Seagates SSD-Pläne : Seagate gibt einen Ausblick auf die Möglichkeiten der SSD-Technologie. Seagate gibt einen Ausblick auf die Möglichkeiten der SSD-Technologie.

Noch immer gelten SSDs im Vergleich zu Festplatten als eher klein in der Kapazität. Klein aber auch in Punkto Baugröße, sind die meisten SATA-SSDs doch für das 2,5"-Notebookformat entwickelt worden. Wer sich schon einmal gefragt hat, wie viel Speicherplatz wohl eine moderne SSD im Format 3,5" bringen könnte, bekommt von Seagate nun eine Antwort.

Satte 60 Terabyte bietet der noch unbenannte Prototyp einer SAS-SSD, Seagate plant sogar schon Modelle mit bis zu 100 Terabyte. Noch gibt es kein Erscheinungsdatum geschweige denn einen Preis für das Laufwerk. Samsungs bislang größte SSD (2,5") mit 15,36 TByte liegt jedenfalls bei gut 10.000 US-Dollar. Laut Anandtech nutzt Seagate über 1.000 Flash-Chips mit je 384 Gigabit. Die Geschwindigkeit fällt mit 1.500 MB/s beim Lesen und bis zu 1.000 MB/s beim Schreiben (150.000 IOPS) ebenfalls hoch aus.

Nicht so hoch allerdings wie die Geschwindigkeit der Nytro XP7200, einer PCIe-SSD mit PCIe16x-Anschluss. Diesen benötigt das Laufwerk auch, da es mit bis zu 10.000 MB/s beim Lesen und 3.600 MB/s beim Schreiben alle anderen internen Schnittstellen überfordern würde. Mit bis zu 940.000 IOPS eignet sich das Laufwerk besonders gut für Datenbankaufgaben. Im Inneren arbeiten vier M.2-SSDs der Reihe Nytro XM1440 im RAID-Verbund. Die PCIe-SSD wird mit bis zu 7,7 TByte Kapazität angeboten. Das Laufwerk soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen, sonderlich taschengeldfreundlich dürfte der Preis der Profi-SSD aber nicht ausfallen.

Quelle: Seagate, Anandtech