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Amazon verkauft OLPC XO-Laptops - Start am 17. November

Der Internet-Händler Amazon wird am 17. November damit beginnen, den XO-Laptop des "One Laptop Per Child"-Projekts zu verkaufen.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 12.11.2008; 16:14 Uhr


Amazon verkauft OLPC XO-Laptops : Logo: Amazon.com Logo: Amazon.com Der Internet-Händler Amazon wird am 17. November damit beginnen, den XO-Laptop des "One Laptop Per Child"-Projekts zu verkaufen. Die Kunden bezahlen 400 US-Dollar und erwerben damit gleich zwei der Laptops, von denen einer an den Käufer und der andere an ein Kind in einem Entwicklungsland geht. Vorerst beschränkt sich das Angebot auf Amazon USA und die Linux-Version des Rechners, die mit 1 GB Flash-Speicher, 256 MB RAM, einem 7,5-Zoll-LCD und eingebautem WLAN ausgeliefert wird. Über eine Ausweitung der Aktion auf andere Länder wird nachgedacht.

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Avatar Theedee
Theedee
#1 | 12. Nov 2008, 16:36
Na toll, ich kann mir nur leider überhaupt nicht vorstellen was ich dann mit dem Ding machen sollte. Ist ja schön und gut das ein Notebook nach Afrika geschickt wird, aber in Europa kann mit dem anderen keiner was anfangen.
Ich versteh den Gedankengang nicht der einen auf so eine Idee bringt.
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Avatar Severus
Severus
#2 | 12. Nov 2008, 16:45
Ich glaub das Kind würde sich eher über zu Essen freuen als auf einen laptop.
=/
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Avatar ZockerZecke
ZockerZecke
#3 | 12. Nov 2008, 17:02
In diesem Fall ist das eher Hilfe zur Selbsthilfe. Klar kriegt das nicht ein Kind aus Somalia, das kann damit sowieso nichts anfangen, sondern eins, dass damit seine Schulbildung erweitern kann. Bildung ist wichtig um dem eigenen Land helfen zu können! Doch ich stell mir durchaus vor, dass die Leute diese Bildung nützen um aus Afrika abzuhaun und in der Welt (überall außer in Afrika) Karriere machen wollen. Aber wohl nicht alle...
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Avatar Kronpr1nz
Kronpr1nz
#4 | 12. Nov 2008, 17:12
Zitat von Theedee:

Ich versteh den Gedankengang nicht der einen auf so eine Idee bringt.


Naja, der Gedankengang ist es, den Menschen in Entwicklungshilfe Ländern die möglichkeit zu geben, aus der ferne zu lernen.
Die Schulen sind schlecht ausgestattet, und mit den Laptops haben sie die möglichkeit die riesigen wissensdatenbanken im interent anzuzapfen.
Das würde den bildungsstand in den ländern vielleicht erhöhen und damit die armut besser bekämpfen als wenn wir ausschließlich nur nahrung dahin schicken.

Ich finde das eine Klasse sache und hoffe, dass der Laptop ein großer Erfolg wird.
Wäre schon wenn es trendy würde sich anstatt eines Asus EE so ein teil zu kaufen.

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Avatar Lovo Kasistan
Lovo Kasistan
#5 | 12. Nov 2008, 17:18
Das kommt ein bisschen spät. Nach der Netbook-Welle zieht das wahrscheinlich nicht mehr so wirklich.
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Avatar SMTX
SMTX
#6 | 12. Nov 2008, 17:22
Mal ehrlich.
Wo gibts denn in Afrika Internet ? Vielleicht in Städten.
Das Problem ist nur, dass die wirklich arme Bevölkerung mit einem solchen Laptop absolut nichts anfangen kann.
Das ist das gleiche mit den Brunnen die in Afrika gebaut werden.
Da werden high-tech Brunnen hingebaut um die dann kleine Kriege entbrennen und wenn so ein Teil kaputt geht weiß keiner wie man ihn repariert.
Man sollte lieber die Menschen dort ausbilden und mit nützlichen Sachen versorgen.

Klar kann man denen ne Autobahn bauen, nur wenn keiner n Auto hat bringts auch nichts.
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Avatar humpfi
humpfi
#7 | 12. Nov 2008, 17:25
Au weia, jetzt kommen wieder die Hansel, die den OLPC am liebsten gegen Reis eintauschen würden. Egal, darauf muss man ja nicht mal eingehen.

Ansonsten stelle ich mir den ganz nett vor für kleinere Kinder zum Heranführen an Computer. Immerhin läuft auf den Dingern ein vollwertiges Linux (zugegebenermaßen mit einem gewöhnungsbedürftigen GUI).
Für den Büromarkt oder Studenten ist der in der Tat eher zweifelhaft, da haben sich Eee-PC und Acer One schon etabliert (im Netbook-Segment jedenfalls).

Außerdem kann man damit sein Gewissen ein wenig beruhigen, wenn man einem Kind in Afrika oder Südamerika so einen Laptop schenkt.
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Avatar Sukrim
Sukrim
#8 | 12. Nov 2008, 17:26
Um den Preis wären die Dinger vielleicht populär geworden _bevor_ es den eee-PC gegeben hat... mittlerweile muss man schon seeehr idealistisch sein, um 400€ oder $ für so ne Krücke auszugeben. Mit diesen Leistungsdaten kann mitllerweile schon fast ein handelsüblicher Router aufwarten!

War da nicht auch eher ein Preis von 100 oder 99 Dollar/Stück geplant? Jedenfalls hat man da einfach zu sehr in dem Projekt geschlampt und verschleppt/verzögert (*hustLinuxhust*) da irgendwie jeder was tun wollte und keiner wirklich wusste was oder wie sodass mittlerweile Netbooks die Computerverkaufszahlen retten aber von einem eee-PC wird kein Kind in Afrika glücklich!
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Avatar SMTX
SMTX
#9 | 12. Nov 2008, 17:30
Zitat von humpfi:
Au weia, jetzt kommen wieder die Hansel, die den OLPC am liebsten gegen Reis eintauschen würden. Egal, darauf muss man ja nicht mal eingehen.
[...]

Außerdem kann man damit sein Gewissen ein wenig beruhigen, wenn man einem Kind in Afrika oder Südamerika so einen Laptop schenkt.


Nicht gegen ein Sack Reis, aber vielleicht für etwas wie Schulgebäude und Lehrer. Ich glaube ein guter Laptop kann einem Kind weit mehr beibringen als jeder Lehrer. Wenn es erstmal genügend Lehrer und Schulgebäude gibt, dann kann man durch dieses Projekt die Schulen bestimmt gut unterstützen, aber dafür muss man erstmal Grundlagen schaffen.

Stimmt, damit kann man sein Gewissen beruhigen. Mehr nicht !
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Avatar SMTX
SMTX
#10 | 12. Nov 2008, 17:38
Ich mein natürlich ein guter Lehrer bringt einem Kind mehr als ein Laptop.
Hab mich da wohl vertippt^^
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