Passive Kühlung : Dieser PC verwendet offensichtlich noch keine Bor-Arsenid-Kühlung. Dieser PC verwendet offensichtlich noch keine Bor-Arsenid-Kühlung.

Diamant ist selbst künstlich hergestellt teuer und wird daher nur an Stellen verwendet, an denen Materialien wie Kupfer nicht mehr ausreichen und die fünf Mal höhere Wärmeleitfähigkeit von Diamant notwendig ist. Doch das könnte sich bald ändern, denn wie Phys.org meldet, haben theoretische Physiker am U.S. Naval Research Laboratory (NRL) und dem Boston College einen noch besseren Wärmeleiter gefunden: Bor-Arsenid.

Bei Raumtemperatur ist dieses Material mit mehr als 2000 Watt pro Meter pro Grad Kelvin Diamanten schon leicht überlegen, bei steigender Temperatur wird die Wärmeleitfähigkeit sogar noch besser. Diese Werte überraschten selbst die Forscher. Bor-Arsenid ist wie Diamant ein Isolator und überträgt die Wärme durch interne Vibrationen, spaltet diese aber anscheinend entgegen den Erwartungen in verschiedene Frequenzen auf. Dies führt zu einer besseren Wärmeleitfähigkeit über den gesamten Frequenzbereich.

Noch basieren diese Angaben auf den Berechnungen der Physiker-Teams, sollen aber bald experimentell überprüft werden. Sollten sich die Berechnungen dann bestätigen, stünden vollkommen neue Möglichkeiten für passive Kühlungen bei elektronischen Geräten offen.