
| | |
| Donnerstag, 18.03.2010 Hardware - News - Vermischtes Internetsperren - BKA-Chef will weiter Websperren Das von der alten Bundesregierung noch verabschiedete Zugangserschwerungsgesetz hat weiterhin lautstarke Unterstützer.
Beim BKA veranlasse man zwar schon die Löschung, doch wer Kinderpornografie herstelle, habe davon sicher auch Kopien, so Ziercke. Das Verschwinden der schrecklichen Bilder aus dem Internet sei nicht durch »das alleinige Löschen einer IP-Adresse möglich«, so der BKA-Chef. Wie der Kampf gegen Kinderpornografie mit Verantwortlichen gelingen soll, die nicht einmal den Unterschied zwischen Browsern deren Möglichkeiten, Proxys, VPNs, DNS-Servern oder IP-Adressen kennen, bleibt weiter fragwürdig. Eine repräsentative Umfrage bei Abgeordneten und Behördenleitern, zu den Kenntnissen über die Themen, zu denen sie sich äußern, wäre hier längst einmal überfällig - und nicht nur in diesem Politikfeld. » Sagen Sie Ihre Meinung! Google-Anzeigen Promotion
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet? » Zur kostenlosen Anmeldung
PbVeritas
#1 | 31. Jan 2010, 21:08
Wieder mal...
Wie immer: Wer keine Ahnung hat, sollte die Fresse halten und schon gar nicht über ein Gesetz enscheiden dürfen...
Sphinx3019
#2 | 31. Jan 2010, 21:11
So lange sich diese Sperren nur auf Pornoseiten beziehen, störts mich nicht.
PS.: "Wer die Warnschilder umgehe, hinterlasse dabei Surfen auf seinem Computer." Was genau soll dieser Satz bedeuten??
neilarcher
#3 | 31. Jan 2010, 21:19
"Beim BKA veranlasse man zwar schon die Löschung, doch wer Kinderpornografie herstelle, habe davon sicher auch Kopien, so Ziercke. Das Verschwinden der schrecklichen Bilder aus dem Internet sei nicht durch »das alleinige Löschen einer IP-Adresse möglich«, so der BKA-Chef."
Haha...da hat der BKA-Chef ja mal wirklich mitgedacht...Als wenn die Kopien (was auch immer er damit genau meint) nicht auch bei einer Sperrung zum Tragen kommen würden... So viel Naivität hat mich dann schon zum Schmunzeln gebracht...wobei sie eigentlich bei einem Mann in seiner Position nur noch unfassbar traurig ist.
Zsinj
#5 | 31. Jan 2010, 22:03
Das Verschwinden der schrecklichen Bilder aus dem Internet sei nicht durch »das alleinige Löschen einer IP-Adresse möglich«, so der BKA-Chef.
Aber wohl durch das Verstecken derer, oder wie? Das was man mit den sogenannten Sperrungen erreichen will, ist ja nichts anderes als das Verstecken dieses Schmutzes vor den Augen der Bevölkerung. Man könnte es auch Gesetz zum Wegschauen nennen. Helfen wird das gegen Kinderschänder sicher nicht. Es würde denen sogar eher helfen. Denn was die Bevölkerung nicht sieht, dagegen wird (kann) sie auch nichts machen. Hat ja zur Nazizeit auch schon bestens funktioniert. Was staatliche Zensur bedeutet, sollten wir aus unserer deutschen Vergangenheit gut wissen. @ Sphinx3019 Das würde ich auch gern wissen...
Tanatas
#6 | 31. Jan 2010, 22:15
Grüße
Immerhin "enttarnt" sich der BKA-Präsident als Nutznießer dieses Schwachsinns, mit der aufschiebung des Gesetzes sind Ihm(direkt) oder seiner Behörde wohl ein paar Millionen entgangen. Mir kommen die Tränen...
GDI121
#7 | 31. Jan 2010, 22:16
Der BKA Chef will weiter seine Job vereinfachen um Sicherheitskopien anzulegen.
Dee-Jay
#8 | 31. Jan 2010, 22:31
Natuerlich will der BKA Chef Websperren. Es erleichtert ihm seine Arbeit ungemein.
Ich nehme ihm seine Ansicht auch nicht uebel, schliesslich arbeitet er beim BKA. Aber als deutscher Buerger sollte man das anders sehen.
| |