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Seagate - »Festplatten bleiben bis Ende 2012 knapp und teuer«

Die aktuellen Produktionsprobleme bei Festplatten wegen der Überschwemmungen in Thailand werden laut Seagate noch lange Auswirkungen zeigen.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 18.11.2011; 14:21 Uhr


Seagate : Wie Stephen Luczo, CEO des Festplatten-Herstellers Seagate, gegenüber Bloomberg erklärte, werden die Probleme bei der Produktion von Festplatten aufgrund der Flutkatastrophe in Thailand sich noch lange bemerkbar machen. Die Festplatten von Seagate benötigen beispielsweise Komponenten von rund 130 Zulieferern, deren Fabriken zum Teil noch einen Meter unter Wasser stehen. Viele davon würden bis zu einem Jahr benötigen, ihre Ausrüstung zu ersetzen und manche müssten sogar ihren Standort verlagern.

»Das wird viel länger dauern als allgemein angenommen wird, mindestens bis Ende 2012. Und bis zu diesem Zeitpunkt wird die Nachfrage weiter gestiegen sein«, so Luczo, der auch verrät, dass viele Großkunden nun sehr daran interessiert sind, sich einen Teil der Produktionskapazität trotz der hohen Preise zu sichern. Einige hätten bis zu 250 Millionen US-Dollar im Voraus angeboten.

Seagate könne die Preise nun eigentlich um 40 Prozent anheben, würde sich aber mit 20 Prozent begnügen, wenn Kunden sich zwischen einem und drei Jahren vertraglich binden. Der Aktienkurs von Seagate ist aufgrund dieser Machtstellung seit Ende September um 67 Prozent gestiegen. Für Endkunden dürften die Festplattenpreise wohl noch länger auf einem sehr hohen Level bleiben.

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Avatar Peninsula
Peninsula
#1 | 18. Nov 2011, 14:28
"Seagate könne die Preise nun eigentlich um 40 Prozent anheben, würde sich aber mit 20 Prozent begnügen, wenn Kunden sich zwischen einem und drei Jahren vertraglich binden. "

Wie gnädig von ihnen:rolleyes:

Innerhalb von zwei oder drei Jahren werden sicherlich noch Fabriken aus dem Boden gestampft, wenn die Firmen mitkriegen, dass man damit gut Geld verdienen kann.
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Avatar Mäxchen
Mäxchen
#2 | 18. Nov 2011, 14:29
Da hat es sich für Seagate und WD ja richtig gelohnt, nicht gegen Hochwasser vorzusorgen...
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Avatar 3xhumed
3xhumed
#3 | 18. Nov 2011, 14:34
Also doch erst der Anfang der bisher stattgefundenen Preiserhöhung, das kann ja noch was werden. Die Preise für HDDs sind ja jetzt schon teils exorbitant.

Beispiel: Samsung SpinPoint F3 EcoGreen 2TB, Preis war am 01.09.2011 mal um die 65€. Nun bereits kurz mal bei 225€ angekratzt und aktuell bei 175€. Keine Freude für Leute die sich eine Festplatte noch kaufen werden. http://img.idealo.com/folder/Product/2014/8/20 14802/s1_pricetrend90.png
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Avatar Morrich
Morrich
#4 | 18. Nov 2011, 14:35
Dankeschön ihr Idioten! Sowas passiert, wenn man eine gesamte Industrie nur auf einem einzigen Fleck baut und kaum Ausweichmöglichkeiten hat!

Sicher ist es nicht gerade ökologisch, wenn man einzelne Teile erst über hunderte Kilometer rumkarren muss, damit die dann irgendwann mal an ihrem Bestimmungsort sind, aber wer alles absolut zentral baut, der braucht sicht echt nicht wundern, wenn ein ganze Industriezweig bei solch einer Flut buchstäblich den Bach runter geht.
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Avatar aForce
aForce
#5 | 18. Nov 2011, 14:35
Der aktuelle Preisanstieg sieht mir aber nicht nach 20% aus, klar das die Vertriebsunternehemen auch noch was draufschlagen wenns schon teurer wird :/
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Avatar Blup
Blup
#6 | 18. Nov 2011, 14:36
jahuu, wir haben hochwasser, können die Preise hochhauen und noch geld von den versicherungen abholen, great year, Juhuuuu
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Avatar Zele
Zele
#7 | 18. Nov 2011, 14:45
Zitat von Blup:
jahuu, wir haben hochwasser, können die Preise hochhauen und noch geld von den versicherungen abholen, great year, Juhuuuu


Versuch mal in Thailand eine Versicherung gegen Hochwasser abzuschließen..... ist so gut wie unmöglich....
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Avatar Zele
Zele
#8 | 18. Nov 2011, 14:46
Zitat von Mäxchen:
Da hat es sich für Seagate und WD ja richtig gelohnt, nicht gegen Hochwasser vorzusorgen...



Was hast Du denn jetzt an dem Wort "Zulieferer" nicht verstanden?
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Avatar Sepheran
Sepheran
#9 | 18. Nov 2011, 14:49
Dauert bestimmt nich mehr lange bis die Ölfirmen die Preise an der Zapfsäule noch höher treiben aufgrund der Überschwemmung in Thailand. Das ganze gab es auch schonmal 1996 als in Taiwan durch ein Erdbeben die Arbeitspeicher produktion zusammengebrochen war. Die Preise haben sich für 64MB SD Ram für 100DM auf 775DM erhöht. allerdings nachdem die Produktion wieder angelaufen ist sind die preise auch wieder massiv gefallen.
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Avatar Golem
Golem
#10 | 18. Nov 2011, 14:52
Zitat von Mäxchen:
Da hat es sich für Seagate und WD ja richtig gelohnt, nicht gegen Hochwasser vorzusorgen...


Hrhr
Klar, da haben die BWL´er und Aktienanylsten im Unternehmen eine Hochwasserkastrophe langfristig eingeplant um ihren Aktienkurs zu steigern. Es wird deshalb nichts gegen Hochwasser geplant weil das Geld kostet.

Aber ich glaube das die Herrsteller eigentlich ein paar Indianer für einen Regentanz engagiert haben damit die Kurse und das Wasser steigen können. xD
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