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10 Jahre Garantie auf SSDs - SanDisk G3 SSD mit 60 und 120 GByte

SanDisk hat neue Solid-State-Laufwerke angekündigt, auf die man 10 Jahre Garantie gewähren wird.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 24.02.2010; 12:24 Uhr


10 Jahre Garantie auf SSDs : Logo: SanDisk Logo: SanDisk Es handelt sich dabei um die G3-SSDs mit 60 und 120 GByte Speicherkapazität, die laut SanDisk Lesegeschwindigkeiten von bis zu 220 MByte/s und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 120 MByte/s bieten.

SanDisk will durch die Leistung und die lange Garantiezeit den Umstieg von Festplatten auf Solid-State-Laufwerke erleichtern. Die langfristige Zuverlässigkeit der Laufwerke sei genauso wichtig wie deren Geschwindigkeit.

Die Preise von 229 und 399 US-Dollar für die beiden Laufwerke liegen aber weiterhin um ein Vielfaches höher als bei vergleichbaren Festplatten.

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Avatar Dee-Jay
Dee-Jay
#1 | 24. Feb 2010, 13:13
Ich wuerde ja wirklich gerne eine SSD in meinem System haben, aber bei den Preisen ist es noch Tabu.

Ich bin bereit fuer eine SSD ca. 50% Aufpreis gegenueber einer regularen HD zu bezahlen, mehr nicht.
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Avatar insn
insn
#2 | 24. Feb 2010, 14:05
Habe nun Erfahrungswerte mit diversen SSD Kombinationen. U.a; 2x32gb supertalent im raid 0, 1x64gb supertalent mit 220lesen und 180 schreiben, 1xintel 80gb 180 lesen 90 schreiben (hoffe die angaben stimmen genau so).

fazit: bullshit, bereue den kauf nun doch sehr - bin generell experimentierfreudig was hardware betrifft, deshalb hab ich mir schon vor ca nem jahr die erste ssd gekauft. zwar hat sich seitdem einiges getan - vor allem firmware technisch - dennoch mangelts an einigen enden;

1. die durchsatzraten hören sich am papier toll an, in wirklichkeit erreichen die platten niemals die hersteller angaben (am ehesten noch intel).

2. als normalkonsument braucht man diese ja auch nicht und ausserdem was bringen mir durchsatzraten wenn die ssd kapazitäten ohnehin noch seeeehr beschränkt sind.

3. das "schnellere booten" ist zwar wirklich die auffälligste verbesserung aber mal ganz ehrlich; wen interessierts? ich boote meinen pc einmal am tag, da spar ich mir täglich ganze 15 sekunden meines lebens - hurra!

4. langzeitfragmentierung. ist zwar jez mit neuer firmware nichtmehr so das problem, aber dennoch vorhanden.

unterm strich hab ich gerade gestern mein system wieder auf ne normale seagate 1tb hdd transferiert weil pc nicht mehr booten wollte - corrupt disk, hang up beim windows logo. warum? weil die ssd nnach nem halben jahr als systemplatte einfach schon zuviel müll angesammelt hatte.
also wie gesagt ich kann nur jedem abraten außer man hat einen ganz spezifischen anwendungsbereich; als spieler allerdings sollte man das geld lieber für nen gaming glove ;) ausgeben.
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Avatar TRickS
TRickS
#3 | 24. Feb 2010, 14:26
Also die meinung von insn kann ich gar nicht teilen. Ich habe eine Intel Postville G2 80GB, seit ungefähr 2 Monaten läuft dort jetzt Windows7. Die Arbeitsgeschwindigkeit von Windows und allen Anwendungen die auf der SSD laufen hat sich trastisch erhöht. (Vorher WD 640GB)

Und wenn man nicht jeden schrott auf die SSD läd reichen 80GB speicher völlig aus.

"warum? weil die ssd nnach nem halben jahr als systemplatte einfach schon zuviel müll angesammelt hatte."

Auf einer HDD sammelt sich weniger Datenmüll richtig? :D
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Avatar Bauer87
Bauer87
#4 | 24. Feb 2010, 15:08
Zitat von insn:
4. langzeitfragmentierung. ist zwar jez mit neuer firmware nichtmehr so das problem, aber dennoch vorhanden.


Fragmentierung sollte auf ner SSD doch relativ egal sein. Und da moderne Dateisysteme eh „delayed allocation“ unterstützen, findet doch auch sonst kaum noch Fragmentierung statt. (Man darf halt kein FAT/NTFS nutzen.)

Der Hauptgrund für ne SSD wäre für mich die Laufruhe und der Stromverbrauch: Mein Laptop ist dank Festplatte lauter als mein Tower. Letzterer lässt sich schön dämmen und weit hinten unter den Schreibtisch stellen. Das geht mit nem Laptop nicht. Und Elektromotoren fressen mein Akku gefühlt fast so sehr, wie Flash. Nur dass Flash sich blocken lässt.
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Avatar Fred DM
Fred DM
#5 | 24. Feb 2010, 16:15
zu teuer und vor allem zu klein. ich muss ja auch eine ordentliche anzahl moderner spiele draufpacken können. selbst meine 250GB-HD hat mir da nicht mehr ausgereicht, wenn zeitgemässe spiele 15GB verschlingen.
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Avatar Jedimaster-Bluehair
Jedimaster-Bluehair
#6 | 24. Feb 2010, 16:37
Am besten wartet man noch auf die SLC-SSDs. Die zur Zeit knapp erschwinglichen SSDs sind noch alle MLC. Bei MLC ist die Fehleranfälligkeit um ein vielfaches höher als bei SLC.
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Avatar insn
insn
#7 | 24. Feb 2010, 16:41
Zitat von TRickS:
Also die meinung von insn kann ich gar nicht teilen. Ich habe eine Intel Postville G2 80GB, seit ungefähr 2 Monaten läuft dort jetzt Windows7. Die Arbeitsgeschwindigkeit von Windows und allen Anwendungen die auf der SSD laufen hat sich trastisch erhöht. (Vorher WD 640GB)

Und wenn man nicht jeden schrott auf die SSD läd reichen 80GB speicher völlig aus.

warum? weil die ssd nnach nem halben jahr als systemplatte einfach schon zuviel müll angesammelt hatte.

Auf einer HDD sammelt sich weniger Datenmüll richtig? :D


mit einer hdd hatte ich noch nie das problem dass mir nichts dir nichts corrupt files gemeldet wurden und anschliessend sich windows weder booten noch reparieren ließ.

nach 2 monaten war ich auch noch verfechter von ssds.. da neigt man ausserdem noch dazu seinen kauf sehr subjektiv zu evaluieren bzw zurecht zu rationalisiern..
aber klar; ich spreche hier nur von pers. erfahrungen.

mein tipp: nicht blind dem hype folgen (wie ich), ein halbes jahr warten, beobachten wie sich der ssd markt entwickelt. entweder der trend geht in richtung ssds und die dinger werden viel billiger und besser oder das interesse für ssds für den desktop bereich schwellt komplett ab. ich vermute ersteres.

und ja, im notebook hat ne ssd nen komplett anderen stellenwert. da stimme ich zu.

edit: wenn ichs mir recht überlege ist mir noch nie! ne klassische hdd eingegangen.
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Avatar NoProff
NoProff
#8 | 24. Feb 2010, 18:21
Zitat von insn:
1. die durchsatzraten hören sich am papier toll an, in wirklichkeit erreichen die platten niemals die hersteller angaben (am ehesten noch intel).

Hängt auch stark vom Mainboard Chipsatz ab..ältere ereichen die hohen Geschwindigkeiten nur wenn große Datenblöcke geschrieben werden. (32kb und mehr)
Auslagerungsdatei und System auf einem raid 0 aus zwei OCZ vertex ergab bei mir üble hänger, wenn windows mal auf die auslagerungsdatei zugreifen wollte wären gleichzeitig noch andere programme auf die platte schleiben oder davon lesen.
Da war noch auf einem Nforce4, auf die inntel ICH10 habe ich noch nicht mein system auf die platten installiert, sondern sie nur für spiele, video und bildbearbeitung genutzt.
Allerdings geht die leistung auch mit meiner provisorischen Systemplatte (bis ich mal bock hab neu aufzusetzen) einer 500gb seagate in die knie, wenn merhfachzugriffe laufen.

Ich würde schätzen, daß schon die nächste Controllergeneration die SSDs in allen Lagen mit HDDs auf Augenhöhe bringt.
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