Intel Kaby Lake : Kaby Lake wird laut Gerüchten etwas mehr Takt und eine geringfügig gesteigerte Leistung bieten. Kaby Lake wird laut Gerüchten etwas mehr Takt und eine geringfügig gesteigerte Leistung bieten.

Die nächste CPU-Generation von Intel trägt den Codenamen Kaby Lake und war eigentlich so nicht geplant. Probleme bei der Herstellung von Prozessoren mit immer kleineren Strukturen hatten dazu geführt, dass Intel seine Tick-Tock-Strategie nicht mehr weiterführen konnte. Hier sollte in einem Jahr eine neue CPU-Architektur erscheinen, deren verbesserter Nachfolger dann im folgenden Jahr auch eine kleinere Strukturgröße aufweist.

Nun muss Intel vor der neuen Strukturgröße eine weitere, leicht verbesserte CPU-Generation einschieben und so folgen nach Skylake in 14 Nanometern nicht Cannonlake-CPUs in 10 Nanometern, sondern die ebenfalls in einem weiter optimierten 14-Nanometer-Verfahren hergestellten Kaby-Lake-Prozessoren. Intel kann so die Taktraten etwas heben.

Der Intel Core i7 7700K wird 4,2 GHz schnell sein und im Turbo-Modus 4,5 GHz erreichen. Der aktuelle Skylake-Prozessor Core i7 6700K bietet 4 GHz beziehungsweise 4,2 GHz. Die Leistungssteigerungen werden vor allem durch diese höheren Taktraten erzielt, denn die Architektur des Prozessor-Teils wird im Vergleich zu Skylake nicht verändert. Wie 3DCenter meldet, liegt die Steigerung bei gleichem Takt wohl bei unter 3 Prozent und könnte nur durch eine etwas bessere Verwendung des Turbo-Modus erreicht werden. Die Pro-MHz-Leistung würde damit so gering ansteigen wie seit 2008 nicht mehr.

Der integrierte Grafikkern soll jedoch im Vergleich zu Skylake zu bis zu 25 Prozent schneller werden, zumindest bei den mobilen Versionen von Kaby Lake. Für PC-Spiele mit höheren Auflösungen oder Einstellungen dürfte das aber wohl noch immer nicht ausreichen. Ein Upgrade von Skylake auf Kaby Lake dürfte also für die meisten PC-Nutzer wenig Sinn machen. Eventuell wird Kaby Lake aber durch die optimierte Herstellung für Übertakter interessant. Skylake-CPUs wie der Core i7 6700K erreichen schon jetzt relativ problemlos 4,5 GHz.

Quelle: 3DCenter