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ASRock UCC-Chip - AMD-CPU-Kerne freischalten (Update)

ASRock wird auf neuen Mainboards für AMD-Prozessoren einen Spezialchip zum Freischalten deaktivierter CPU-Kerne einsetzen.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 03.03.2010; 15:08 Uhr


ASRock UCC-Chip : Herstellerlogo: Asrock Herstellerlogo: Asrock Dieser sogenannte UCC-Chip (Unlock CPU Core) ist nicht einmal mehr darauf angewiesen, dass auf dem Mainboard ein AMD-Chipsatz eingesetzt wird.

Dementsprechend will ASRock auch Mainboards mit Nvidia-Chipsätzen damit ausstatten und die Funktion auch auf günstigen Einsteiger-Mainboards integrieren. Der Chip wird im BIOS einfach aktiviert und schaltet danach selbständig deaktivierte Kerne frei.

Der UCC-Chip kommt genau rechtzeitig zum Erscheinen der neuen AMD-8x0-Chipsätze, denn dort ist die Funktion »Advanced Clock Calibration« (ACC), die das Freischalten bisher ermöglichte, nicht mehr vorhanden. ASRock wird den Chip also auch auf den neuesten AMD-Mainboards verwenden.

Update 04.03.2010

ASRock UCC-Chip : M4A89GTD PRO/USB3 M4A89GTD PRO/USB3 Auch Asus hat das M4A89GTD PRO/USB3-Mainboard mit dem 890GX-Chipsatz von AMD angekündigt, dass ebenfalls in der Lage ist, deaktivierte Kerne von AMD-Prozessoren freizuschalten.

Asus nennt die Technik allerdings »Core Unlocker« und spricht von einem Schalter auf dem Mainboard, der diese Funktion aktiviert.

Es könnte sich dabei aber dennoch um die von ASRock UCC genannte Technik handeln, denn immerhin ist ASRock eine Tochterfirma von Asus. Vermutlich dürften auch andere Mainboard-Hersteller an ähnlichen Möglichkeiten arbeiten.

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Avatar rcg-xardas
rcg-xardas
#1 | 03. Mrz 2010, 15:35
hoffentlich funktioniert das zuverlässig :)
freu mich für alle AMD besitzer
vielleicht wird mein nächster prozessor auch ein AMD dann ist vllt auch ein unlock möglich
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Avatar buuh
buuh
#2 | 03. Mrz 2010, 17:12
das lässt sich amd nicht gefallen.
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Avatar Morrich
Morrich
#3 | 03. Mrz 2010, 21:31
Solch ein Chip ist ja ganz toll, aber woher weiß ich denn als Käufer auch genau, dass ich da eine CPU mit deaktivierten Kernen gekauft habe?
Und woher weiß ich, ob die Kerne auch zuverlässig funktionieren?

Steht ja leider nicht drauf und AMD hat sicher nen Grund dafür die Kerne zu deaktivieren.
Das wird in vielen Fällen wohl auch einfach an teildefekten CPUs liegen, die man aber noch hervorragend als X3 oder X2 verkaufen kann.

Und dann ist da noch die Frage, wieviel ein Board mit diesem Chip denn kosten soll.
Das wird sich AsRock ja auch bezahlen lassen wollen.
Wenn das dann in Relation zu einem etwas teureren 4 Kern Prozessor nicht deutlich günstiger ist, würd ich mir gleich nen echten 4 Kerner kaufen und mir dieses ganze Experimentieren sparen.
Die AMD CPUs sind (im Gegensatz zu Intel) doch eh schon ziemlich preisgünstig zu haben.
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Avatar Hagen3000
Hagen3000
#4 | 03. Mrz 2010, 22:46
Zitat von Morrich:
Solch ein Chip ist ja ganz toll, aber woher weiß ich denn als Käufer auch genau, dass ich da eine CPU mit deaktivierten Kernen gekauft habe?
Und woher weiß ich, ob die Kerne auch zuverlässig funktionieren?

Steht ja leider nicht drauf und AMD hat sicher nen Grund dafür die Kerne zu deaktivieren.
Das wird in vielen Fällen wohl auch einfach an teildefekten CPUs liegen, die man aber noch hervorragend als X3 oder X2 verkaufen kann.

Und dann ist da noch die Frage, wieviel ein Board mit diesem Chip denn kosten soll.
Das wird sich AsRock ja auch bezahlen lassen wollen.
Wenn das dann in Relation zu einem etwas teureren 4 Kern Prozessor nicht deutlich günstiger ist, würd ich mir gleich nen echten 4 Kerner kaufen und mir dieses ganze Experimentieren sparen.
Die AMD CPUs sind (im Gegensatz zu Intel) doch eh schon ziemlich preisgünstig zu haben.



Ich denke nicht das das Board durch den Chip sehr teuer sein wird. Asrock ist bekannt für gute Boards zu günstigen Preisen.
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Avatar hawk2206
hawk2206
#5 | 04. Mrz 2010, 11:11
Wenn ich mir mal die Preise für die Prozessoren angucke (exemplarisch):
AMD Athlon II X3 435 72€
AMD Athlon II X4 630 97€

Da lohnt sich doch solch Voodoo-Zauber gar nicht. Außerdem hätte ich immer die Ungewissheit im Hinterkopf, das ein Kern nicht das machen könnte, was ich von ihm will. :)
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Avatar Morhaith
Morhaith
#6 | 04. Mrz 2010, 11:15
ASrock ist KEINE Tochterfirma von asus.... sowohl asus, als auch asrock gehören aber zur ASUSTeK Computer inc.
somit sind beide marken tochterunternehmen von asustek
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Avatar Groundhog13
Groundhog13
#7 | 04. Mrz 2010, 11:29
Zitat von Morhaith:
ASrock ist KEINE Tochterfirma von asus.... sowohl asus, als auch asrock gehören aber zur ASUSTeK Computer inc.
somit sind beide marken tochterunternehmen von asustek


ASUS ist eine rechtlich eigenständige Unternehmenssparte von ASUSTeK und AsRock wurde als Tochterunternehmen gegründet ... ein gewisser Unterschied besteht da schon ;)

Ich würde im Zweifel immer ASUS nehmen, AsRock macht mir zu viel Ärger und der Support ist teilweise ein Witz.
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Avatar Morhaith
Morhaith
#8 | 04. Mrz 2010, 11:38
Zitat von Groundhog13:


ASUS ist eine rechtlich eigenständige Unternehmenssparte von ASUSTeK und AsRock wurde als Tochterunternehmen gegründet ... ein gewisser Unterschied besteht da schon ;)

dennoch gehören beide zu einem unternehmen, asrock gehört aber nicht asus
Zitat von Groundhog13:

Ich würde im Zweifel immer ASUS nehmen, AsRock macht mir zu viel Ärger und der Support ist teilweise ein Witz.

kannst du mir für den ärger konkrete beispiele nennen?
meinst du z.b. die ungewöhnlichen mainboard kompositionen (agp und pciE auf einem 939 board, dass man obendrein mit zusatzkarte fit für am2 bekommt, oder ein s939 board mit 770´er chipsatz), die man so nirgendwo anders bekommt?
und wie schelcht ist der support wirklich?...
lies mal im internet nach... es ist bei asrock z.b. keine seltenheit dass extra für einen nutzer der ein spezifisches problem hat ein eigenes bios geschrieben wird.....
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Avatar Groundhog13
Groundhog13
#9 | 04. Mrz 2010, 14:35
ASUS ist aber keine bloße Tochter von ASUSTeK, das wollte ich aussagen ;)

Zitat von Morhaith:

kannst du mir für den ärger konkrete beispiele nennen?
meinst du z.b. die ungewöhnlichen mainboard kompositionen (agp und pciE auf einem 939 board, dass man obendrein mit zusatzkarte fit für am2 bekommt, oder ein s939 board mit 770´er chipsatz), die man so nirgendwo anders bekommt?
und wie schelcht ist der support wirklich?...
lies mal im internet nach... es ist bei asrock z.b. keine seltenheit dass extra für einen nutzer der ein spezifisches problem hat ein eigenes bios geschrieben wird.....


Schulungsraum mit 11 PCs die ASRock-Boards hatten groß "Vista-Kompatibel" oder so nen Spaß auf der Packung. Allerdings gilt das offenbar nur für 32-Bit, denn die 64 Bit wurden nicht wirklich gut unterstützt und mehr als 3GB-RAM gingen nur mit XP64 (offizielle Antwort des Supports) ... und das nur mit den Spezial-BIOS-Anpassungen ... das ist da übrigens normal und die Versionen sind nicht für Einzelpersonen, sondern für bekannte Probleme ... die verteilen das aber nur über den Kundenservice weil die dafür nicht garantieren können/wollen, ergo seh ich da keinen Vorteil gegenüber anderen Herstellern :nixblick:

Übrigens find ich die Basteleien von denen teilweise recht grenzwertig ... da werden Chipsätze teilweise mehr als am Rand der Spezifikationen betrieben und man kann dann toll die neueste Technik mit Geschwindigkeitsverlusten nutzen (die Sachen mit AGP/PCI-E damals z.B. als aus 2 AGPs zusammen PCI-E gelötet wurde :ugly:)
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Avatar Olé Olé
Olé Olé
#10 | 07. Okt 2010, 15:29
Hab grad nen Phenom 2 X2 550 gekauft und dazu ein Asrock 980GM Pro3 ...konnte aber leider nicht mit freigeschalteten Kernen booten. Das Bios hat zwar vier Kerne angezeigt aber gestartet hat der PC nur mit der Standarteinstellung. Muss man da noch mehr ändern im Bios oder Windows aktualisieren? Sowas in der Art wurde ich nämlich bei manchen Einstellungen mit drei Kernen gefragt.

Wer was weiß kann mir ja ne PM schicken, wäre nett ;)
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