AMD Zen : AMDs Zen schlägt sich in Blender gut gegen Intel-Prozessoren, doch genauere Aussagen lassen sich trotzdem nicht treffen. AMDs Zen schlägt sich in Blender gut gegen Intel-Prozessoren, doch genauere Aussagen lassen sich trotzdem nicht treffen.

AMD hatte vor einigen Wochen einen kleinen Benchmark-Test mit der Software Blender vorgeführt, bei der ein 3 GHz schneller AMD »Summit Ridge«-Prozessor mit acht Kernen einen ebenfalls mit 3 GHz getakteten Intel Core i7 6900K mit acht Kernen minimal schlagen konnte. Viel mehr als ein Hinweis auf die Konkurrenzfähigkeit der neuen AMD-Prozessoren war das allerdings nicht.

Die Webseite Blenchmark sammelt Ergebnisse der Blender-Software und dort ist ein Benchmark eines Prozessors aufgetaucht, bei dem es sich wohl ebenfalls um ein Sample eines Zen-Prozessors mit unbekannter Taktrate handelt. Die Renderzeit des CPU-Benchmarks beträgt bei dieser CPU 69 Sekunden. Damit liegt der AMD-Prozessor gleichauf mit einem 2,8 GHz schnellen Intel Xeon E5-2680 V2 mit 10 Kernen und schlägt den 2,6 GHz schnellen Intel Xeon E5-2650 V2 mit acht Kernen um 5 Sekunden.

Allerdings zeigt Blenchmark in den Details zu den einzelnen Prozessoren auch, dass das AMD Engineering Sample die Blender-Software 2.77a unter Windows 2008 Server R2 64 Bit nutzte. Die 69 Sekunden des Intel Xeon E5-2680 V2 hingegen wurden unter Windows Server 2012 Bit erreicht und stellen den Durchschnitt von zwei Benchmarks dar. Hier kamen die Blender-Versionen 2.73a und 2.74.2 zum Einsatz und erreichten eine Renderzeit von 66 und 72 Sekunden.

Der Intel Xeon E5-2650 V2 ist ebenfalls mit zwei Benchmarks und den beiden sehr unterschiedlichen Betriebssystemen Windows 8 64 Bit und centos 7.2.1511 64 Bit vertreten. Unter der Linux-Variante benötigte diese CPU nur 61 Sekunden, unter Windows 8 aber 82 Sekunden. Damit sind die auf den ersten Blick vergleichbaren Ergebnisse der Prozessoren nur sehr bedingt aussagekräftig. Wie schon zuvor deutet sich lediglich an, dass es AMD tatsächlich gelungen ist, die Leistung im Multithreading deutlich zu steigern und sich mit Vorserien-Exemplaren in der Nähe relativ aktueller Intel-Prozessoren bewegt.

Quelle: Blenchmark, CPU-Detailergebnisse