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Neues Festplatten-Dock - Festplatten ohne PC kopieren

Ein Festplatten-Dock bietet die Möglichkeit, normale Festplatten als externe Geräte einzusetzen, die dazu einfach nur eingesteckt werden und leicht auszutauschen sind.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 30.11.2009; 11:33 Uhr


Neues Festplatten-Dock : Marshal Double Rack USB & eSATA Marshal Double Rack USB & eSATA Das neue Marshal Double Rack USB & eSATA kann nicht nur zwei 2,5-Zoll- und 3,5-Zoll-SATA-Festplatten verwenden und über die angegebenen Anschlüsse mit dem Rechner verbinden, es kann außerdem eine der beiden Festplatten auf die andere kopieren.

Für diese Funktion ist kein Anschluss an den PC notwendig. Für Besitzer einer PlayStation 3 gibt GeekStuff4U sogar an, dass auch die Festplatten aus dieser Konsole auf diese Weise »geklont« werden können.

Das Festplattendock soll ab Mitte Dezember ausgeliefert werden, der Preis ist allerdings höher als bei Geräten ohne Klon-Funktion und liegt bei knapp 61 Euro.

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Avatar Hatschi18
Hatschi18
#1 | 30. Nov 2009, 12:02
Welcher Raubkopierer gibt da noch Geld und Zeit für Rohlinge und das Brennen aus, wenn man einfach Festplatten austauschen kann?! =)

Hört sich ja ziemlich gut an, aber im Gegensatz zu wirklichen externen Festplatten hat dieses Gerät keine Kühlung oder? Zumal da sogar zwei Festplatten dicht nebeneinander verkehren.
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Avatar Knuffviech
Knuffviech
#2 | 30. Nov 2009, 12:50
Hm, sieht ja nicht so aus als ob da viel "Technik" drinsteckt. Wäre sicher interessant so etwas mal selber zu bauen, und wohl auch erheblich billiger. :ugly:
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Avatar Dr. Jekyll
Dr. Jekyll
#3 | 30. Nov 2009, 13:27
Die Platten stehen an der frischen Luft und sind keinem Hitzestau wie im Rechner ausgesetzt, was willst du da also mit ner Kühlung?
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Avatar ZockerZecke
ZockerZecke
#4 | 30. Nov 2009, 13:29
Zitat von Knuffviech:
Hm, sieht ja nicht so aus als ob da viel "Technik" drinsteckt. Wäre sicher interessant so etwas mal selber zu bauen, und wohl auch erheblich billiger. :ugly:

Brauchst einen USB Controller und nen uController, der das Protokoll übernimmt für den Datenaustausch zwischen den Platten. Neben irgendwelchen Treibern für die Betriebsspannung wars das eigentlich auch schon an Hardware. Den uController müsstest halt du programmieren ;-)

zu #1
Mehrere Festplatten sind vielleicht nur für den Kopiervorgang vorgesehen und in dieser Zeit braucht es wohl keine Kühlung denke ich. Für nen Dauerbetrieb aber sicherlich ungünstig...
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Avatar Blacky the pirate
Blacky the pirate
#5 | 30. Nov 2009, 14:11
Aha, wie wähle ich aus welche Dateien ich kopieren kann, oder wie soll das dann mit 2 unterschiedlich großen Festplatten funktionieren wenn die schon halb voll sind?

Naja, braucht kein Mensch.
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Avatar ZockerZecke
ZockerZecke
#6 | 30. Nov 2009, 16:15
Zitat von Blacky the pirate:
Aha, wie wähle ich aus welche Dateien ich kopieren kann, oder wie soll das dann mit 2 unterschiedlich großen Festplatten funktionieren wenn die schon halb voll sind?

Naja, braucht kein Mensch.


Spätestens nach Star Wars: Episode II solltest du verstehen, was Klonen bedeutet. In diesem Fall werden die Daten der einen Festplatte komplett auf die andere (vermutlich ebenso große) Festplatte kopiert. Evtl wird diese vorher formatiert. So könnte ich mir das ganze vorstellen.
Interessant für Konsolen, TV HDD Recorder usw. Nimmt wenig Platz weg und geht schnell anzuschließen (Festplatten).
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Avatar iamunknown
iamunknown
#7 | 30. Nov 2009, 17:59
Zitat von Knuffviech:
Hm, sieht ja nicht so aus als ob da viel "Technik" drinsteckt. Wäre sicher interessant so etwas mal selber zu bauen, und wohl auch erheblich billiger. :ugly:

Ja, du musst nur die Bauteile für wenig Geld kaufen (ist kein Problem wenn man statt mehreren tausend Stück nur jeweils eines oder einige wenige benötigt). Davor musst du nur eine Schaltung entwerfen sowie danach die Bauteile passend auflöten. Jetzt muss nur noch alles programmiert werden, aber auch dies ist bestimmt in 5 Minuten erledigt. Die USB und SATA Spezifikationen bestehen schließlich nur aus 2 Handzetteln.

Zitat von ZockerZecke:
Brauchst einen USB Controller und nen uController, der das Protokoll übernimmt für den Datenaustausch zwischen den Platten. Neben irgendwelchen Treibern für die Betriebsspannung wars das eigentlich auch schon an Hardware. Den uController müsstest halt du programmieren ;-)

zu #1
Mehrere Festplatten sind vielleicht nur für den Kopiervorgang vorgesehen und in dieser Zeit braucht es wohl keine Kühlung denke ich. Für nen Dauerbetrieb aber sicherlich ungünstig...

Richtig, ist durchaus auch Aufwand dahinter ;).

Allerdings dauert es bei 2TB Platten (bei angenommenen 100MB/s im Durchschnitt - falls der externe Controller dies schafft) über 5,5 Stunden betrieb. In dieser Zeit - bei der hohen Last - dürften die Festplatten durchaus ihre Höchsttemperatur in der Kopierstation erreichen.

Zu #6: Ich glaube nicht dass die Platten formatiert werden bzw. das Dateisystem gelesen wird, sondern gehe von einer 1:1 Kopie der Sektoren aus.
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Avatar NoProff
NoProff
#8 | 30. Nov 2009, 18:16
@iamunknown
Wegen der Temperatur kann man ja nen gehäuselüfter dagegenpusten lassen, dann bleibt die im grünen bereich.

Wie alle Dock, in denen die Platten "nackt" drinstecken ist es wohl eher weniger für den Dau gemeint und die Zielgruppe wird schon auf die Temperatur achten, oder aber es ist ihr egal, ob die Plate die grätsche macht.
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Avatar Knuffviech
Knuffviech
#9 | 30. Nov 2009, 21:41
*QUOTE*Ja, du musst nur die Bauteile für wenig Geld kaufen (ist kein Problem wenn man statt mehreren tausend Stück nur jeweils eines oder einige wenige benötigt).*/QUOTE*

Soll das ein fehlgeschlagener Versuch von Ironie sein?

*QUOTE*Davor musst du nur eine Schaltung entwerfen sowie danach die Bauteile passend auflöten. Jetzt muss nur noch alles programmiert werden, aber auch dies ist bestimmt in 5 Minuten erledigt. Die USB und SATA Spezifikationen bestehen schließlich nur aus 2 Handzetteln.*/QUOTE*

Hohoho da möchte einer witzig sein... wenn ich eine schnelle funktionierende Lösung haben will, dann kaufe ich ein fertiges Produkt. Wenn ich ein interessantes Bastelprojekt für meine Freizeit haben will, dann wäre das durchaus eine interessante Beschäftigung.

Wenn man sich einen günstigen Mikrocontroller mit einer passenden Linux-Distribution sucht, hat man neben weniger Aufwand (man muss eben NICHT alles selber schreiben) auch mehr Optionen beim Bau. Man könnte zB dann noch verschiedene Modi wie zB "Festplatte(n) sicher löschen" einbauen", bei dem die Festplatten mit Zufallsdaten mehrfach vollgeschrieben werden oder die Möglichkeit, verschiedene Dateisysteme auf den Festplatten zu erzeugen, implementieren. Man könnte zB auch ein kleines S/W-LC-Laufdisplay hinzufügen.

Dass das mitunter in Frickelei ausarten kann, habe ich nicht bestritten, und sollte einem normaldenkenden Mensch eigentlich klar sein, also kein Grund es hier mir negativerweise anzukreiden. Tipp: Nächstes Mal also erst denken, dann posten! ;-)
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Avatar Solidus Snake
Solidus Snake
#10 | 30. Nov 2009, 21:42
Das mit der PS3 hört sich gut an.
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