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Danamics stellt LM10-Kühler ein - Flüssigmetall-Kühler war kein Erfolg

Danamics hatte seinen LM10-Kühler, der Flüssigmetall zur Kühlung verwendet, mit markigen Sprüchen angekündigt und eine Leistung versprochen, die "die meisten Wasserkühlungen" übertreffen sollte.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 26.01.2009; 15:56 Uhr


Danamics stellt LM10-Kühler ein : Danamics LM10 CPU-Kühler Danamics LM10 CPU-Kühler Danamics hatte seinen LM10-Kühler, der Flüssigmetall zur Kühlung verwendet, mit markigen Sprüchen angekündigt und eine Leistung versprochen, die "die meisten Wasserkühlungen" übertreffen sollte. Als der Kühler dann im November erschien, enttäuschten sowohl Leistung als auch der hohe Preis des LM10 die interessierten Anwender. Der über 200 Euro günstigere Thermalright Ultra 120 Extreme, also ein Luftkühler, schlug den LM10 in jedem Test, den NordicHardware im Dezember 2008 durchführte. Aufgrund des Preises und der dafür gebotenen Leistung dürften die Verkäufe nicht sonderlich zahlreich gewesen sein. Nun hat Danamics den Kühler laut einer Meldung auf der Firmen-Webseite eingestellt und dazu erklärt, der LM10 sei ohnehin nur als Limited Edition geplant gewesen. Man arbeite nun an neuen Produkten mit Flüssigmetall-Technologie, die auch für den High-End-Computerbereich geeignet sein und im Laufe des Jahres erscheinen sollen.

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Avatar Pew
Pew
#1 | 26. Jan 2009, 16:01
Flop^^
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Avatar montitan
montitan
#2 | 26. Jan 2009, 16:15
ich versteh nicht warum die das auf den markt werfen, vergleichen die ihre produkte nicht selber mit der konkurrenz? *verwirrt*
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Avatar Sukrim
Sukrim
#3 | 26. Jan 2009, 16:16
Wärmeleitfähigkeit - top, Wärmekapazität - oje!
Das ist es, was die Leute anscheinend bei solchen Lösungen nicht wahrhaben wollen... Metalle können Wärme nur schlecht transportieren da sie sie viel zu schnell wieder abgeben.
Der einzige Vorteil ist, dass sie lautlos gepumot werden können.

Bevor jetzt wieder Öl-PC Fantasien aufkommen - Wasser ist in der Hinsicht sogar Öl weit überlegen, hat aber den Nachteil dass es elektrisch leitet und man einen PC daher nicht allzu lange in einem Wasserbecken betreiben kann.
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Avatar DerToteAmOzean
DerToteAmOzean
#4 | 26. Jan 2009, 16:37
Theorie und Praxis sind halt zwei verschiedene paar Schuhe xD
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Avatar Ayur
Ayur
#5 | 26. Jan 2009, 18:26
Zitat von Sukrim:
Wärmeleitfähigkeit - top, Wärmekapazität - oje!
Das ist es, was die Leute anscheinend bei solchen Lösungen nicht wahrhaben wollen... Metalle können Wärme nur schlecht transportieren da sie sie viel zu schnell wieder abgeben.
Der einzige Vorteil ist, dass sie lautlos gepumot werden können.

Bevor jetzt wieder Öl-PC Fantasien aufkommen - Wasser ist in der Hinsicht sogar Öl weit überlegen, hat aber den Nachteil dass es elektrisch leitet und man einen PC daher nicht allzu lange in einem Wasserbecken betreiben kann.


Bei nem genügend großen Reservoir isses aber auch schon ziemlich egal ob die Wärmekapazität von Wasser noch besser ist als die von Ölen. Ausserdem gibt's ja auch ziemlich schöne Öle extra für die Kühlung in Rechenzentren usw (aber das is halt sackteuer ~.+ und giftig usw :D)
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Avatar Stahlsocke
Stahlsocke
#6 | 26. Jan 2009, 18:39
Zitat von Pwater:
Ihr müsst euch unbedingt das Video anschauen!
Das ist voll geil!


Gibts wirklich immer noch Leute, die auf sowas reinfallen? -.-
Solche "Kommentare" stehn ja langsam bei praktisch allen News... kammer solche Leute nicht endlich kicken?
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Avatar NoProff
NoProff
#7 | 26. Jan 2009, 19:01
Zitat von Sukrim:
Wärmeleitfähigkeit - top, Wärmekapazität - oje!
Das ist es, was die Leute anscheinend bei solchen Lösungen nicht wahrhaben wollen... Metalle können Wärme nur schlecht transportieren da sie sie viel zu schnell wieder abgeben.
Der einzige Vorteil ist, dass sie lautlos gepumot werden können.

Da kann man mit einer änderung an der Legierung sicher noch was machen. Materialkombinationen haben oft die tollsten und auch unerwartedsten Eigenschaften.
Kostet hal nur Zeit und damit Geld, die alle zu berechnen und dann auch zu erproben.
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Avatar Udo
Udo
#8 | 26. Jan 2009, 19:05
Zitat von Stahlsocke:
Gibts wirklich immer noch Leute, die auf sowas reinfallen? -.-
Solche "Kommentare" stehn ja langsam bei praktisch allen News... kammer solche Leute nicht endlich kicken?


Stimmt, totale Scheiße... da zitier ich lieber schnell noch mal :uff:

Verwarnung + 1, anders lernt ihr es wohl nicht.
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Avatar Gordon Freeman
Gordon Freeman
#9 | 26. Jan 2009, 23:23
Um das Geld, was dieser halbwegs funktionierende Nur-CPU-Kühler kostet (2.947,50 DKK = 389.106 Euro), kriegt man ein paar Spiele, und unter anderem noch folgende Bauteile:

> Laining Wasserpumpe
> 10 Meter Schlauch
> UV-Neonröhre
> Kühler für Mosfet/Spannungswandler
> Kühler für Grafikkarte
> Kühler für CPU
> Kühler für Northbridge
> Kühler für Southbridge
> drei phatte Radiatoren 2x120mm
> 6 x 120mm Lüfter
> 2 x Lüftersteuerung
> 2 Liter Kühlflüssigkeit
> 1 x Ausgleichsbehälter
> 1 x Ausgleichsbehälter für 5.25 Zoll Laufwerksschacht
> Ein paar Sätze Schraubverbindungen, Schlauchschellen, und Endstücke.

Fazit: Netter Versuch und technisch interessante Idee, aber wegen interessanten, sehr billigen und hocheffektiven Wasserkühlungen und massenhaft Luftkühlkörpern in jeder Grösse und Form ist dieser Flüssigmetallkühler leider um vier bis fünf Jahre zu spät erschienen.
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