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Intel - »Wir haben schon lauffähige 14-nm-Chips im Labor«

Intel arbeitet im Labor bereits an dem nächsten Schritt bei der Herstellung von Prozessoren.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 05.12.2011; 09:59 Uhr


Intel : Während die aktuellen Prozessoren von Intel noch mit 32-nm-Strukturen hergestellt werden, wird die im April 2012 erscheinende neue CPU-Generation »Ivy Bridge« erstmals auf die Herstellung in 22 Nanometern setzen.

Wie Pat Bliemer von Intel in einem Interview mit NordicHardware erklärte, wird die Produktion mit kleineren Strukturen immer schwieriger. Trotzdem arbeitet Intel im Labor bereits mit Schaltkreisen, die in 14 Nanometern hergestellt wurden. Dies wurde möglich, da bei Intel die Forscher, CPU-Entwickler und die Produktion in einem Unternehmen als Team zusammenarbeiten.

Der frühe Zeitpunkt für lauffähige 14-nm-Strukturen überrascht dennoch, denn auch der Ivy-Bridge-Nachfolger »Haswell« wird noch im 22-nm-Verfahren hergestellt werden. Erst danach plant Intel mit »Broadwell« Prozessoren mit 14 Nanometer, die vermutlich im Jahr 2014 erscheinen werden.

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Avatar Atral
Atral
#1 | 05. Dez 2011, 10:10
Ist ja auch nur ne Frage der Zeit
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Avatar Odradek
Odradek
#2 | 05. Dez 2011, 10:20
Man darf ja Gordon Moore nicht als Lügner dastehen lassen. (Mooresches Gesetz)
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Avatar Linuxuser
Linuxuser
#3 | 05. Dez 2011, 10:20
Aber was ist danach? Unendlich klein kann man die Struckturbreiten nicht machen. Elektronen springen ja auch gerne mal.
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Avatar Atral
Atral
#4 | 05. Dez 2011, 10:25
Wenn's kleiner nicht mehr geht, bauen mit kristallienen Strukturen die Neuronen im Gehirn nach und leiten eine Revolution in der Prozessortechnik ein - einfach oder?
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Avatar Lexos
Lexos
#5 | 05. Dez 2011, 10:32
Ich denke mal, da geht noch was. 4-6 nm dürfte Intel noch machen und dann wird es neue Materialien benötigen.

In nem IC sind ja auch n paar millionene Transistoren und das Ding ist kleiner als n Cent.
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Avatar murray
murray
#6 | 05. Dez 2011, 10:33
Zitat von Linuxuser:
Aber was ist danach? Unendlich klein kann man die Struckturbreiten nicht machen. Elektronen springen ja auch gerne mal.

Naja.. bis es soweit ist, fliesst noch viel Wasser den Rhein runter. Vllt. optische Prozessoren oder Quantencomputer. ;)
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Avatar thekroax
thekroax
#7 | 05. Dez 2011, 10:34
"Wir haben schon lauffähige 14-nm-Chips im Labor"

Da nutzen sie uns leider nix. :P
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Avatar CreepingDeath1982
CreepingDeath1982
#8 | 05. Dez 2011, 10:37
ich glaube nicht, das es so einfach ist, mit kristallinen Strukturen die Neuronen eines Gehirns nachzubauen, da es warscheinlich schon ein Problem sein wird die kristallinen Strukturen so klein wie aktuelle Prozessorstrukturen zu bekommen.

Ich bin zwar mit dem Thema nicht 100%ig vertraut, aber "Kristalle" haben nun mal eine Mindestgröße und ob sie obendrein als elektrisch Leitend zu bewerten sind ist mir auch neu.

als LWL-CPU kann ich es mir vorstellen, aber ob der Prozessor dabei wirklich kristallin ist bleibt auch noch fragwürdig, aber LWL Leiterstrukturen sind Aufgrund des Datendurchsatzes doch zu bevorzugen.
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Avatar Bauer87
Bauer87
#9 | 05. Dez 2011, 10:41
Ich hab an der Uni auch schon nen Single-Electron-Transistor gesehen. Die Frage ist aber weniger, wie klein man Strukturen bekommen kann, sondern eher, wie lange sich das finanziell lohnt. Der größte Vorteil an kleineren Strukturen ist ja, dass die Chips weniger Silizium brauchen – schneller werden die Komponenten dadurch ja nicht. Weil aber neue Fabs exponentiell teurer werden, ist da irgendwann mal Schluss. (Auch aktuelle Fabs werden ja nur noch gebaut, weil es Milliarden an Subventionen gibt.)
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Avatar vitkar
vitkar
#10 | 05. Dez 2011, 10:45
picometer in 10 jahren oder so gogo :ugly:
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