Hardware-News

Aktuelle Nachrichten rund um PC-Hardware, Grafikkarten, Windows und Internet.

SSDs und USB-Sticks - Immun gegen Datenlöschung?

Solid-State-Laufwerke und USB-Sticks sind laut einer Studie selbst nach einer aufwendigen Datenlöschung nicht wirklich leer.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 23.02.2011; 16:43 Uhr


SSDs und USB-Sticks : Eine Studie der University of California in San Diego (UCSD) zeigt, dass sich Solid-State-Laufwerke und USB-Sticks momentan nicht komplett löschen lassen. Die bei Festplatten verwendeten Methoden, bei denen die Datenbereiche mehrmals überschrieben werden, funktionieren bei Flash-Speicher nicht zuverlässig und vernichten im besten Fall bis zu 90 Prozent der Daten.

Einige der Löschtechniken, beispielsweise das Überschreiben mit zufälligen Zahlen, hatten so gut wie gar keinen Effekt. Die Forscher verließen sich laut DailyTech bei ihrer Studie allerdings nicht auf die Angaben der integrierten Laufwerks-Controller, sondern untersuchten die Inhalte der Speicherchips direkt.

Da von 100 MByte Daten mindestens 10 MByte weiterhin lesbar waren, empfehlen die Forscher, Flash-Speicher wie SSDs und USB-Sticks grundsätzlich zu verschlüsseln.

Diesen Artikel:   Kommentieren (41) | Drucken | E-Mail
FACEBOOK:
TWITTER:
 
WEITERE NETZE: Weitersagen
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
1 2 3 ... 5 weiter »
Avatar Neumi
Neumi
#1 | 23. Feb 2011, 16:52
Auf meinem Stick befinden sich zum Glück keine diplomatischen Dokumente, auf meiner SSD sind nur 3 Spiele drauf :) Wenn es jemand lustig findet, die wiederherzustellen, nachdem ich die SSD weggeworgen habe, werde ich ihn nicht daran hindern.
rate (29)  |  rate (2)
Avatar BudFan
BudFan
#2 | 23. Feb 2011, 16:55
Naja, das ist jetzt nicht so gut!
Das würde ja bedeuten, bei einen Nutzer, der in seinem PC nur eine SSD hat und eine Neuinstallation von Windows wegen einem Virenbefahl durchführt, besteht eine nicht gerade sehr geringe Chance, das der Virus nach der Neuinstallation noch da ist.

Sonst wäre es das beste, wenn man eine SSD wegschmeissen will, die komplett zu zerstören, damit auch keiner mehr an die Daten dran kommt.
rate (12)  |  rate (31)
Avatar mako_zero
mako_zero
#3 | 23. Feb 2011, 16:55
Da borg' ich Assange einmal meinen USB-Stick und dann sowas...
rate (41)  |  rate (2)
Avatar Zele
Zele
#4 | 23. Feb 2011, 16:57
Könnte schwierig werden, die Windows-Startpartition auf der SSD zu verschlüsseln ...
rate (9)  |  rate (6)
Avatar Gra
Gra
#5 | 23. Feb 2011, 16:58
Zitat von BudFan:
Naja, das ist jetzt nicht so gut!
Das würde ja bedeuten, bei einen Nutzer, der in seinem PC nur eine SSD hat und eine Neuinstallation von Windows wegen einem Virenbefahl durchführt, besteht eine nicht gerade sehr geringe Chance, das der Virus nach der Neuinstallation noch da ist.


Die Chance ist bei manchen Viren schon bei herkömmlichen Festplatten gross das sie die kommplette Löschung überstehen. REde aus erfahrung.
rate (10)  |  rate (13)
Avatar Cpt-Mund
Cpt-Mund
#6 | 23. Feb 2011, 16:58
Klar, für uns "allgemeine" Menschen oder Spieler ist das jetzt nicht so schlimm; vor allem da ja meist sogar hoffen, dass die Daten bis in die Ewigkeit verlustfrei erhalten bleiben und niemals Backups machen müssen ;)
Für Personen die heikle Daten führen ist das aber eine sehr wichtiges (und bestimmt auch ernüchterndes) Forschungsergebnis.
rate (8)  |  rate (1)
Avatar Viper
Viper
#7 | 23. Feb 2011, 17:01
Löschen, verschlüsseln, physisch zerstören und dann wegwerfen sollte relativ sicher sein.

Oder einfach im Garten vergraben und hoffen, dass mal ein starker SSD-Baum wächst.
rate (26)  |  rate (0)
Avatar Der Hans
Der Hans
#8 | 23. Feb 2011, 17:02
Zitat von BudFan:
Sonst wäre es das beste, wenn man eine SSD wegschmeissen will, die komplett zu zerstören, damit auch keiner mehr an die Daten dran kommt.

Zumindest bei mir ist das der normale Weg, den auch jede herkömmliche Platte nach einem Defekt gehen muss. Wenn sie mich im Stich lässt, hat sie nichts anderes als Hammer und Zange verdient. Ich will mich schon noch für das Einstellen des Dienstes rächen, wenn auch nur an einem Stück Technik. :D
rate (11)  |  rate (0)
Avatar HiddenHeadshot
HiddenHeadshot
#9 | 23. Feb 2011, 17:03
Ha, da habe ich doch gleich eine Megaidee.
Also wenn ich 100MB Speicherplatz habe, dann habe ich in Wirklichkeit 110MB Platz, da die 10MB von vorhin noch lesbar sind.
Cool, ich habe gerade ein "perpetuum mobile" der Datenspeicher erfunden. :)

Irgendwie verstehe ich das aber nicht. Wenn da eine Datei gespeichert ist, dann kann doch keine andere Datei dort gespeichert sein.
Wenn überall anstatt den Nullen und Einsen eine Null dasteht, dann kann man doch keine andere Daten darauf finden.

Damit will ich das Ergebnis der University of California nicht anzweifeln, aber für mich ist das irgendwie nicht logisch, aber wahrscheinlich steckt da wieder ein Physikeffekt dahinter. :)
rate (11)  |  rate (5)
Avatar digestif
digestif
#10 | 23. Feb 2011, 17:04
Diese Meldung ist doch ehrlich gesagt völlig wertlos.
Wie bleiben denn diese ominösen 10% erhalten?
Wenn 10% einer Datei erhalten bleiben, kann das viel heißen.
Sind 10% am Anfang, Ende oder in der Mitte einfach noch da?
Damit könnte man womöglich noch was anfangen.
Oder ist jedes zehnte Bit noch dasselbe wie vorher? Damit wird man wohl eher nichts mehr anfangen können.
rate (9)  |  rate (3)
1 2 3 ... 5 weiter »


PROMOTION
Nichts verpassen!
 
top Top
Suchen
GAMEPRO MEDIA © IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten GAMEPRO MEDIA