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Silverstone - HDDBOOST mischt SSD mit Festplatte

Silverstone will durch das Vorschalten einer SSD vor eine Festplatte eine Geschwindigkeits-Verbesserung von 150 Prozent erreichen.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 04.02.2010; 13:19 Uhr


Silverstone : Silverstone HDDBOOST Silverstone HDDBOOST Wie Hexus meldet, soll die SSD dabei mindestens 32 GByte groß sein. Sie wird dann an einen der drei SATA-Anschlüsse des HDDBOOST angeschlossen. Der zweite Anschluss ist für die Festplatte gedacht, der dritte verbindet das Ganze mit dem Mainboard.

Dann werden die Geräte über die entsprechenden SATA-Kabel mit Strom versorgt. Beim Bootvorgang spiegelt HDDBOOST so viel von der Festplatte auf die SSD, wie deren Kapazität erlaubt. Anschließend sorgt der integrierte Controller dafür, dass die SSD vor der Festplatte angesprochen wird.

Befinden sich die Daten auf der SSD, entsteht so ein Geschwindigkeitsgewinn, ansonsten wird wie üblich von Festplatte gelesen. Im Endeffekt handelt es sich also bei HDDBOOST um einen riesigen Cache. Laut Hexus wird das Gerät in Japan für umgerechnet 40 Euro verkauft.

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Avatar pc-ente
pc-ente
#1 | 04. Feb 2010, 13:25
Klingt interessant. Wäre auf Benchmarks gespannt.
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Avatar GrimReaper1908
GrimReaper1908
#2 | 04. Feb 2010, 13:29
klingt gar nicht mal so doof.
der vorteil ist, dass man unter windows nur eine Platte angezeigt bekommt, wo alles drauf ist.
Für so leute wie mich, die Partitionen und ähnliches hassen, und im installer einfach nur immer auf "weiter" klicken wollen, ohne pfadanpassung etc. ist das quasi optimal
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Avatar DerToteAmOzean
DerToteAmOzean
#3 | 04. Feb 2010, 14:10
Zitat von GrimReaper1908:
Für so leute wie mich, die Partitionen und ähnliches hassen, und im installer einfach nur immer auf weiter klicken wollen


Das eine Festplatte in den vorderen bereichen fast Doppelt so schnell ist wie in den Hinteren scheit dir dabei auch egal zu sein? :)


Ich halte das ding für blödsin.

Wer sich ne 32GB SSD leisten kann + das dingends da, kann sich auch gleich ne 64GB SSD kaufen und fährt damit auf jedenfall besser, da er dann bestimmten kann was auf der SSD ist und was nicht (64GB sollten auch fürs BS reichen).

Erinnert mich leicht an das Hybrid zeug.
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Avatar Cydrake
Cydrake
#4 | 04. Feb 2010, 14:16
Zitat von GrimReaper1908:
klingt gar nicht mal so doof.
der vorteil ist, dass man unter windows nur eine Platte angezeigt bekommt, wo alles drauf ist.
Für so leute wie mich, die Partitionen und ähnliches hassen, und im installer einfach nur immer auf weiter klicken wollen, ohne pfadanpassung etc. ist das quasi optimal


Dafür gibts bei NTFS die möglichkeit Verzeichnisse an statt von Laufwerksbuchstaben zu benutzen, in meinem fall habe ich 1 SSD(34 GB an SATA) und 3 physische Festplatten (500 GB), die im Vezeichniss von C: (SSD) als Ordner wie zB Programme, Eigene Dateien und Media angezeigt werden. Kann man alles mit der Windows Computerverwaltung machen (compmgmt.msc in Ausführen eingeben)

Die Lösung ist redundant und kostet nix.
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Avatar Freacore
Freacore
#5 | 04. Feb 2010, 14:51
Das bringt doch eigendlich nur beim Schreiben was, da der Computer ja nicht vorher weis, welche Daten benötigt werden, um sie vor dem Lesen schon auf die SSD zu schreiben.
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Avatar buuh
buuh
#6 | 04. Feb 2010, 15:40
gibts das nicht schon? sind das nicht die festplatten mit 32 MB SSD-Cache, bloß das es sich hier um GB handelt? *verwirrt*
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Avatar Col. Panic
Col. Panic
#7 | 04. Feb 2010, 16:02
Zitat von Cydrake:


Dafür gibts bei NTFS die möglichkeit Verzeichnisse an statt von Laufwerksbuchstaben zu benutzen,[..]


So etwas hatte ich auch mal eingerichtet. Als auf C: allerdings nur noch wenig freier Speicherplatz vorhanden war, haben sich einige Spiele aber der Installation verweigert. Sie haben den Speicherplatz der Rootpartition abgefragt und nicht den ihres Installationsverzeichnis.

Fazit: Nette Idee, aber es können Probleme auftreten.
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Avatar Bubba
Bubba
#8 | 04. Feb 2010, 16:16
Zitat von Freacore:
Das bringt doch eigendlich nur beim Schreiben was, da der Computer ja nicht vorher weis, welche Daten benötigt werden, um sie vor dem Lesen schon auf die SSD zu schreiben.

Es wird wohl so funktionieren das grundsätzlich alle Daten die abgerufen werden auf der SSD gespiegelt werden. Sollte die SSD irgendwann voll sein werden halt die ältesten Daten die in letzter Zeit die wenigsten Lesezugriffe hatten überschrieben.

Mit der Zeit sollte die SSD gelernt haben welche Daten man häufig braucht.
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Avatar DerToteAmOzean
DerToteAmOzean
#9 | 05. Feb 2010, 11:07
Zitat von Freacore:
Das bringt doch eigendlich nur beim Schreiben was, da der Computer ja nicht vorher weis, welche Daten benötigt werden, um sie vor dem Lesen schon auf die SSD zu schreiben.


Genau anders rum, wenn bringts nur beim Lesen was, da beim Schreiben auf die HDD und SSD geschrieben werden muss. Beim lesen können die Daten von der SSD gelesen werden, sofern sie vorhanden sind.

Wobei ich mir nicht vorstellen kann, das das ohne weitere verluste von statten geht, vorallem die ohnehin schlechten Zugriffszeiten der HDD könnten noch weiter leiden.
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