Killer-Robots.txt : Darf die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page nicht angreifen: der T-800. Darf die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page nicht angreifen: der T-800.

Im Jahr 1994 wurde die Datei robots.txt erfunden, die auf Webservern abgespeichert wird und Anweisungen für Suchmaschinen und andere automatische Systeme enthält. Damit können Webseiten beispielsweise die Indizierung bestimmter Bereiche ihres Angebotes verhindern. Große Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder auch Bing halten sich an die dort hinterlegten Angaben.

Als Homage an das 20-jährige Jubiläum haben sich die Entwickler bei Google nun einen kleinen Scherz erlaubt und eine für die Zukunft gedachte killer-robots.txt direkt im Hauptverzeichnis von google.com abgespeichert. Auch wenn bezweifelt werden kann, dass sich die aus den Filmen bekannten Terminatoren oder das KI-System Skynet an solche Anweisen halten würden, weist diese Datei die »User-Agenten« T-1000 und T-800 an, bei ihren Aktionen die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin auszuschließen.

Andererseits könnte man diesen Scherz von Google auch aus einer etwas düsteren Sicht betrachten, denn in einem Zeitalter der bewaffneten Drohnen und immer besser werdenden Künstlichen Intelligenzen fühlen sich immer mehr Menschen von der technischen Entwicklung bedroht. Außerdem hat ausgerechnet Google Ende 2013 Boston Dynamics erworben, einen Hersteller von Militär-Robotern, die für viele durchaus als Vorläufer möglicher Terminatoren gelten.