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AMD-Chipsätze für neue Bulldozer-CPU - ohne USB-3.0-Unterstützung

Genau wie Intel wird auch AMD bei seiner kommenden Chipsatz-Generation noch auf die zukunftsträchtige USB-3.0-Unterstützung verzichten.

Von Daniel Visarius |

Datum: 27.09.2010; 11:30 Uhr


AMD-Chipsätze für neue Bulldozer-CPU : AMD Bulldozer & Bobcat Folien AMD Bulldozer & Bobcat Folien Mit einer maximalen theoretischen Datentransferrate von 60 MByte/s bremst das aktuelle USB 2.0 moderne externe Festplatten aus. Der USB-3.0-Standard erlaubt bis zu 625 MByte/s, kommt aber erst langsam in Fahrt. Zwar sind vereinzelte Erweiterungskarten, Mainboards oder passende Geräte verfügbar, auf breiter Front dürfte sich USB 3.0 allerdings frühestens ab Anfang 2012 durchsetzen.

Nach Intel hat nämlich nun auch AMD durchsickern lassen, USB 3.0 erst in die übernächste Chipsatz-Generation zu integrieren. Laut Informationen von Xbitlabs.com entsprechen die kommenden AMD-Chipsätze 990FX, 990X und 970 weitgehend den aktuell erhältlichen 800er-Bausteinen für den Sockel AM3. Die 900er-Serie ist für den neuen AM3+-Steckplatz konzipiert, der die kommenden Zambezi-Prozessoren mit Bulldozer-Architektur aufnehmen wird. Der 990FX stellt zwei mit Grafikkarten bestückten PCI-Express-16x-Steckplätzen die volle 16x-Bandbreite zur Verfügung, bei vier Steckplätzen noch jeweils 8x. 990X und 970 unterstützen lediglich einen 16x-Slot mit voller Bandbreite, die sich beim 990X auch auf zwei 16x-Slots mit 8x-Bandbreite aufteilen lässt.

Die Chipsätze werden samt der neuen CPU derzeit bis Mitte nächsten Jahres erwartet. Zumindest bei teureren Hautplatinen werden die Mainboard-Hersteller aber wieder Zusatz-Chips einsetzen, um USB 3.0 anbieten zu können, wie dies bereits heute der Fall ist.

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Avatar Sturmtank
Sturmtank
#1 | 27. Sep 2010, 11:34
ist also gleich wie bei intel, also ist der zusatzchip notwendig
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Avatar Pu244
Pu244
#2 | 27. Sep 2010, 11:47
Ich würde mir heute kein Festplattencase ohne USB 3.0 kaufen, ist einfach zu Zukunftsunsicher.
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Avatar Erbsenzaehler
Erbsenzaehler
#3 | 27. Sep 2010, 12:18
Mein Mainboard hat bereits USB 3.0... Meine nächste externe Festplatte auch. Eigenbtlich dämlich von Intel und AMD, mehr geschwindigkeit wird sich immer schneller durchsätzen. Oder gibt es einen vernünftigen Grund, jetzt nicht auf 3.0 zu setzen?
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Avatar aForce
aForce
#4 | 27. Sep 2010, 12:20
Zitat von Pu244:
Ich würde mir heute kein Festplattencase ohne USB 3.0 kaufen, ist einfach zu Zukunftsunsicher.


USB 3.0 ist ansich zu Zukunftsunsicher, es gab hier schon einige News zu anderen viel schnelleren Schnittstellen welche von Intel & Co zurzeit entwickelt werden.

Für externe HDD's nutze ich nur eSATA, finde da ist USB (wen mann nicht gezwungen wird)egal ob 2 oder 3 einfach schwachsinnig (SMART Status usw...)

USB 3.0, dagegen bin ich nicht, der Nutzen aber, will sich mir nicht offenbaren?
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Avatar soiTasTic
soiTasTic
#5 | 27. Sep 2010, 12:20
Wird schon noch kommen.. Aber momentan wird wohl kaum ein Gerät, außer vielleicht externen Festplatten (aber da gibts ja auch eSATA..), von USB3.0 profitieren.
Wenn man sich mal USB Sticks, Handys und was es so alles gibt anschaut.. Die können zwar alle USB2.0 aber nutzen die Bandbreite nur zu einem Bruchteil aus.

Naja und die Mainboardhersteller werden dann sicherlich eigene USB3.0 Chips oder welche von Drittherstellern einsetzen. Ein Problem sehe ich darin nicht wirklich.
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Avatar BGK
BGK
#6 | 27. Sep 2010, 12:58
Zitat von Pu244:
Ich würde mir heute kein Festplattencase ohne USB 3.0 kaufen, ist einfach zu Zukunftsunsicher.


usb 3.0 ist für mich total uninteressant, mir reicht derzeit noch vollkommen ESATA aus.
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Avatar Pu244
Pu244
#7 | 27. Sep 2010, 14:20
Zitat von aForce:

Für externe HDDs nutze ich nur eSATA, finde da ist USB (wen mann nicht gezwungen wird)egal ob 2 oder 3 einfach schwachsinnig (SMART Status usw...)

USB 3.0, dagegen bin ich nicht, der Nutzen aber, will sich mir nicht offenbaren?


Ich nutze auch eSATA, allerdings finde ich es viel zu kompliziert. Das Betriebssystem muß von Anfang an im neuen SATA Modus installiert worden sein => sonst kein Hot Plug. Ist das nicht der Fall bringt man den PC damit unter Umständen zum absturz, das ist ärgerlich.

Zwar hat eSATA eine geringere CPU Auslastung, bis auf die Atom CPUs dürfte das kaum zu merken sein.

Außerdem haben nur wenige PCs eSATA, USB 3.0 dürfte in einem halben Jahr bei Neugeräten wesentlich weiter verbreitet sein (Zusatzchip hin oder her).

Dank USB 3.0 wird eSATA das gleiche Schicksal erleiden wie FireWire, eine technisch tolle Schnittstelle die allerdings nicht genug verbreitet ist und obendrein zu teuer ist.
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Avatar Rollora
Rollora
#8 | 27. Sep 2010, 18:07
Zitat von Erbsenzaehler:
Mein Mainboard hat bereits USB 3.0... Meine nächste externe Festplatte auch. Eigenbtlich dämlich von Intel und AMD, mehr geschwindigkeit wird sich immer schneller durchsätzen. Oder gibt es einen vernünftigen Grund, jetzt nicht auf 3.0 zu setzen?

"Light Peak" oder weil USB 3 mal nicht so einfach in den Chipsatz integriert werden kann ohne die TDP ordentlich nach oben zu schrauben, wenn es mehr als 2 Ports sein sollen.
Ist ja eigentlich fast egal, die 5€ Aufpreis, die man derzeit für USB3 Support am MB bezahlt sind doch eh OK sonst kauft man sich halt eine USB 3 Karte nach, gibts auch schon günstig
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Avatar BudFan
BudFan
#9 | 27. Sep 2010, 18:24
Zitat von aForce:


USB 3.0 ist ansich zu Zukunftsunsicher, es gab hier schon einige News zu anderen viel schnelleren Schnittstellen welche von Intel & Co zurzeit entwickelt werden.


Das hab ich auch schon gelesen. Intel entwickelt ja gerade den optischen Glasfaseranschluss Light Peak, was jetzt schon mit einer Geschwindigkeit von 10 GBit/s arbeitet. Aber das ist natürlich noch in der Entwicklungsphase, im Gegensatz zu USB 3.0.
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Avatar RED-FROG
RED-FROG
#10 | 27. Sep 2010, 19:38
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