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»Mordinstrument« Internet - Sicherheitsfirma sagt Online-Morde ab 2014 voraus

Eigentlich gehört das Jahresende den Vorhersagen für das nächste Jahr, doch die Sicherheitsfirma Internet Identity kündigt schon mal wenig Erfreuliches für 2014 an.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 19.12.2012 ; 10:16 Uhr


»Mordinstrument« Internet : Rod Rasmussen ist der Präsident und Technik-Chef der Sicherheits-Unternehmens Internet Identity und überspringt in einer Pressemitteilung das in Sachen Internet-Attacken eher »banale« Jahr 2013, um für das Jahr 2014 gleich Mord und Totschlag über das Internet anzukündigen.

Da so gut wie jedes Gerät, auch in den Bereichen Gesundheit und Transport, mit dem Internet verbunden sei oder darüber kontrolliert werde, würden dies ab dem Jahr 2014 auch Krimminelle für Morde ausnutzen. Als Beispiele nennt Rasmussen tatsächlich einen Herzschrittmacher, der per Fernbedienung eingestellt werden kann, ein mit dem Internet verbundenes Auto, dessen Systeme verändert werden und sogar einen intravenösen Tropf, der per Mausklick deaktivert wird.

»Bei so vielen Geräten mit Internetverbindung wird Mord, zumindest technisch gesehen, relativ einfach. Das ist schrecklich. Morde können ausgeführt werden und die Chancen, dabei erwischt oder gar verurteilt zu werden, sind wesentlich geringer. Wenn die menschliche Geschichte eines belegt, dann, dass eine neue Art zu morden letztlich auch verwendet wird«. Die menschliche Geschichte zeigt aber auch, dass Prognosen schwierig sind, besonders wenn sie die Zukunft betreffen, wie der Physiker Niels Bohr schon sagte.

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Avatar Delta-Angel
Delta-Angel
#1 | 19. Dez 2012, 10:26
Und warum erst 2014? Das ist technisch schon seit einer Weile möglich.
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Avatar Schnapsgurke
Schnapsgurke
#2 | 19. Dez 2012, 10:28
Da stellt sich mir die Frage warum ein intravenöser Tropf eine Internetanbidung benötigt ...
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Avatar Xentor
Xentor
#3 | 19. Dez 2012, 10:28
Ja ne is klar.....
Das wäre circa so wie wenn man Mordanzeigen über den Brangenteil der Tageszeitung rausgeben würde.
Aber naja ok..... glauben wirs halt, wie immer.

"Und heute der neue Herzschrittmacher, gleich mit Facebook Account.
Klicken sie "I like" für jeden Schlag den das Besitzerherz macht, oder er schaltet sich ab"
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Avatar KellogsFrosties
KellogsFrosties
#4 | 19. Dez 2012, 10:30
Wahrscheinlich steckt dann die Sicherheitsfirma selbst dahinter :P
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Avatar Petesteak
Petesteak
#5 | 19. Dez 2012, 10:31
Das ist interessanterweise gar nicht so abwegig, wie der Wieselsberger hier ganz subjektiv darstellt. Allein digitale Patientenakten auf Tablets könnten gehackt werden. Somit wäre eine falsche Dosierung oder Vergabe von Medikamenten drin. Also die Möglichkeit besteht durchaus. Muss man sich also als "Journalist" nicht drüber lustig machen, nur weil man es sich selbst nicht vorstellen kann.
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Avatar Amesha Spentas
Amesha Spentas
#6 | 19. Dez 2012, 10:31
Erinnert mich an folgenden Artikel:
http://diepresse.com/home/panorama/oesterr eich/1301458/Ueberdosis_Patienten-knacken-Code s-fuer-Schmerzpumpen
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Avatar soaK23
soaK23
#7 | 19. Dez 2012, 10:31
Zitat von Delta-Angel:
Und warum erst 2014? Das ist technisch schon seit einer Weile möglich.


Da gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Sie brauchen noch bis 2014, um selbst rauszufinden wie diese Ideen funktionieren.
oder
2. Bis 2014 ist die Chance gut, dass tatsächlich eines dieser Verbrechen passiert und dann können sie sagen: "WIr haben es euch ja gesagt."
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Avatar Rettungsschirm
Rettungsschirm
#8 | 19. Dez 2012, 10:36
Zitat von Schnapsgurke:
Da stellt sich mir die Frage warum ein intravenöser Tropf eine Internetanbidung benötigt ...


damit der mit dem EKG skypen kann
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Avatar trusty-roots
trusty-roots
#9 | 19. Dez 2012, 10:36
Was für ein Stuss! Wie viel Prozent aller Menschen haben denn schon einen (so modernen) Herzschrittmacher? Weniger als 1% vielleicht? Oder einen Tropf, der ans Netz angeschlossen ist? Wie viele davon sind wiederum potenzielle Mordopfer?

Und zum Thema Auto: Es gibt wohl kaum ein Auto, bei dem essenzielle Teile (z.B. Bremsen) ans Internet gekoppelt sind, oder? Da kann sich der Hacker höchstens ins Navi einklinken....

Bescheuerte Panikmache.
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Avatar ZoneTrooper
ZoneTrooper
#10 | 19. Dez 2012, 10:41
Wenn ich mir so die Entwicklung auf Facebook ansehe,würde es mich nicht wundern das Viele leute (Hauptsächlich Frauen) schon mal mit dem Gedanken gespielt haben suicide zu begehen.Aber diesen mist hier von wegen Herzschrittmacher und per Internet vern zu bedienen ist totaler stuss.
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