Samsung SSDs : Die Samsung PM1643 ist eine 2,5"-SSD mit 32 TByte Speicherkapazität. Der Preis dürfte die meisten Nutzer aber abschrecken: Der Vorgänger mit 15 TByte kostet 10.000 US-Dollar. Die Samsung PM1643 ist eine 2,5"-SSD mit 32 TByte Speicherkapazität. Der Preis dürfte die meisten Nutzer aber abschrecken: Der Vorgänger mit 15 TByte kostet 10.000 US-Dollar.

Samsung schraubt weiter an der Speicherkapazität von NAND-Flash und damit von SSDs. Die bereits vierte Generation V-NAND setzt nun auf Speicherpackages mit 512 statt 256 Gigabit, was die Kapazitäten bei gleichem Platzbedarf verdoppeln kann. Pro Speicher-Die soll zudem die Datenrate verbessert worden sein, so dass auch SSDs mit wenigen Speichermodulen hohe Transferraten erzielen können.

Die erhöhte Kapazität nutzt Samsung auch gleich für ein Prestige-Laufwerk für zahlungskräftige professionelle Kunden: Die PM1643 bringt auf nur 2,5" beeindruckende 32 Terabyte an Flash-Speicher unter. Zwar kündigte Seagate vor kurzem erst eine SSD mit 60 TByte an, diese erscheint aber im deutlich größeren 3,5"-Format.

Microns und Intels 3D Xpoint-Speicher hält Samsung die hauseigene Z-SSD entgegen. Samsung verspricht durch optimierte Schaltungen und einen verbesserten Controller bis zu 60% höhere sequentielle Datenraten als bei der PM963-SSD, die bereits auf gut 2 GB/s kommt. Wie 3D Xpoint sollen vor allem die Latenzen optimiert. Mit einem TByte Kapazität soll die Z-SSD bereits in diesem Jahr auf den Markt kommen, 2017 sollen dann Modelle mit 2 und 4 TByte erscheinen.

Einen Blick in die Zukunft gewährt Samsung mit der für Unternehmenskunden gedachten PM1735. Diese nutzt die kommende Schnittstelle PCIe 4.0 um so bereits mit PCIe 8x eine Transferrate von 12 GB/s nutzen zu können - PCIe 3.0 16x kommt auf 16 GB/s. Allerdings mangelt es vorerst noch an Plattformen für PCIe 4.0.

Quelle: Samsung