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Gegen Internetsucht - Elektroschocks in China (Update)

In China gehören auch Elektroschocks zu den Methoden von Dr. Yang Yonxin, der Jugendliche wegen Internet-Sucht behandelt. Die Eltern bezahlen dafür mehrere Monatsgehälter.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 15.06.2009; 14:02 Uhr


Gegen Internetsucht : Internet Internet Wie unsere Kollegen der PC-Welt melden, behandelt der Arzt Yang Yonxin, der sich auf einem "heiligen Kreuzzug" sieht, in einer Klinik in der Provinz Shandong Kinder und Jugendliche, bei denen der Verdacht auf Internet-Sucht besteht. Zu den seltsamen Methoden des Arztes gehört es, dass die Eltern während der Zeit in der Klinik nicht sprechen dürfen, es sei denn, über die Behandlung der Internet-Sucht, und die Klinik 86 Regeln für die Patienten aufgestellt hat, deren Nichtbefolgung mit Elektroschocks bestraft werden - mit Einwilligung der Eltern. Knapp 3.000 der so "behandelten" Jugendlichen haben im Internet über ihre Erlebnisse berichtet und damit die Öffentlichkeit informiert.

Laut Gabriele Farke, der Vorsitzenden des Selbsthilfe-Portals Onlinesucht.de erinnern "solche Maßnahmen an eine furchtbare Zeit, die wir in Deutschland zum Glück hinter uns haben". In China jedoch zahlen immer mehr Eltern pro Monat 600 Euro an die Klinik, das Dreifache eines durchschnittlichen Monatsgehalts und verteidigen die Maßnahmen sogar.

Update 15. Juli 2009

Wie Yahoo Tech unter Bezug auf die Nachrichtenagentur Reuters meldet, hat China die Behandlung mit Elektroschocks verboten. Dies habe das Gesundheitsministerium aufgrund der vielen Medienberichte über diese Behandlungsmethode nun bekanntgegeben.

Es gäbe keine gesicherten Grundlagen dafür, dass diese Therapieform gegen Internetsucht erfolgreich sei. Daher sei diese Behandlungsmethode nicht zulässig. Laut der Zeitung China Youth Daily haben außerdem weder Doktor Yang noch seine sechs Kollegen in der Klinik eine Ausbildung zum Psychotherapeuten.

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Avatar HomoNerdensis
HomoNerdensis
#1 | 15. Jun 2009, 14:07
Ich glaub Pfeiffer fänd sowas toll...vorallem bei Killerspieltherapien..aber der hats ja auch nicht so z.B. mit WoW..
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Avatar Hackfleisch
Hackfleisch
#2 | 15. Jun 2009, 14:10
Die Fitischis ham doch eine an der Schüssel.
Avatar Sebbe
Sebbe
#3 | 15. Jun 2009, 14:18
chrchr wo die frau recht hat...
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Avatar Andip
Andip
#4 | 15. Jun 2009, 14:19
Zitat von Hackfleisch:
Die Fitischis ham doch eine an der Schüssel.


Wer !?

@News; Tja, China. Das Land ist leider am Arsch.
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Avatar Sun Liao
Sun Liao
#5 | 15. Jun 2009, 14:22
hmmm die news gabs vor ~1monat schonmal ein gleicher stelle...
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Avatar NxGRaziel
NxGRaziel
#6 | 15. Jun 2009, 14:33
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar EchnaTron
EchnaTron
#7 | 15. Jun 2009, 14:35
Mal wieder ein Zeichen dafür, dass die Chinesen geistig doch eher 50 Jahre zurück hängen.
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Avatar Jodahs
Jodahs
#8 | 15. Jun 2009, 14:44
Zitat von Sun Liao:
hmmm die news gabs vor ~1monat schonmal ein gleicher stelle...


viele news von hier sind eigentlich garkeine news mehr, weils eben schon von gestern ist... oder letzter woche.
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Avatar {VR} RaDiATion
{VR} RaDiATion
#9 | 15. Jun 2009, 14:45
Zitat von Andip:
Tja, China. Das Land ist leider am Arsch.


Aber echt hey, da muss man sich ja an den Kopf fassen!
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Avatar Rupert_The_Bear
Rupert_The_Bear
#10 | 15. Jun 2009, 14:49
Naja wenn die Leute sich da zu Tode hungern vor WoW und im Internet dann greift man gern zu drastischeren Methoden. Bin ich jetzt nicht umbedingt für, aber wenns hilft? Wieso dann nicht, wenn die Eltern auch noch einverstanden sind und wirklich nix mehr hilft.
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