Apple Macbook Pro : Apple senkt nach viel Kritik am neuen Macbook Pro die Preise für seine Adapter. (Bildquelle: Twitter) Apple senkt nach viel Kritik am neuen Macbook Pro die Preise für seine Adapter. (Bildquelle: Twitter)

Update: Obwohl Marketing-Chef Phil Schiller erklärt hatte, dass Kritik an neuen Produkten normal sei und die neuen Macbook Pro trotzdem schon Rekordbestellungen vorweisen könnten, scheint die lautstarke Kritik auch von sonst Apple-freundlichen Medien doch Wirkung gezeigt zu haben. Die Preise für viele Adapter, die für das neue Macbook Pro notwendig werden, wurden nun gesenkt, allerdings wohl nur bis zum Ende des Jahres. Gegenüber The Verge hat Apple die Preissenkung auch begründet.

Man habe erkannt, dass viele Nutzer und insbesondere Profis sich auf die herkömmlichen Anschlüsse verlassen, um ihre Arbeit erledigen zu können und nun vor einer Übergangsphase stehen würden. "Wir wollen ihnen beim Umstieg auf neue Technik und Peripherie helfen und auch das Wachstum des neuen Ökosystems beschleunigen. Bis zum Ende des Jahres reduzieren wir die Preise bei allem USB-C- und Thunderbolt-Zubehör, das wir verkaufen, außerdem auch die Preise von USB-C-Adaptern und Kabeln von Apple." An der grundlegenden Kritik, dass das Macbook Pro nur noch mobil mit vorhandener Hardware verwendet werden kann, wenn man auch mehrere Adapter einpackt, ändert das allerdings nicht.

Außerdem hat Apple auch die Preise der neuen 5K- und 4K-Displays gesenkt, die in Zusammenarbeit mit LG speziell für die Verwendung mit den neuen Macbook Pro entwickelt wurden und noch gar nicht erhältlich sind. Die Preise sind bis Ende des Jahres um 325 beziehungsweise 175 US-Dollar niedriger.

Quelle: The Verge

Originalmeldung: Laut Marketingchef Phil Schiller ist die Kritik an den neuen Macbooks eine kleine Überraschung, doch eigentlich werde jedes Apple-Produkt anfangs immer kritisiert. Man habe eben leidenschaftliche Kunden. Tatsächlich habe man im Online-Store aber mehr Bestellungen für die neuen Macbook Pro erhalten als für jedes andere Pro-Notebook vorher. Also seien mit Sicherheit viele Leute genauso begeistert wie Apple selbst.

Das kritisierte Fehlen eines SD-Kartenlesers begründete er damit, dass dieser Anschluss umständlich sei und in einem Adapter gut aufgehoben sei. Da das Macbook Pro aber ein Profigerät sei, habe man dort den 3,5-Millimeter-Anschluss für Kopfhörer beibehalten. Schiller verglich die neuen Notebooks auch mit dem ersten iMac, der anfangs nicht jedem gefallen habe, dann aber doch recht erfolgreich gewesen sei.

Quelle: The Independent