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Verschlüsselungs-Chips - Mit Säure, Rost-Entferner und Nadel geknackt

Die Chips, die unter anderem für die »Trusted Platform Modules« (TPM) eingesetzt werden, galten als sicher – bis jetzt.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 09.02.2010; 15:08 Uhr


Verschlüsselungs-Chips : spionage internet logo daten dieb hacker spionage internet logo daten dieb hacker Wie abc News meldet, hat der Sicherheitsexperte Christopher Tarnovsky einen Weg gefunden, den Chip zu knacken, der allerding physischen Zugang voraussetzt. Dennoch verblüfft sein Erfolg sogar andere Experten wie den Gründer der Black Hat-Sicherheitskonferenz, Jeff Moss.

Besonders kurios sind die Mittel, die Tarnovsky dabei verwendete und die im Supermarkt erhältlich sind. Zunächst wurde der Chip einer Säure ausgesetzt, die die äußere Hülle des Chips entfernte. Danach wurde mit Rost-Entferner das Drahtgitter über den Kernen abgelöst und der eigentliche Kern freigelegt. Mit einer Nadel fand der Forscher dann die internen Kommunikationskanäle, die das Abhören der unverschlüsselten Informationen ermöglichte.

Danach musste er allerdings noch weitere »Fallen« im Chip umgehen, der sich »wie eine Zeitbombe verhält, wenn man nicht das Richtige tut«. Tarnovsky verwendete dabei einen der besten TPM-Chips auf dem Markt. Ähnliche, aber weniger stark abgesicherte Chips kommen auch in anderen Geräten wie Spielkonsolen und TV-Decodern vor.

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Avatar Gilangad
Gilangad
#1 | 09. Feb 2010, 15:22
wow, auf die idee, säure zu nehmen muss man auch zuerst kommen
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Avatar Homer Morisson
Homer Morisson
#2 | 09. Feb 2010, 15:22
Der Mann hatte wohl jede Menge Langeweile... auf so eine Idee muss man erstmal kommen.
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Avatar mh0001
mh0001
#3 | 09. Feb 2010, 15:23
Das mit der Zeitbombe ist gar nich so schlecht, einfach einen kleinen Sprengsatz rein, der hochgeht, wenn jemand auf die Idee kommt die Hülle wegzuätzen, und schon ist der Chip wieder sicher. :)
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Avatar Gnarf
Gnarf
#4 | 09. Feb 2010, 15:33
Ich seh schon den McGyver Hacker bei CSI....
"Wir müssen die Verschlüsselung knacken!"
"Kein Problem, bring mir Kloreiniger, nen Kaffeefilter und 2 Stricknadeln." :ugly:
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Avatar d-Raven-b
d-Raven-b
#5 | 09. Feb 2010, 15:42
Und ihr habt alle gelacht, als Macgyver mit einer Stecknadel die Elektronik eines AKWs lahmgelegt hat!!!

HA! Ich hab's schon immer gewusst! Es geht doch!
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Avatar Rock Lee
Rock Lee
#6 | 09. Feb 2010, 16:31
Mmmhmm.....
Verschlüsselungschips *sabber*
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Avatar Mad Ollie
Mad Ollie
#7 | 09. Feb 2010, 16:31
Zitat von mh0001:
Das mit der Zeitbombe ist gar nich so schlecht, einfach einen kleinen Sprengsatz rein, der hochgeht, wenn jemand auf die Idee kommt die Hülle wegzuätzen, und schon ist der Chip wieder sicher. :)

Klingt nach Mission Impossible. ;)

Kobra, übernehmen Sie! *britzel*
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Avatar Mr.Bruns
Mr.Bruns
#8 | 09. Feb 2010, 16:48
Ich weiß nicht was an der Idee neu sein soll, ich hab schon vor 2 Jahren mal ne alte EC-Karte genommen und das Chipgehäuse mit Königswasser weggeätzt und mir die Architektur darunter anzugucken.
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Avatar NoProff
NoProff
#9 | 09. Feb 2010, 17:38
Hut ab, dafür hätte er den McGyver Ehrendoktor verdient.

Allerdings braucht man dafür wohl auch Uhrmacher Fingerspitzengefühl...die internen Schaltkreise sind ja nun nicht gerade voluminös.
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Avatar mehrtuerer
mehrtuerer
#10 | 09. Feb 2010, 18:00
Zitat von Homer Morisson:
Der Mann hatte wohl jede Menge Langeweile... auf so eine Idee muss man erstmal kommen.

Warum liest man solche Kommentare immer wieder?
Entweder der Kerl verdient sein Geld damit oder er betreibt es als Hobby. Haben die meisten Leser von gamestar.de eine Menge Langeweile, weil sie Computerspiele als Hobby haben?
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