heißt "potenziell" - mit t ist die alte Schreibweise. Der Fehler wird leider oft gemacht. "Zu nutzen" wird selbstredend auch auseinander geschrieben. Jemand der allerdings beruflich schreibt, sollte dies alles wissen ...
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Avatar Tick5.0
Tick5.0
#9 | 24. Okt 2012, 08:29
Zitat von Spiritoger:
Es heißt "potenziell" - mit t ist die alte Schreibweise. Der Fehler wird leider oft gemacht. "Zu nutzen" wird selbstredend auch auseinander geschrieben. Jemand der allerdings beruflich schreibt, sollte dies alles wissen ...


Die erste Tat am Morgen, gleich mal das Ego aufpolieren,was ;)
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Avatar XR_Merlin
XR_Merlin
#10 | 24. Okt 2012, 08:30
Klar... Nur weil ein äußerst geringer Anteil der Nutzer des Internets Kriminell ist, werden alle anderen unter Generalverdacht gestellt.
Das Dumme an der "Ui, wir müssen auf böse Terroristen achten-Argumentation" ist: Genau die bekommt man mit solchen Überwachungen nicht - Die verschlüsseln ihre Kommunikation nämlich.
Es geht nicht um Überwachung... Sicherheit... Sondern um KONTROLLE!
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