Intel »Broadwell«-Prozessoren : Wie Heise meldet, könnte Intel tatsächlich planen, die »Broadwell«-Nachfolger der für 2013 geplanten »Haswell«-Prozessoren nur noch im BGA-Format ohne Sockel zum Auflöten auf Mainboards anzubieten.

Allerdings sei denkbar, dass Intel diese CPUs als eigene Serie mit verbessertem Grafikkern auflegt, während die Haswell-Prozessoren weiterhin die Rolle der Desktop-Prozessoren übernehmen, eventuell mit einer verbesserten Refresh-Variante. Danach soll mit »Skylake« eine ganz neue CPU-Generation folgen, die ebenfalls wieder austauschbar sein soll.

Damit wäre Broadwell quasi eine parallel laufende Prozessor-Architektur, die Intel mit Features ausstatten könnte, die auf Desktop-PCs uninteressant, für den Mobilbereich aber sinnvoll wären. Trotzdem, so Heise, könnte der Markt für große PCs so schrumpfen, dass es sich für Intel bald nicht mehr lohnen könnte, dafür noch spezielle Prozessoren herzustellen.

Intel 4004 (1971)
Der erste wirklich universelle Mikroprozessor war der Intel 4004, den die Ingenieure für das japanische Unternehmen Busicom entwickelten und sich die Rechte an dem Chip für nur 60.000 US-Dollar selbst sicherten. Busicom selbst ging in Konkurs, ohne je ein Produkt mit dem Intel 4004 auf den Markt gebracht zu haben.