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World of Warcraft - US-Sheriff findet Gesuchten dank Blizzard

Ein in den USA seit 2007 wegen Drogendelikten gesuchter Mann wurde in Kanada verhaftet, weil er über World of Warcraft lokalisiert werden konnte.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 01.01.2010; 13:06 Uhr


World of Warcraft : World of Warcraft 5 jahre World of Warcraft 5 jahre Ein ehemaliger Schulfreund hatte Matt Robertson, dem stellvertretendem Sherriff von Howard County, verraten, dass sich der Gesuchte wohl in Kanada befindet. Nachdem über mehrere Quellen bekannt wurde, dass der Gesuchte irgendein »Zauberer und Hexer«-Onlinespiel spielt, erkannte Robertson, was das für ein Spiel war: World of Warcraft.

Er hatte es früher selbst gespielt. Danach wurde Blizzard aufgefordert, die Daten des Spielers herauszugeben. Laut Robertson hätte Blizzard der Aufforderung nicht nachkommen müssen und man hätte auch gar nicht damit gerechnet. Doch nach drei bis vier Monaten erhielt man nicht nur die IP-Adresse des Spielers, sondern auch die komplette Information über seinen WoW-Account, seine Rechnungsanschrift, seinen Login-Namen und den Server, auf dem er spielte.

Über die IP-Adresse und Google Earth wurde der Aufenthaltsort gefunden. Danach wurden die kanadischen Behörden kontaktiert, die ihn verhafteten und nach Minneapolis auslieferten.

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Avatar 4ssaiki
4ssaiki
#1 | 01. Jan 2010, 13:39
"Laut Robertson hätte Blizzard der Aufforderung nicht nachkommen müssen und man hätte auch gar nicht damit gerechnet. Doch nach drei bis vier Monaten erhielt man nicht nur die IP-Adresse des Spielers, sondern auch die komplette Information über seinen WoW-Account, seine Rechnungsanschrift, seinen Login-Namen und den Server, auf dem er spielte."

Weiß nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll.
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Avatar Pudge
Pudge
#2 | 01. Jan 2010, 13:45
Das Blizzard ohne es zu müssen soviele Daten ausgibt ist erschreckend
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Avatar Ixal
Ixal
#3 | 01. Jan 2010, 13:49
Zitat von 4ssaiki:

Weiß nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll.


Schlecht. Sehr, sehr, sehr schlecht.

Wenn ein Gerichtsbeschluss vorgelegen hätte wäre es OK, aber nur weil ein Schmalspuscheriff eine höfliche Anfrage stellt soll man nicht mit Daten rausrücken.
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Avatar Cheeca
Cheeca
#4 | 01. Jan 2010, 13:52
Naja erschreckend ist jetzt echt übertrieben...

Das was mich an der ganzen sache Stört ist die tatsache das es hier lediglich um Drogendilikte geht... da find ich die vorgehensweise und reaktions seitens Blizzard bissel arg übertrieben... wenn das die Zukunft der strafverfolgung ist, hat das ja schon etwas von Staatsüberwachung.

Ginge es hier um kindesmisbrauch, vergewaltigung, Mord etc. würde ich das ganze aber sehr gut nachvollziehen können und fände es eine wirklich sehr gute Methode ;)
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Avatar Sternitzky
Sternitzky
#5 | 01. Jan 2010, 13:54
Zitat von 4ssaiki:
Weiß nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll.

Die Rotchinesen findens bestimmt toll. ;)
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Avatar SturmHitman
SturmHitman
#6 | 01. Jan 2010, 13:54
Zitat von Pudge:
Das Blizzard ohne es zu müssen soviele Daten ausgibt ist erschreckend

Na ja, die Daten wurden ja der Polizei übermittelt, um einen Verbrecher zu finden.
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Avatar Philipp84
Philipp84
#7 | 01. Jan 2010, 13:56
Solte so was nicht ein Verstoß gegen den Datenschutz sein,ich find es unglaublich wie Firmen mit Daten umgehen die wir ihnen anvertrauen. und der Typ bekommt das wahrscheinlich noch mit ein paar hundert Dollar in rechnung gestellt wegen "herausfinden" der Adresse.
Trauer Trauer
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Avatar AllYouCanEat
AllYouCanEat
#8 | 01. Jan 2010, 14:00
Absolut erschreckend! Toll das bei den Amis ein stellvertretenden Sherriff mit der Hilfe von Blizzard mal so eben die gesetzlichen Vorschriften zum Datenschutz umgehen kann . . .
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Avatar KAreil
KAreil
#9 | 01. Jan 2010, 14:01
Ein Verbrecher wurde dadurch gefasst,
was sollte daran also schlecht sein?

Gegen Missbrauch sollte sich Blizzard natürlich schon schützen, aber in diesem Fall "Daumen hoch!" Blizzard!
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Avatar schattenseele
schattenseele
#10 | 01. Jan 2010, 14:09
na in den usa herrschen kaum datenschutzrechte, vorallem nich gegenüberermittlungsbehörden-
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