AMD Zen & Intel Kaby Lake : AMDs Zen wird angeblich erst ab Februar 2017 erhältlich sein, doch auch Intels Kaby Lake S für den Desktop soll sich verspäten. AMDs Zen wird angeblich erst ab Februar 2017 erhältlich sein, doch auch Intels Kaby Lake S für den Desktop soll sich verspäten.

Schon seit Wochen gibt es Gerüchte darüber, das AMD und Intel ihre neuen Desktop-Prozessoren Zen und Kaby Lake S auf der Consumer Electronic Show Anfang Januar 2017 in Las Vegas vorstellen werden. AMD-CEO Lisa Su hatte zuletzt davon gesprochen, dass die Zen-Prozessoren mit dem Codenamen »Summit Ridge« im 1. Quartal 2017 in größeren Mengen ausgeliefert wird, es aber vielleicht schon Ende 2016 eine kleinere Lieferung geben könnte.

Nun meldet die Webseite Benchlife, dass die neuen Prozessoren wohl erst im Februar 2017 wirklich erhältlich sein werden. Gleichzeitig wird es neue Mainboards mit Sockel AM4 und dem High-End-Chipsatz X370 und den kleineren Versionen B350 und A320 geben. Die Mainboards sollen auch der Grund dafür sein, dass Zen wohl erst im Februar 2017 startet, da die Hersteller Zeit benötigen, um ausreichende Lagerbestände ihrer Produkte aufbauen zu können.

Intel wird aber laut der gleichen Meldung von dieser eventuellen Verzögerung von Zen keinen Vorteil ziehen können, denn auch die Desktop-Prozessoren der Kaby-Lake-S-Serie sollen sich verspäten. Intel werde zwar wie erwartet die neuen Prozessoren samt dem Top-Modell Core i7 7700K auf der CES vorstellen, allerdings dann nicht wie üblich mit der Auslieferung größerer Mengen beginnen. Den Grund für die Verschiebung von Kaby Lake S nennt die Webseite in diesem Fall aber nicht. Die noch leistungsfähigeren Intel-Prozessoren der Skylake-X und Kaby-Lake-X-Serien, die einen neuen Sockel 2066 verwenden, werden laut einer Roadmap erst nach dem 2. Quartal 2017 erscheinen.

Der Februar 2017 oder zumindest das 1. Quartal 2017 könnten im Bereich der Prozessoren der interessanteste Zeitraum seit vielen Jahren werden und wird zeigen, ob AMD wirklich wieder mit Intel konkurrieren kann.

Quelle: Benchlife