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Facebook auf der Schwarzen Liste - Probleme in Russland wegen Drogen-Werbung (Update)

Werbeanzeigen, in denen für Räuchermischungen geworben wurde, drohen zu einem Problem für Facebook zu werden.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 18.09.2013 ; 14:39 Uhr


Facebook auf der Schwarzen Liste : In Russland wurde auf Facebook für möglicherweise illegale Räuchermischungen geworben. In Russland wurde auf Facebook für möglicherweise illegale Räuchermischungen geworben.

Russische Behörden drohen Facebook mit einer Blockade, sollte eine Untersuchung belegen, dass auf dem sozialen Netzwerk per Anzeige für illegale Räuchermischungen geworben wurde. Wie RT.com meldet, enthalten diese Mischungen zwar kein Marihuana, aber andere Pflanzen, die ähnliche Effekte erzielen können. Ob diese Produkte legal oder illegal sind, scheint aber noch nicht gesichert zu sein.

Die Anzeigen in Russland waren von einem Händler auf Facebook geschaltet worden, der die Räuchermischungen in verschiedenen Städten in Russland und der Ukraine anbietet. Facebook hat die Werbung als »technischen Fehler« bezeichnet. Die Werbung würde nun auch entfernt. Die Behörden erwarten, dass Facebook bei der Untersuchung des Vorfalls hilft, ansonsten könnte das soziale Netzwerk auf die Liste der blockierten Webseiten gesetzt werden, so der Bericht. Allerdings werden dort auch russische Anwälte zitiert, laut denen Facebook nur mit wirklichen Schwierigkeiten rechnen muss, wenn die Räuschermischungen tatsächlich illegal sind und Facebook die Werbung dafür bekannt war.

Update: Facebook wurde nun tatsächlich in Russland auf die Schwarze Liste gesetzt. Laut Gesetz müssen Webseiten, denen Gesetzesvorstöße vorgeworfen werden, innerhalb von 72 Stunden darauf reagieren. Zu möglichen Verstößen gehört auch das Verlinken auf andere Seiten, die bereits selbst gegen Gesetze verstoßen oder sich schon auf der Schwarzen Liste der Behörden befinden. Laut Torrentfreak wird die Internetbehörde Roskomnazdor Facebook nicht nur das Verlinken auf die Räuchermischungen vor, sondern hat das soziale Netzwerk auch wegen anderer Beschwerden im Visier.

Russland scheint laut dem Bericht allerdings recht »großzügig« mit Internetsperren umzugehen, so sollen mehr als 30.000 Webseiten blockiert werden, aber nur gegen 450 davon eine gerichtliche Entscheidung vorliegen. Da manche Server oft mehrere Angebote hosten, sind durch IP-Blockaden auch ganz legale Dienste wie Foren, Blogs, Bibliotheken oder Webseiten mit offenen Betriebssystemen betroffen. Wie Facebook auf die Sperre reagiert, ist noch nicht bekannt.

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Avatar Deville.
Deville.
#1 | 18. Sep 2013, 14:43
Russen benutzen Facebook?
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Avatar König
König
#2 | 18. Sep 2013, 14:45
Sagt denen bloß nicht, dass auch homosexuelle Menschen Facebook nutzen, sonst zieht der Lynchmob wieder durch die Straßen.
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Avatar Eypo
Eypo
#3 | 18. Sep 2013, 14:46
Zitat von =TGR= Deville:
Russen benutzen Facebook?


Wieso sollte Russland kein Facebook haben/nutzen?
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Avatar easy1857
easy1857
#4 | 18. Sep 2013, 14:50
Wer sucht - der findet .Denke der Kreml kann sich nichts schöneres vorstellen, als Facebook und Co zu verbieten.Da kann man doch auch mal etwas übertreiben,oder vieleicht auch mal was erfinden (natürlich unterstelle ich niemanden was).Aber auf lange Sicht gesehen würde ich denen das zutrauen.

lg
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Avatar Kosmodrom
Kosmodrom
#5 | 18. Sep 2013, 14:51
Zitat von König:
Sagt denen bloß nicht, dass auch homosexuelle Menschen Facebook nutzen, sonst zieht der Lynchmob wieder durch die Straßen.


Naja. Russland hat sehr schlechte Erfahrungen mit solchen "Mischungen". Seit einigen Jahren wird damit gekämpft. Es handelt sich nämlich nicht um harmlose Drogen wie Marihuaja, sondern um chemische Erzeugnisse, die sehr gefährlich für die gesundheit sind. Dadurch, dass man diese Erzeugnisse nicht an für sich verbieten kann, werden sie an Schulen und direkt hemmungslos auf der Straße verkauft. Kids holen sich das und verderben.

Zu dem Thema Schwule. Jeder darf seine eigene Meinung vertreten. In Russland wird Homosexualismus nicht verboten. Es ist Verboten, das zu propagandieren (wie in Deutschalnd üblich) und die Mehrheit der russischen Bevölkerung ist nun mal gegen die Propagandierung von Homosexualismus.

Leider wird jetzt hier in diesem Artikel, wie auch in Deutschland üblich Russland lächerlich dargestellt. "Hahaha guckt mal, die Kommunisten wollen Facebook verbieten nur weil da jemand irgendsone Tabakmischung verkaufen wollte, hahaha Putin Diktator, free pussy riot, hahahah." Was USA spioniert uns aus? äääh..ööh...egal.. FUCK PUTIN DIKTATOR FREE PUSSY RIOT!!!"
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Avatar ferrerons
ferrerons
#6 | 18. Sep 2013, 14:53
Zitat von =TGR= Deville:
Russen benutzen Facebook?


Nein. Da sind Rauchzeichen noch recht häufig im Einsatz.
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ferrerons
#7 | 18. Sep 2013, 14:58
Zitat von Kosmodrom:


Naja. Russland hat sehr schlechte Erfahrungen mit solchen "Mischungen". Seit einigen Jahren wird damit gekämpft. Es handelt sich nämlich nicht um harmlose Drogen wie Marihuaja, sondern um chemische Erzeugnisse, die sehr gefährlich für die gesundheit sind. Dadurch, dass man diese Erzeugnisse nicht an für sich verbieten kann, werden sie an Schulen und direkt hemmungslos auf der Straße verkauft. Kids holen sich das und verderben.

Zu dem Thema Schwule. Jeder darf seine eigene Meinung vertreten. In Russland wird Homosexualismus nicht verboten. Es ist Verboten, das zu propagandieren (wie in Deutschalnd üblich) und die Mehrheit der russischen Bevölkerung ist nun mal gegen die Propagandierung von Homosexualismus.


Das Problem ist, dass es nicht klar definiert ist, was unter homosexuellen Propaganda zu verstehen ist. Daher ist man in Russland der Willkür der Behörden ausgeliefert.
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Avatar Bunny Blümchen
Bunny Blümchen
#8 | 18. Sep 2013, 14:58
Zitat von ferrerons:


Nein. Da sind Rauchzeichen noch recht häufig im Einsatz.


Russen haben mit vkontakte ihr eigenes soziales Netzwerk was dort auch deutlich beliebter ist als Facebook.
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Avatar Kosmodrom
Kosmodrom
#9 | 18. Sep 2013, 15:00
Zitat von ferrerons:


Das Problem ist, dass es nicht klar definiert ist, was unter homosexuellen Propaganda zu verstehen ist. Daher ist man in Russland der Willkür der Behörden ausgeliefert.


Ich bin häufig in Russland unterwegs und sehe auch häufig homosexuelle Paare (in Clubs oder auf der Straße) und hab noch nie erlebt, dass sie irgendwie schlecht behandelt wurden. Sie wurden einfach nicht beachtet. Eine ganz andere Sache ist, wenn ein Homosexueller zu meinem Sohn kommt und erzählt ihm, wie tolles doch ist homosexuell zu sein und es ist total normal und so. Da bin ich der erste, der (wie hier jemand bereits geschrieben hat) wütend hinter ihm her jagt :))
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Avatar Johnny W.
Johnny W.
#10 | 18. Sep 2013, 15:01
"enthalten diese Mischungen zwar kein Marihuana, aber andere Pflanzen, die ähnliche Effekte erzielen können."

Dass man so ein Unwissen auch noch ungeprüft verbreiten muss zeugt nicht gerade von Recherchequalität.
Es handelt sich bei diesen Räuchermischungen eben NICHT um berauschende Pflanzen, (die man zurecht nicht verbieten könnte/sollte) sondern um gewöhnliche "Kräuter" die mit chemischen Substanzen, die psychotrop wirken, behandelt wurden.
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