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Intel - Weitere Gerüchte zu »aufgelöteten Prozessoren«

Plant Intel wirklich das Ende der austauschbaren Prozessoren oder ist alles nur ein Missverständnis?

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 29.11.2012 ; 09:47 Uhr


Intel : Die Meldung, dass Intel ab dem Jahr 2014 damit beginnen wird, Prozessoren hauptsächlich im BGA-Format und auf Mainboards aufgelötet anbieten will, hat für Aufsehen gesorgt. Auch cnet berichtet darüber, dass ein solcher Schritt vor allem die PC-Nutzer treffen würde, die sich bislang ihren Rechner genau nach ihren Ansprüchen zusammenstellen und -bauen.

Allerdings gibt es auch einige Zweifel an den nach wie vor inoffiziellen Informationen. So könnte dann geplante Prozessor-Generation »Broadwell« speziell für mobile Geräte gedacht sein, was das BGA-Format zu einer logischen Wahl macht. Außerdem gibt es durchaus die Möglichkeit, auch BGA-Prozessoren mit einem entsprechenden Sockel zu verwenden, auch wenn dies eher ungewöhnlich ist. Intel selbst will laut cnet trotz der Aufregung zu diesen Spekulationen keine Stellung abgeben.

Gegenüber cnet sollen »Quellen«, die die Pläne von Intel kennen, behauptet haben, die bisherigen Berichte würden die künftige Strategie von Intel »sehr frei interpretieren«. Plant Intel also vielleicht nur einen kleinen, neuen Sockel und nicht das Ende der austauschbaren Prozessoren?

Intel 4004 (1971)
Der erste wirklich universelle Mikroprozessor war der Intel 4004, den die Ingenieure für das japanische Unternehmen Busicom entwickelten und sich die Rechte an dem Chip für nur 60.000 US-Dollar selbst sicherten. Busicom selbst ging in Konkurs, ohne je ein Produkt mit dem Intel 4004 auf den Markt gebracht zu haben.
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Avatar Sweet17
Sweet17
#1 | 29. Nov 2012, 09:53
Ist höchstwahrscheinlich nur ein weiterer Sockel.

Dennoch:
Hoffen wir mal, dass AMD nicht pleite geht. Ansonsten machen die bei Intel bald was sie wollen.
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Avatar Odradek
Odradek
#2 | 29. Nov 2012, 09:59
"Intel - Weitere Gerüchte zu »aufgelöteten Prozessoren« "


Wenn es Gerüchte sind was ihr wollt, so kann ich noch hinzufügen, dass die Prozessoren Nachts zu unheiligem Leben erwachen und die Transistoren vergewaltigen.
Auch hab ich gehört, dass, wenn man sich mit Marmelade einschmiert und nackt auf einem Maulwurfshügel Gangnam-Style singt, ziemlich scheiße aussieht und peinlich für alle ist.
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Avatar GODzilla
GODzilla
#3 | 29. Nov 2012, 10:41
Zitat von Odradek:
"Intel - Weitere Gerüchte zu »aufgelöteten Prozessoren« "


Wenn es Gerüchte sind was ihr wollt, so kann ich noch hinzufügen, dass die Prozessoren Nachts zu unheiligem Leben erwachen und die Transistoren vergewaltigen.
Auch hab ich gehört, dass, wenn man sich mit Marmelade einschmiert und nackt auf einem Maulwurfshügel Gangnam-Style singt, ziemlich scheiße aussieht und peinlich für alle ist.


xD Sehr geil, danke! :D
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Avatar Micha1006
Micha1006
#4 | 29. Nov 2012, 11:02
Stell ich mir lustig vor bei CPU-Wechsel !
Lötlitze, Lotkolben oder Entlötstation-das kommt Cool !
Kann man mit dem Lötkolben nicht umgehen,dann ist das auch kein Problem. Dann wird die CPU übertaktet bis sie sich selber entlötet !
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Avatar Ein Pixel
Ein Pixel
#5 | 29. Nov 2012, 11:10
@Odradek

Wenn dich Gerüchte nicht ineressieren, klick nicht auf die Links in deren Überschrift in irgendeiner Art und Weise das Wort "Gerücht" vorkommt... Und nun komm, gib mir beleidigt rote Daumen

@Topic: Das wird denke ich mal nur ein neuer Sockel, welchen vorteil sollte Intel davon haben, ausbaubare CPUs vom Markt zu nehmen?
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Avatar -Razor
-Razor
#6 | 29. Nov 2012, 11:53
Zitat von Sweet17:
Hoffen wir mal, dass AMD nicht pleite geht. Ansonsten machen die bei Intel bald was sie wollen.

AMD wird nicht pleite gehen, keine Sorge. ;-)
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Avatar Playstation-orbit
Playstation-orbit
#7 | 29. Nov 2012, 12:19
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar S0k4r
S0k4r
#8 | 29. Nov 2012, 12:20
also ihr redet das jetzt alle so schlecht.... aber wenn ihr mal genau nachdenkt dann werdet ihr feststellen das wenn ihr euch einen neuen CPU zulegt der wohl nen neuen sockel hat und ihr euch sowieso nen neues Board kaufen müsst. Also wo ist dann das Problem wenn alles in einem ist. ok für die die sich jeden monat nen neuen CPU kaufen isses doof is mir klar, aber für den großteil kann man damit leben

Die frage ist wie die Mainboard Hersteller darauf reagieren und wieviele "Versionen" der einzelnen Boards es geben wird

Also erstmal abwarten und tee trinken *G*
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Avatar Morrich
Morrich
#9 | 29. Nov 2012, 12:21
Zitat von Sweet17:

Dennoch:
Hoffen wir mal, dass AMD nicht pleite geht. Ansonsten machen die bei Intel bald was sie wollen.


Kaufst du denn auch AMD, oder hoffst du einfach schön in den Tag hinein, nur aus dem Grunde, weil du nicht willst, dass deine geleibten Intel CPUs keine Mondpreise erreichen?

Ohne kaufende Kundschaft wird sich AMD nicht ewig halten können.
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Avatar Morrich
Morrich
#10 | 29. Nov 2012, 12:29
Zitat von S0k4r2k5:
also ihr redet das jetzt alle so schlecht.... aber wenn ihr mal genau nachdenkt dann werdet ihr feststellen das wenn ihr euch einen neuen CPU zulegt der wohl nen neuen sockel hat und ihr euch sowieso nen neues Board kaufen müsst. Also wo ist dann das Problem wenn alles in einem ist.


Kurzsichtiger geht deine Denkweise echt nicht mehr.

Schon mal daran gedacht, dass ein großer Vorteil des PCs ist, dass man sich seine Konfiguration genau so zusammenstellen kann, wie man sie benötigt?
Modularität ist ein großes Plus, wenn es darum geht, z.B. möglichst viele Anschlüsse am Mainboard zu haben, aber dennoch eine kleine und stromsparende CPU.

Aber wie man die Branche kennt, würde es bei aufgelöteten CPUs wohl wieder darauf hinauslaufen, dass man ein umfangreicheres und somit teureres Mainboard wohl auch nur mit eher teurer CPU kaufen können wird, die man aber vielleicht gar nicht will.
Eine kleine und sparsame CPU wirds dann wohl wieder nur auf irgendwelchen Krüppel Mainboards geben, die einen wieder in der Anschlussvielfalt beschränken.

Es geht nicht darum alle paar Monate die CPU tauschen zu können, sondern es geht um die Flesxibilität, die mit solch einer Bauweise verloren gehen würde.

Die Hersteller würden nämlich garantiert nicht zig hundert Konfigurationen aus CPU und Mainboard anbieten um all die individuellen Bedürfnisse der Kunden zu decken, weil sich das absolut nicht rechnet.
Nein, es würde wohl auch wenige Konfigurationen (bspw. PC1-PC15) rauslaufen zwischen denen man sich dann entscheiden muss.

Die Individualisierung, die schon immer ein großes Plus des PCs war, würde auf der Strecke bleiben.

Und genau DAS ist es, was von den Kritikern sehr negativ gesehen wird.

EDTI: Dazu kommt natürlich auch, dass man bei einem Defekt der Hardware direkt das ganze Bundle austauschen müsste. Defekte Mainboards sind ja nicht unbedingt eine absolute Seltenheit. Warum aber sollte man eine einwandfrei funktionierende CPU mit in den Müll werfen, nur weil das Drumherum schlapp gemacht hat?
Das erzeugt nur eine noch größere Flut von Elektroschrott.
Außerdem wird es für den Kunden auch sehr viel teurer. Tauscht man in einer solchen Situation heute einfach nur das Mainboard für vielleicht 70-90€ aus und klatscht die weiterhin funktionierende 160€ CPU wieder drauf, so müsste man zukünftig gleich mal direkt wieder satte 230-250€ für das Mainboard/CPU Bundle ausgeben, weil man ja nicht mehr modular bauen kann.
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