Facebook stellt 10-Jahres-Plan vor : Facebook hat große Pläne für die nächsten 10 Jahre, von KI über VR bis hin zu Drohnen und Satelliten für Internetzugang. Facebook hat große Pläne für die nächsten 10 Jahre, von KI über VR bis hin zu Drohnen und Satelliten für Internetzugang.

Auf der Web Summit Conference hat der Technikchef von Facebook, Mike Schroepfer, über die Pläne für die nächsten 10 Jahre gesprochen, die klarmachen, dass das Unternehmen mehr sein will als nur ein soziales Netzwerk heutiger Art. Die Mission von Facebook sei es, die Welt offener und verbundener zu machen. Die wichtigsten Probleme, die man dabei lösen müssen, seien ein verbesserter Internetzugang, der Bau von wirklich intelligenten Maschinen und Virtual Reality in einer Form, mit der »alles mit jedermann zu jeder Zeit« erlebt werden könne.

Mit der solarbetriebenen Aquila-Drohne und einem Satelliten, der schwer erreichbare Regionen versorgen kann, will Facebook bis zu vier Milliarden Menschen an das Internet anschließen. Laut Schroepfer hat Facebook auch im Bereich der Künstlichen Intelligenz schon viel erreicht. Eine entsprechende KI hatte erst letzte Woche 100% aller Bilder eines entsprechenden Tests für solche Systeme erkannt, doch auch das sei noch weit von menschlichem Standard entfernt. »Unsere funktionierenden KI-Systeme sind immer noch sehr einfach.«

Im Bereich Virtual Reality arbeitet Facebook mit Oculus VR an einem Headset mit dem Codenamen »Santa Cruz«, das auf der Konferenz Oculus Connect 3 kurz gezeigt wurde und das komplett eigenständig funktioniert. »Es bietet alles, damit Virtual Reality funktioniert. Das ist die Technik, von der wir denken, dass sie VR massentauglich machen wird.«

Facebook ist auch langfristig an Augmented Reality interessiert, da das laut Schroepfer wohl der Weg sein wird, über den Menschen in Echtzeit mit Künstlicher Intelligenz kommunizieren werden. Einige Fehlschläge musste Facebook aber ebenfalls hinnehmen. Bei der Explosion einer Rakete von Space X war beispielsweise auch ein Facebook-Satellit verlorengegangen. »Man kann keine großen Einsätze machen, ohne auch große Fehlschläge zu haben. Das ist schade, denn das wird unsere Arbeiten im Weltraum für einige Zeit zurückwerfen«, so Schroepfer.

Quelle: Techcrunch, Telegraph