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Android-Trojaner Counterclank - Statt Millionen infizierter Geräte alles nur falscher Alarm?

Die Warnung von Symantec über einen Trojaner für das Betriebssystem Android, der bis zu fünf Millionen Geräte infiziert haben soll, wird von anderen Experten scharf kritisiert.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 31.01.2012; 09:56 Uhr


Android-Trojaner Counterclank : Erst gestern hatten wir darüber berichtet, dass das Sicherheitsunternehmen Symantec in 13 Apps aus dem Android Market einen Trojaner mit der Bezeichnung Android Counterclank gefunden haben, der Funktionen des Smartphones nutzen und Daten stehlen könnte. Doch nun kommt Kritik, ausgerechnet von dem Symantec-Konkurrenten Lookout, der Antiviren-Software für das Android-Betriebssystem vertreibt.

Laut Lookout ist Counterclank keine Schadsoftware, sondern ein Teil eines aggressiven Werbenetzwerks, der zwar die IMEI des Geräts zur Identifizierung des Nutzers übermittelt , Favoriten zum Browser des Smartphones hinzufügen und dessen Startseite ändern kann, allerdings keinen wirklichen Schaden anrichtet oder tatsächlich Informationen stiehlt. Die Anwender dürften vermutlich die Aktivitäten der Werbesoftware trotzdem ablehnen, doch das reicht laut einem Blogbeitrag von Lookout nicht für eine Klassifizierung als Schadsoftware aus.

Bei der Installation der betroffenen Programme räumt der Nutzer den Apps in den selten gelesenen Nutzungsbedingungen sogar die Rechte ein, die diese dann wie beschrieben ausnutzen. Trotzdem dürften die meisten Android-Nutzer über die Warnung von Symantec froh sein, egal ob es sich nun technisch tatsächlich um bösartige oder nur um ungewollte Software handelt, die auf dem Smartphone ihr Unwesen treibt.

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Avatar Dark18
Dark18
#1 | 31. Jan 2012, 10:09
Das ist ja lächerlich..

Das war alles schon bekannt bevor ihr überhaupt (natürlich verspätet) die "Trojaner" Meldung verbreitet habt..

Aber "ANDROID TROJANER 29 Milliarden Handys infiziert !!1!1" gibt halt werbe Klicks..
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Avatar psyclops
psyclops
#2 | 31. Jan 2012, 10:11
Also ein Werbetrojaner.
Das ist natürlich was ganz anderes... :D
Macht vermutlich sogar noch das Handy sicherer, woll? :DD

Ärgerlich nur, dass dieser Mist auch noch vom Traffic des Smartphonevertrags abzurechnen ist. Schön zu wissen, dass von den 200 oder 500 MB teuer bezahlten Highspeedvolumen noch irgendwelche Werbefuzzis rumfunken.
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Avatar Georg Wieselsberger
Georg Wieselsberger
#3 | 31. Jan 2012, 10:20
Zitat von Dark18:
Das ist ja lächerlich..

Das war alles schon bekannt bevor ihr überhaupt (natürlich verspätet) die "Trojaner" Meldung verbreitet habt..

Aber "ANDROID TROJANER 29 Milliarden Handys infiziert !!1!1" gibt halt werbe Klicks..


Nicht jeder Gamestar-Leser ist so "gut informiert" wie du und eine Warnung vor einem Trojaner, der Millionen Geräte befallen haben könnte, veraltet kaum so schnell, nur weil es irgendjemand an anderer Stelle schon gelesen hat und nun meint, es dürfe hier nicht mehr darüber berichtet werden.
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Avatar Ramott
Ramott
#4 | 31. Jan 2012, 10:21
Zitat von Dark18:
Das ist ja lächerlich..
Das war alles schon bekannt bevor ihr überhaupt (natürlich verspätet) die "Trojaner" Meldung verbreitet habt..

Und mir war es schon bekannt bevor es bekannt wurde. :fs:
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Avatar Neumi
Neumi
#5 | 31. Jan 2012, 10:22
Naja ... lieber einen "Trojaner", der meine Adressdaten weitergibt (mehr hab ich eh nicht auf dem Handy), als eine Software, die mir ständig alle möglichen Adds zeigt und mir die Browsersoftware ändert.
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Avatar XxBarakaxX
XxBarakaxX
#6 | 31. Jan 2012, 10:26
Bin ja gespannt wie das nun weiter geht, denke nicht daß bei sowas bleiben wird.
Gibts sowas bei iPhone auch ? Weil wenn das bei offiziell angebotenen Apps mit dabei ist könnte das beim iPhone ja auch möglich sein.
Kenne mich mit den Smartphones generell nicht so gut aus, habe zwar ein iPhone aber nur weil ich geschenkt bekommen habe, informiere micha uch nicht viel.
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Avatar tim_buktu
tim_buktu
#7 | 31. Jan 2012, 10:27
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Piranha
Piranha
#8 | 31. Jan 2012, 10:32
Zitat von Georg Wieselsberger:


Nicht jeder Gamestar-Leser ist so "gut informiert" wie du und eine Warnung vor einem Trojaner, der Millionen Geräte befallen haben könnte, veraltet kaum so schnell, nur weil es irgendjemand an anderer Stelle schon gelesen hat und nun meint, es dürfe hier nicht mehr darüber berichtet werden.


Ich denke nicht das er meinte die GameStar dürfe sowas nicht mehr als News einstellen weil es veraltet ist (das war nur ein kleiner Seitenhieb auf eure Redaktionsgeschwindigkeit) sondern, dass bereits bekannt war, das es sich um eine Ente handelte, bevor ihr die News veröffentlicht habt.

Zitat von psyclops:
Also ein Werbetrojaner.
Das ist natürlich was ganz anderes... :D
Macht vermutlich sogar noch das Handy sicherer, woll? :DD


Auch wenn ich diese Art von Werbung verabscheue (Browser-Einstellungen ändern usw.) ist es trotzdem keine Malware bzw. Trojaner.

Andernfalls müssten wir konsequenterweise sämtliche Software auf dem PC, die mit Toolbars oder Zusatzsoftware (sehr oft: Acrobat Reader!) daher kommt, als Malware einstufen. (Was dann ungefähr die Hälfte aller Kostenlos- und Opensource- Programme treffen würde)
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Avatar Neumi
Neumi
#9 | 31. Jan 2012, 10:37
Zitat von XxBarakaxX:
Gibts sowas bei iPhone auch ?

Ja sicher, Viren und Trojaner werden für jedes gängige Betriebssystem geschrieben.
Auch auf dem iPhone lohnt sich zumindest ein kostenloser Malware Schutz.
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Avatar Dark18
Dark18
#10 | 31. Jan 2012, 10:39
Zitat von Georg Wieselsberger:


Nicht jeder Gamestar-Leser ist so "gut informiert" wie du und eine Warnung vor einem Trojaner, der Millionen Geräte befallen haben könnte, veraltet kaum so schnell, nur weil es irgendjemand an anderer Stelle schon gelesen hat und nun meint, es dürfe hier nicht mehr darüber berichtet werden.


Ich finde auch nicht die Entwarnung lächerlich, sondern die ursprüngliche Warnung, bzw der bericht darüber, der zu diesem Zeitpunkt nicht mehr der Wahrheit entsprach.
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