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Google Buzz - Angriff auf Facebook und Twitter (Update)

Google hat gestern seinen neuen Dienst Buzz vorgestellt, der Googlemail um Funktionen erweitert, die Facebook und Twitter Konkurrenz machen.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 10.02.2010; 09:39 Uhr


Google Buzz : Google Buzz logo Google Buzz logo Der Ansatz, Buzz in Googlemail einzubauen, sorgt vom ersten Tag an für ca. 175 Millionen potentielle Teilnehmer, die zudem aufgrund ihrer Mail-Kontaktliste bereits ein kleines Netzwerk aufgebaut haben. Buzz bietet die Möglichkeit, seinen Kontakten ähnlich wie bei Twitter zu folgen oder Links, Bilder und Videos auszutauschen. Dabei ist einstellbar, welcher Kontakt welche Daten sehen darf. Natürlich sind Kontakte auch komplett blockierbar.

Ebenfalls Twitter-ähnlich ist die Möglichkeit, seinen Kontakten eine direkte Nachricht zu schicken. Eine Schnittstelle zu Twitter ermöglicht das Anzeigen von Tweets anderer Nutzer. Kommentare zu Nachrichten eines Kontakts erscheinen bei diesem in Echtzeit, ohne neues Laden der Seite. Auch eine »Das mag ich«-Funktion wie bei Facebook hat Google nicht vergessen.

Buzz soll nicht nur per Googlemail erreichbar sein, sondern auch über Android-Handys, das iPhone und durch Mobile Maps auch auf Smartphones. Über GPS kann man sich dann unterwegs lokalisieren lassen oder eigene Kontakte in der Nähe finden. Mit offenen Schnittstellen, Anbindungen an die Konkurrenz und der Echtzeit-Kommunikation hat Google ein umfangreiches Paket geschnürt. Mehr Informationen und ein Video gibt es auf der Buzz-Homepage.

Update 15.02.2010

Der sehr löchrige Schutz der Privatsphäre in Google Buzz hat in den letzten Tagen zu lauter Kritik am neuen Dienst und zu hektischer Betriebsamkeit bei Google geführt. So werden die Kontakte von Buzz-Nutzern gegenüber anderen Teilnehmern nun mit Sternchen unkenntlich gemacht und auch eine Abschaltfunktion findet sich ganz unten im Fenster.

Doch auch das reicht noch nicht aus und so hat Google angekündigt, Buzz-Nutzern nur noch vorzuschlagen, Beiträge anderer Nutzer, zu denen man viel Kontakt hat, zu verfolgen statt dies automatisch einzustellen. Verknüpfungen zu anderen Diensten und deren Freigaben sollen ebenfalls nicht mehr automatisch erfolgen.

Auch die Einstellungen von Buzz sollen besser erreichbar werden. Trotz all dieser Probleme wurden in den ersten Tagen bereits 9 Millionen Nachrichten über Buzz verschickt.

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Avatar SGIAI22
SGIAI22
#1 | 10. Feb 2010, 10:21
Brauche ich nicht.
Bei so vielen Anbietern verliert man langsam den Überblick. Ich werde es nicht nutzen. Wer weiß was mit meinen Daten sonst noch geschieht.

MfG
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Avatar YouKnowMyName
YouKnowMyName
#2 | 10. Feb 2010, 10:36
Wirklich "brauchen" tut man von diesen Diensten sowieso keinen, ist alles nur Spielerei und Zeitvertreib. Allerdings mache ich den Spass persoehnlich auch nicht mit, studivz war bei mir das hoechste der Gefuehle und da schau ich auch nur alle paar Tage mal rein.

Allerdings ist es fuer mich aber besonders unverstaendlich, warum soviele Leute die Spionage-Angebote von Google in Anspruch nehmen. Aber will da jetzt auch kein Fass aufmachen, wurd ja schon zur Genuege drueber geredet. :)
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Avatar RainerD
RainerD
#3 | 10. Feb 2010, 11:05
Google geht mir aufn Sack...

egal was irgendwie im I-Net gemacht wird, google will ein Scheibchen davon...

Den Facebook und Twitterquatsch find ich sowieso interessant. Jeder hat Angst, das ihm irgendwie die Daten geklaut werden, aber gleichzeitig im Internet posten, welche Farbe das Klopapier (vor Nutzung) hatte, das man gerade verwendete...
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Avatar lamor200
lamor200
#4 | 10. Feb 2010, 11:07
"Über GPS kann man sich dann unterwegs lokalisieren lassen"
na klasse also tu ich mich freiwillig total überwachen lassen?
Ich war bis jetzt nur einmal auf der twitter page und dachte einfach nur WTF ist das alles?
Andere hat es nicht zu interessieren was ich grade mache...
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Avatar Maifeuer
Maifeuer
#5 | 10. Feb 2010, 11:11
Oh man ihr paranoiden Nichtsblicker seid einfach zu geil! :D

Böses google datenkrakenmonstrum! Pfui! :D

Herrlich.
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Avatar Falkenfluegel
Falkenfluegel
#6 | 10. Feb 2010, 11:16
Zitat von lamor200:
Über GPS kann man sich dann unterwegs lokalisieren lassen
na klasse also tu ich mich freiwillig total überwachen lassen?
Ich war bis jetzt nur einmal auf der twitter page und dachte einfach nur WTF ist das alles?
Andere hat es nicht zu interessieren was ich grade mache...


Ein freiwilliger Service ... aber Hauptsache mal schön aufregen was?

Manchmal denke ich auch "WTF!?"
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Avatar Spyhunt
Spyhunt
#7 | 10. Feb 2010, 11:29
(troll)
Ich frage mich was für eine "attention whore" man sein muss, wenn man sich bei jedem Netzwerk anmeldet um sich mitteilen zun können.
Ich mein, wie klingt der Werbeslogan dafür?

Sitzen sie auf Klo und hatten erfolg? Teilen sie es der Welt mit über Twitter, Facebook oder jetzt neu: Google Buzz. Jetzt sogar mit GPSunterstützung, dass die Welt sehen kann, wo genau sie einen abseilen!
(/troll)

...und dann wundert man sich anschließend, wenn bei einem Eingebrochen wird und der Einbrecher genau wusste, dass man gerade nicht zu Hause war.

Zugegeben, Twitter hat schon seine darseinsberechtigung, aber je mehr es von diesen Seiten gibt, desto unübersichtlicher wird alles.. und um so mehr wird man mit größtenteils überflüssigen Informationen zugemüllt.
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Avatar readme.txt
readme.txt
#8 | 10. Feb 2010, 11:35
ein Jahr zu spät. Bin nun bei Twitter und da recht etabliert.
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Avatar Falkenfluegel
Falkenfluegel
#9 | 10. Feb 2010, 11:48
Zitat von Spyhunt:

Ich frage mich was für eine attention whore man sein muss, wenn man sich bei jedem Netzwerk anmeldet um sich mitteilen zun können.
Ich mein, wie klingt der Werbeslogan dafür?

Sitzen sie auf Klo und hatten erfolg? Teilen sie es der Welt mit über Twitter, Facebook oder jetzt neu: Google Buzz. Jetzt sogar mit GPSunterstützung, dass die Welt sehen kann, wo genau sie einen abseilen!

...und dann wundert man sich anschließend, wenn bei einem Eingebrochen wird, wenn der Einbrecher genau sehen kann, dass man gerade nicht zu Hause ist.

Zugegeben, Twitter hat schon seine darseinsberechtigung, aber je mehr es von diesen Seiten gibt, desto unübersichtlicher wird alles.. und um so mehr wird man mit größtenteils überflüssigen Informationen zugemüllt.


Was überflüssig ist und was nicht entscheiden doch die Leser selbst. Und scheinbar gibt es für den ganzen Kram genug interessierte Leser, sonst würde es diese Netzwerke nicht geben.

Immer wieder das tolle Klobeispiel, einfach super. Wie wärs mit nem anderen Beispiel. Du Twitterst über deine Lieblingsband und findest so heraus, dass ein anderer Fan nur 2 Straßen weiter wohnt. Wäre das so schlimm?
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Avatar Dai
Dai
#10 | 10. Feb 2010, 12:17
Was für ein "Zufall" das Google rein zufällig so einen Dienst auch anbietet. Die sollen einfach bei dem bleiben was Google einmal war - Suchmaschinenanbieter.
Kein Browser, kein Telefon, kein Photodienst, kein Navizeug, kein Social Dienst etc. pp
Die Kopieren nur um noch mehr Data Mining zu betreiben.
Stop Google!
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