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Intel Haswell-Prozessoren - Energieeffizienter durch integrierte Spannungsregler

Die nächste Prozessoren-Generation »Haswell« von Intel durch einen neben dem CPU-Kern angebrachten Chip noch energieeffizienter werden.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 28.12.2012 ; 15:55 Uhr


Intel Haswell-Prozessoren : Normalerweise ist das Mainboard mit seinen Spannungsregler-Modulen dafür zuständig, den Prozessor mit Strom zu versorgen. Diese Bauteile nehmen nicht nur viel Platz auf den Mainboards in Anspruch und erhöhen je nach Qualität die Kosten, sie sind anscheinend auch nicht gut genug für die Pläne von Intel.

Laut PC Watch hat Intel einen speziellen Chip entwickelt, der 20 sogenannte »Power Cells«, also Spannungsregler-Module besitzt. Jedes einzelne davon soll bis zu 16 Phasen unterstützen, was es theoretisch ermöglicht, die CPU-Spannung mit diesem Chip über 320 verschiedene Stufen zu regeln.

Der neue Chip soll im Prozessor neben dem CPU-Kern eingebaut sein und die Spannung aller Bereiche der CPU regeln oder momentan nicht verwendete Bereiche komplett zu deaktivieren, ohne dabei die gerade benötigte Leistung zu vermindern. In Zukunft soll der Chip aber sogar Teil des CPU-Kerns selbst werden und soll dann in Versionen mit weniger Reglern auch in Prozessoren für Smartphones und Tablets Einzug halten.

Intel Haswell-Prozessoren :

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Avatar Pu244
Pu244
#1 | 28. Dez 2012, 16:07
Das ist mal ein echter Fortschritt und wird die Energieeffizienz hoffentlich enorm steigern, insbesonders was die häufig nur wenig benötigte GPU betrifft.
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Avatar mrorange56
mrorange56
#2 | 28. Dez 2012, 16:20
Mobile Geräte ausgenommen...
Ganz ehrlich. Mich interessiert es herzlich wenig wieviel Energie meine CPU oder meine GPU saugt. Ich brauche keinen Green Computer. Das ist vielleicht für Unternehmen mit tausenden Rechnern interessant. Für den Freizeit-Spieler (der abends nach der Arbeit mal ein, zwei Stunden zockt) ist das wurst. My fifty cents...
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Avatar Mäcki
Mäcki
#3 | 28. Dez 2012, 16:33
Zitat von mrorange56:
Mobile Geräte ausgenommen...
Ganz ehrlich. Mich interessiert es herzlich wenig wieviel Energie meine CPU oder meine GPU saugt. Ich brauche keinen Green Computer. Das ist vielleicht für Unternehmen mit tausenden Rechnern interessant. Für den Freizeit-Spieler (der abends nach der Arbeit mal ein, zwei Stunden zockt) ist das wurst. My fifty cents...

Ist eigentlich für jeden, der seinen Pc nicht nur zum zocken (also ihn durchgehend am LEistungsmaximum bewegt) benutzt, interessant. Zumal die Rechenanforderung beim spielen auch nicht immer gleich hoch ist. Ich denke mal nicht, dass die CPUs den dreifachen Preis kosten werden, wie von der Leistung vergleichbare CPUs.
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Avatar TechF
TechF
#4 | 28. Dez 2012, 16:56
Sehr zu begrüßen das Ganze

Also ich hab einen einen Selbstbau-PC bei dem die wichtigsten Komponenten schon mehrere Jahre alt sind. Im ruhenden Desktop-Betrieb schluckt das Ding 90W. In letzter Zeit habe ich ein paar neue Rechner mit aktuellen und außerdem noch leistungstärkeren Komponenten für andere Leute mitkonfiguriert. Diese neuen Rechner schlucken nur noch halb soviel obwohl sie wesentlich mehr Rechenleistung haben.

Auch wenn ich die Mehrleistung kaum brauche aber wenn der Energieunterschied so krass ist, dann fange zumindest ich an darüber nachzudenken, ob ich nicht auch mal langsam wieder was bzgl. eines neuen Rechners unternehme.
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Avatar InsaneTheories
InsaneTheories
#5 | 28. Dez 2012, 17:02
Zitat von mrorange56:
Mobile Geräte ausgenommen...
Ganz ehrlich. Mich interessiert es herzlich wenig wieviel Energie meine CPU oder meine GPU saugt. Ich brauche keinen Green Computer. Das ist vielleicht für Unternehmen mit tausenden Rechnern interessant. Für den Freizeit-Spieler (der abends nach der Arbeit mal ein, zwei Stunden zockt) ist das wurst. My fifty cents...


Eine ziemlich einfältige und kurzsichtige Aussage.

Weniger Stromhunger bedeutet weniger abgegebene Wärme und daraus folgt wiederum mehr Takt- bzw. Leistungspotential.

Für Spieler ist das nicht aufgrund der Umweltfreundlichkeit sondern einfach aus einem mehr an möglicher Leistung interessant.
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Avatar rob81
rob81
#6 | 28. Dez 2012, 17:16
Naja, zwischen einem OC Q6600 und 3770K lagen bei mir knapp 200 Watt beim Gesamtverbrauch. Der eine auf 3,6ghz der Andere auf 4,8.

Bei Ultrabooks wird das locker für 6-7 Stunden Laufzeit sorgen.
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Avatar BuGz4eVeR
BuGz4eVeR
#7 | 28. Dez 2012, 17:27
Zitat von mrorange56:
Mobile Geräte ausgenommen...
Ganz ehrlich. Mich interessiert es herzlich wenig wieviel Energie meine CPU oder meine GPU saugt. Ich brauche keinen Green Computer. Das ist vielleicht für Unternehmen mit tausenden Rechnern interessant. Für den Freizeit-Spieler (der abends nach der Arbeit mal ein, zwei Stunden zockt) ist das wurst. My fifty cents...


Spätestens wenn du den Strom selber zahlen musst, machen 150W mehr oder weniger schon etwas aus. Das macht selbst bei nur 2 Stunden täglichen Gebrauch schon über 20€ im Jahr aus.
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Avatar Rollora
Rollora
#8 | 28. Dez 2012, 17:33
Zitat von mrorange56:
Mobile Geräte ausgenommen...
Ganz ehrlich. Mich interessiert es herzlich wenig wieviel Energie meine CPU oder meine GPU saugt. Ich brauche keinen Green Computer. Das ist vielleicht für Unternehmen mit tausenden Rechnern interessant. Für den Freizeit-Spieler (der abends nach der Arbeit mal ein, zwei Stunden zockt) ist das wurst. My fifty cents...

jepp scheiß auf die Umwelt, nicht wahr? Gut dass nicht jeder Mensch so eine Einstellung hat, sonst wär morgen wohl keine "Umwelt" mehr da.
Selbst wenns nicht nur um den Stromverbrauch und somit Kosten geht...
Omfg wie kann man nur so ein ignoranter Idiot sein...
Witzig, dass man oft anhand einer einzelnen Aussage doch darauf schließen kann, ob sein Gegenüber eher dumm ist und wenig denkt oder doch nicht...

Und ganz nebenbei kann man einen Prozessor der weniger Braucht nicht auch noch leiser kühlen oder besser übertakten oder sonstwas...
Zitat von BuGz4eVeR:


Spätestens wenn du den Strom selber zahlen musst, machen 150W mehr oder weniger schon etwas aus. Das macht selbst bei nur 2 Stunden täglichen Gebrauch schon über 20€ im Jahr aus.
Ich zahl für Strom, Heizung, Internet, Telefonie+SMS 8€ im Monat gesamt - FLAT, also egal wie sehr ich es nutze.
Das heißt aber nicht, dass ich völlig hirnlos und verschwenderisch damit umgehen muss. Ich werfe auch nicht das Plastik einer Süßigkeit einfach immer in die Wiese oder in den Wald, nur weil ichs schon bezahlt hab.
Ob Geld hin oder her es sollte immer ein wenig Hirn beim Umgang mit unseren Ressourcen miteingebracht werden
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Avatar Silberrücken
Silberrücken
#9 | 28. Dez 2012, 17:43
Zitat von mrorange56:
Mobile Geräte ausgenommen...
Ganz ehrlich. Mich interessiert es herzlich wenig wieviel Energie meine CPU oder meine GPU saugt. Ich brauche keinen Green Computer. Das ist vielleicht für Unternehmen mit tausenden Rechnern interessant. Für den Freizeit-Spieler (der abends nach der Arbeit mal ein, zwei Stunden zockt) ist das wurst. My fifty cents...


Da kann ich mich nur anschließen!!!
Es gibt Typen , die geben 2.000,-Euronen für Alu-Schlappen aus oder 3.000,-Euronen für ihr Mountainbike. Andere kaufen sich sich teures Zubehör für ihre Modelleisenbahn etc. etc.
Das letzte was mich bei meinem Hobby "Gaming-PC" interessiert ist Energieeffizienz.
Da mein PC wassergekühlt ist, ist das Thema Abwärme für mich auch sekundär.
Da zählt für mich nur eins: max. Settings + max. FPS
Ob die Stromrechnung 100,- oder 200,- Euronen im Jahr mehr kostet, ist mir vollkommen egal. Das spare ich am Ende über effiziente Haushaltsgeräte, Energiesparlampen oder einen Hauptschalter an meiner Entertainment-Anlage, so dass die Geräte nicht im Standby laufen.
Die Gefahr, die ich in dieser Technik sehe, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese Prozessoren immer schlechter Tunen/Overclocken lassen.
Bestes Beispiel ist die Power-Limit-Technik, die Nvidia in der 600-Serie einsetzt.
Für Handys, Laptops und Tablets ist das natürlich vollkommen o.k.
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Avatar GSF
GSF
#10 | 28. Dez 2012, 17:49
Zitat von mrorange56:
Mobile Geräte ausgenommen...
Ganz ehrlich. Mich interessiert es herzlich wenig wieviel Energie meine CPU oder meine GPU saugt. Ich brauche keinen Green Computer. Das ist vielleicht für Unternehmen mit tausenden Rechnern interessant. Für den Freizeit-Spieler (der abends nach der Arbeit mal ein, zwei Stunden zockt) ist das wurst. My fifty cents...



Gut, dass Intels Ingenieure nicht derartig einseitig denken - denn mal ganz abgesehen davon, dass durch weniger Verbrauch auch indirekt mehr Leistungspotenzial entstehen (bereits mehrfach geäußert, siehe oben) und dadurch auch Menschen, die nur an die eigenen vier Wände denken von einer solchen Entwicklung profitieren, muss man auch das große Ganze sehen. Zu vielen Leute in den entwickelten Ländern ist es gleichgültig, was ihre Maschinen so verbrauchen. Es mag stimmen, dass jeder einzelne von ihnen wenig ausmacht, alle zusammen jedoch eine ganze Menge.

Bei den Grafikkarten hat Nvidia mit Kepler ja auch einen großen Schritt in Richtung hoher Effizienz getan - cool wäre es jetzt noch, wenn diese nicht wieder in der nächsten Generation verheizt werden würde :D
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