Das Ende des PCs (wieder Mal) : Die Verkäufe von PCs sind laut Gartner und IDC im 1. Quartal stark eingebrochen. Die Verkäufe von PCs sind laut Gartner und IDC im 1. Quartal stark eingebrochen.

Bei Gartner gehen die Marktforscher in ihrer Analyse davon aus, dass im ersten Quartal 2016 weltweit insgesamt 64,8 Millionen PCs verkauft wurden. Das sind rund 9,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor und gleichzeitig das sechste Quartal in Folge mit sinkenden Absatzzahlen. Außerdem wurden laut Gartner im abgelaufenen Quartal erstmals seit dem ersten Quartal 2007 weniger als 65 Millionen PCs verkauft. Lenovo setzte 7,2 Prozent weniger PCs ab, bei HP waren es sogar 9 Prozent und bei Dell 0,4 Prozent weniger.

Dagegen können Asus mit 1,5 Prozent und Apple mit einem Prozent sogar ein kleines Wachstum vorweisen. Bei allen anderen Herstellern brach der Absatz laut Gartner um insgesamt 18,4 Prozent ein. Bei den Marktforschern von IDC sieht die Lage ähnlich aus. Allerdings verwendet IDC eine anderen PC-Definition als Gartner und rechnet beispielsweise keine Tablets mit ein, die mit einer Tastatur ausgestattet werden können. Damit fehlen alle Surface-Produkte von Microsoft, aber auch das iPad Pro von Apple oder das Pixel C von Google in der Statistik.

Das sorgt dafür, dass die Statistik von Lenovo insgesamt nur 60,5 Millionen verkaufter PCs aufweist und bei allen Herstellern die Verkaufszahlen zum Teil deutlich gesunken sind. Bei HP sollen es sogar 10,8 Prozent sein, während Dell und Apple mit -2,0 und -2,1 Prozent am wenigsten betroffen sind. Sowohl Gartner als auch IDC gehen aber trotz des deutlichen Einbruchs der Verkaufszahlen davon aus, dass zumindest Unternehmen in diesem Jahr mehr PC kaufen werden als 2015. Außerdem soll auch das bislang für die meisten PC-Nutzer kostenlose Windows 10 spätestens gegen Ende des Jahres erstmals für steigende PC-Verkäufe sorgen.

Quelle: Gartner, IDC