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OCZ - Deutlich günstigere Solid-State-Laufwerke ab Januar

Der Hardwarehersteller OCZ, der bereits stark auf dem Markt für SSDs vertreten ist, will demnächst deutlich günstigere Laufwerke anbieten.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 07.11.2011; 09:58 Uhr


OCZ : Möglich wird das laut XbitLabs durch die Kombination eines neuen, hochwertigen Indilinx-Everest-Controllers mit dem preiswerten Triple-Level-Cell-Flash-Speicher (TLC). Dieser Speicher ist eigentlich eher für Geräte gedacht, die Daten nur kurzfristig speichern sollen, beispielsweise Speicherkarten oder USB-Sticks.

Während der hochwertigste Single-Level-Speicher (SLC) rund 100.000 Schreibvorgänge übersteht und der in vielen SSDs verwendete Multi-Level-Speicher (MLC) immerhin noch 10.000, sind es bei TLC gerade einmal 1.000 Schreibvorgänge pro Speicherzelle.

Laut dem Bericht es OCZ aber gelungen, Laufwerke mit TLC zu bauen, die laut Ryan Petersen, dem Chef des Unternehmens, mehr als vier Jahre Lebensdauer haben. Die neuen TLC-SSDs sollen für meisten Einsatzbereiche, vor allem im Endkundenmarkt, geeignet sein und ab Januar angeboten werden.

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Avatar Mandaron
Mandaron
#1 | 07. Nov 2011, 10:12
Wenn ich jedes mal einen Euro bekommen hätte, wenn ich irgendwo gelesen habe, dass SSDs billiger werden dann könnte ich mir jetzt schon fast eine kaufen...
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Avatar hawk2206
hawk2206
#2 | 07. Nov 2011, 10:13
Naja, muss wohl eher Triple-Bit-Per-Cell-Flash-Speicher als Triple-Cell-Per-Bit-Flash-Speicher heissen. Wäre ja sonst nicht sehr effektiv und kostengünstig (aber sehr ausfallsicher)...
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Avatar Mage
Mage
#3 | 07. Nov 2011, 10:18
Eine Festplatte ist immer noch das Teil im PC, das so richtig zuverlässig sein muss. Da sind schließlich nicht nur Spiele drauf, sondern bei den meisten auch mehr oder weniger wichtige Daten. Und regelmäßige Backups sind bei vielen Usern noch kein Standard. Ich sehe schon die ganzen Billigheimer, die ihre PCs mit ein oder sogar zwei SSDs als Hightech anpreisen, und Kunden, die ihre SSDs ganz unbedarft mit Defragmentierungen quälen. Diese stehen dann nach zwei Jahren mit ihrem Datenschrott da. Ist meiner Meinung nach der falsche Weg.
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Avatar fragtest
fragtest
#4 | 07. Nov 2011, 10:19
Das kennt man schon. Qualität runter und die Preise bleiben fast gleich.
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Avatar DrProof
DrProof
#5 | 07. Nov 2011, 10:31
Zitat von Mage:
Eine Festplatte ist immer noch das Teil im PC, das so richtig zuverlässig sein muss. Da sind schließlich nicht nur Spiele drauf, sondern bei den meisten auch mehr oder weniger wichtige Daten. Und regelmäßige Backups sind bei vielen Usern noch kein Standard. Ich sehe schon die ganzen Billigheimer, die ihre PCs mit ein oder sogar zwei SSDs als Hightech anpreisen, und Kunden, die ihre SSDs ganz unbedarft mit Defragmentierungen quälen. Diese stehen dann nach zwei Jahren mit ihrem Datenschrott da. Ist meiner Meinung nach der falsche Weg.


Weiterer Vorteil ist, wenn die maximale Anzahl an Schreibzuständen erreicht ist, dann bleibt die SSD einfach im aktuellen Zustand. Du hast keinen Datenverlust wenn sie mal stirbst, weil du sie immernoch auslesen kannst.
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Avatar Celeon999
Celeon999
#6 | 07. Nov 2011, 10:32
Vier Jahre Lebenserwartung ist immernoch zu wenig. Das muss besser werden.
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Avatar SyRianFrey
SyRianFrey
#7 | 07. Nov 2011, 10:35
Also günstiger is immer besser, aber wenn ich mir das Verfahren so als Laie anschaue, bin ich da eher skeptisch bzw. vorsichtig. Das klingt irgendwie nicht so richtig nach einem langlebigen Speicherverfahren
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Avatar Lord JUST
Lord JUST
#8 | 07. Nov 2011, 10:35
Zitat von hawk2206:
Naja, muss wohl eher Triple-Bit-Per-Cell-Flash-Speicher als Triple-Cell-Per-Bit-Flash-Speicher heissen. Wäre ja sonst nicht sehr effektiv und kostengünstig...


Richtig müsste eigentlich Triple-Bit-Per-Cell (3bpc) heißen da dort 3 bits pro Zelle Speicher gespeichert wird wodurch die Lebensdauer drastisch gesenkt wird auf gerade einmal 1000 Schreibvorgänge. Der Fehler kommt wohl von den anderen Seiten wo die Gamestar diese News her haben, da auf den anderen Seiten der selbe Fehler gemacht wurde.

Die Frage die man sich jetzt stellen muss ist ob 1000 Schreibvorgänge pro Zelle für den Normalverbraucher ausreicht oder nicht. MLC (2bpc) halten 10.000 Schreibvorgänge aus und SLC (1bpc) hält sogar 100.000 Schreibvorgänge aus. OCZ ist auf jeden Fall der Meinung, dass TLC für den Normalverbraucher ausreicht und sie weiterhin ihre 4 Jahre Garantie drauf geben können.
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Avatar yenlowang2010
yenlowang2010
#9 | 07. Nov 2011, 10:50
Zitat von Lord JUST:


OCZ ist auf jeden Fall der Meinung, dass TLC für den Normalverbraucher ausreicht und sie weiterhin ihre 4 Jahre Garantie drauf geben können.


Hier stellt sich aber eindeutig die Frage, was für OCZ ein Normalanwender ist. Oder ob es sich hier wieder um einen höchst theoretischen Laborwert handelt (ähnlich dem Verbrauchswert bei Autos).

Was passiert z.B. wenn Superfetch aktiviert ist oder Win7 immer noch fleißig versucht solche Laufwerke zu defragmentieren (anstatt diese Funktion automatisch nach erkennen einer SSD abzuschalten).
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Avatar cpt.ahab
cpt.ahab
#10 | 07. Nov 2011, 10:53
Ahja. Also die Preise fallen nachdem Weihnachtskäufen. Dann einfach dazu schreiben man hat eine neue Erfindung und ttttaaataaaa, postet es die Gamestar! :)
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