Lenovo G4 Play : Das Lenovo Moto G4 Play kommt mit Quadcore-SoC, 2 GByte RAM und Android 6. Das Lenovo Moto G4 Play kommt mit Quadcore-SoC, 2 GByte RAM und Android 6.

Wenn ein Smartphone kein Luxusgerät sein muss, die Features der teuren Highendmodelle nicht gefragt sind oder es einfach preiswert in der Anschaffung sein muss, dann schlägt die Stunde der günstigen Geräte für weniger als 200 Euro. Da gibt es inzwischen zahlreiche Importgeräte mit teils unaussprechlichen Namen aber eben auch einige Produkte bekannter Hersteller.

Lenovos Moto G, ein Erbe der Übernahme von Motorolas Mobilsparte, erfreut sich schon seit einigen Smartphonegenerationen großer Beliebtheit aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses und der positiven Updatepolitik des Herstellers. In der letzten Generation wurden die Moto-G-Smartphone jedoch etwas teurer, deutlich unter 200 Euro kostete nur noch das Moto G4 Play. Und ausgerechnet dieses Modell ist bislang nicht in Deutschland erschienen.

Das ändert sich Mitte August. Dann kommt das Smartphone für 169 Euro in den deutschen Handel. Das Innenleben verspricht solide Leistungen: Ein Qualcomm Snapdragon 410 (4x Cortex A53, 1,20 GHz) arbeitet mit 2 GByte DDR3-RAM zusammen, die Grafik übernimmt ein Adreno 306-Grafikchip, das Display misst 5" mit 720 x 1.280 Bildpunkten (294 ppi). Die rückwärtige Kamera löst mit 8 Megapixeln auf, die Frontkamera kommt auf 5 Megapixel. LTE unterstützt das Play nicht, dafür gibt es einen zweiten SIM-Slot. Ebenfalls vorhanden: Ein Micro-SD-Slot um den 16 GByte großen Speicher des Gerätes um bis zu 128 GByte zu erweitern. Dank Android 6 lässt sich eine Speicherkarte tatsächlich wie Festspeicher einsetzen.

Ein Manko hat das Moto G4 Play allerdings: Lenovo spart sich den Gyrosensor, so dass Apps wie Pokémon Go nicht funktionieren. Ebenso unmöglich sind deshalb auch Ausflüge in die virtuelle (Cardboard-)Realität.

Das Moto G4 soll in der zweiten Monatshälfte für 169 Euro im Handel erscheinen und über den Moto Maker verfügbar sein.